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Eine Originalausgabe im AMRA Verlag
Auf der Reitbahn 8, D-63452 Hanau
Telefon: + 49 (0) 61 81 – 18 93 92
Kontakt: Info@AmraVerlag.de

Herausgeber & Lektor Michael Nagula
Einbandgestaltung Guter Punkt
Umschlagmotiv Paffy69; Thinkstock
Layout & Satz Birgit Letsch

Copyright © 2016 by Marlies Pante

ISBN Printausgabe 978-3-95447-218-5
ISBN eBook 978-3-95447-219-2

Alle Rechte der Verbreitung vorbehalten, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks.

Für meine Cousinen und Cousins väterlicherseits,
die bislang jedes meiner Bücher
gekauft haben, obwohl sie sich allesamt
nicht für deren Inhalt interessieren.

Die jedoch auch nicht versäumt haben,
mich darauf hinzuweisen,
dass sie bislang noch in keiner Widmung
erwähnt worden sind,
was ich als gute Cousine hiermit natürlich
umgehend nachhole.

 

Liebe Elke Pante und Christian Klein,
liebe Axel Pante und Judith Pante, lieber Ralf Pante,
liebe Heike und Jörg Purfürst, liebe Edith Rautland Pante,
liebe Marlies Everink, Egbert und Gunda Veeltmann Everink:

Ich finde, ich habe eine
super Familie, und ich genieße jedes Jahr unser
gemeinsames großes Abenteuer. Mögen es noch
sehr viel mehr davon werden.

Inhalt

Dies ist kein Vorwort

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens – konkret

Das Glück

Das Glück – konkret

Gefühle

Gefühle – konkret

Ziele und Wünsche

Ziele und Wünsche – konkret

Bewertungen

Bewertungen – konkret

No Limits

No Limits – konkret

Jesus

Zusammenfassung Jesus

Gesundheit und Schönheit

Gesundheit und Schönheit – konkret

Kontrolle

Kontrolle – konkret

Erwartungen / Loslassen

Erwartungen / Loslassen – konkret

Dankbarkeit / Wertschätzung

Dankbarkeit / Wertschätzung – konkret

Intuition / Führung

Intuition / Führung – konkret

Zeit

Zeit – konkret

Liebe / Beziehungen

Liebe / Beziehungen – konkret

Imprägnierungen

Imprägnierungen – konkret

Realität

Realität – konkret

Entscheidungen

Entscheidungen – konkret

Geld

Geld – konkret

Träume

Träume – konkret

Vertrauen

Vertrauen – Konkret

Bewusstsein

Bewusstsein – konkret

Dimensionen

Dimensionen – konkret

Das Gesetz der Resonanz

Das Gesetz der Resonanz – konkret

Gedanke / Wort / Tat

Gedanke / Wort / Tat – konkret

Schluss

Dies ist ein Nachwort

Übungen

1 – Was macht dich glücklich?

2 – Ausgabencheck

3 – So tun als ob

4 – Notfallübung: Lächeln

5 – Erinnerungen nutzen

6 – Was ich mir wünsche

7 – Notfallübung: Gefühlsfoto

8 – Rückschau

9 – No Limits

10 – Experten befragen

11 – Sei vorbereitet

12 – So tun als ob: für Profis

13 – Alles darf sein, wie es ist

14 – Wunschblocker ausschalten

15 – Wünsche präzisieren

16 – Gib es dir selbst

17 – Umgeben von Erfüllung

18 – Hier läuft es gut

19 – Modifizierte Tagesrückschau

20 – Erlebte Wunder

21 – Warum ich ein wertvoller Mensch bin

22 – Herzenswünsche

23 – Wunsch hinter dem Wunsch

24 – Glaubenssätze transformieren

Dies ist kein Vorwort

Weil kein Mensch Vorworte liest. Also ich nicht. Das Einzige, was Sie vielleicht wissen sollten, bevor Sie dieses Buch lesen, ist, dass es in einem Zeitraum von vier Jahren und nicht chronologisch entstanden ist. So erklärt es sich auch, warum ich in manchen Kapiteln gleichzeitig glücklich und unzufrieden erscheine.

Dieses Werk enthält einen großen Teil meiner persönlichen Entwicklung. Deshalb werde ich Sie ab jetzt auch duzen. So fällt es mir leichter, Persönliches mitzuteilen. Wenn du das Buch zuschlägst und wir uns auf der Straße begegnen, können wir uns ja wieder siezen.

Ich freue mich, dass es dir Freude bereitet, wenn ich meine Entwicklung bekannt mache. Vielleicht ist etwas dabei, was du für dein Leben gebrauchen kannst.

Die Übungen im Anschluss kannst du dann machen, wenn du Lust dazu hast. Es ist nicht notwendig, sie erst nach Beendigung des gesamten Buches oder chronologisch zu machen. Was zählt, ist deine Freude daran. Du kannst jede Übung so oft machen, wie du willst. Oder gar nicht. Fühle dich frei.

Ich wünsche dir viel Freude mit diesem Buch.

Marlies Pante
Dortmund, Februar 2016

Der Sinn des Lebens

Hallo?

Du Liebe, wir sind hier. Wir haben dich erwartet.

Jetzt schon? Das Manuskript für das erste Buch habe ich doch gestern erst an den Verlag geschickt. Also, gefühlt gestern. Ich dachte, ich mache mal eine Pause mit unseren Gesprächen. Allerdings habe ich schon eine Frage, die ich gar nicht aufschieben möchte.

Wir kennen diese Frage. Stelle sie.

Ihr kennt diese Frage? Ihr wisst wohl immer schon alles vorher? Meine Frage lautet: Was ist der Sinn dieser ganzen Entwicklung? Ihr habt mir im ersten Buch über die Schöpferkraft erklärt,1 was uns in den verschiedenen Dimensionen erwartet. Aber welcher Sinn steckt dahinter? Ich meine, okay, dann sind wir irgendwann mal alle in der höchstmöglichen Dimension angelangt und vielleicht auch alle Eins und leben in Glück und Frieden und Harmonie. Und dann? Ist das das Ziel? Ich kapiere den Sinn nicht so ganz.

Zu glauben, dass wir in 100.000 Jahren eine tolle Entwicklung gemacht haben, motiviert mich nicht. Da muss es doch noch mehr geben.

Du Liebe, die Erde ist ein reiner Lernplanet, das weißt du ja inzwischen.

Aber was sollen wir lernen? Was ist der große Sinn dahinter?

Ihr seid hier auf der Erde inkarniert, um die geistigen Gesetze körperlich kennen und beherrschen zu lernen. Wenn ihr diese Fähigkeiten vollständig erworben habt, braucht ihr nicht mehr körperlich zu inkarnieren. Ihr könnt euch dann für andere Aufgaben entscheiden.

Eure Seele weiß zu jeder Zeit, wer ihr seid. Eure Seele ist vollkommen. Eure Seele kennt den Sinn eurer Inkarnation.

Doch ist selbst die Seele nichts ohne die körperliche Erfahrung. Die Seele will ihre Göttlichkeit auch körperlich erfahren.

Und genau genommen seid ihr nicht einmal zum Lernen hier. Ihr seid hier, um auszudrücken, wer ihr seid.

Wer sind wir denn?

Ihr seid Schöpfer! Die Absicht der Seele ist es, zu erschaffen. Das Ziel der Seele ist es, sich zu verwirklichen, in Erscheinung zu bringen, was sie auf körperloser Ebene bereits ist: göttliche Herrlichkeit.

Und wie kann ich meine göttliche Herrlichkeit in Erscheinung bringen? Und was ist, wenn ich damit fertig bin?

Es gibt kein »fertig«. Der Schöpfungsprozess ist unendlich. Wenn ihr eure Göttlichkeit erfahrt, strebt ihr danach, noch mehr Göttlichkeit zu erfahren.

Ihr habt in diesem Leben keine andere Aufgabe, als diejenigen zu sein, die ihr sein wollt.

Ich wäre ja gerne die, die ich sein will. Aber wie mache ich das?

Darüber werden wir uns nun mit dir unterhalten.

Okay, ich ahnte schon, dass das nicht in einem Satz zu beantworten ist.

Möglicherweise sollten wir den alten Menschen zuhören. Sie wissen vielleicht etwas mehr über den Sinn des Lebens. In ihrem Buch Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen2 listet Bronnie Ware ja Folgendes auf:

1. zu wenig das eigene Leben gelebt

2. zu viel gearbeitet

3. zu wenig Zeit für Freunde und Familie gehabt

4. zu wenig Gefühle gezeigt

5. sich nicht erlaubt, glücklich zu sein

Ich möchte diese Dinge auf meinem Sterbebett nicht aufzählen müssen. Können wir uns auch darüber unterhalten?

Wenn ihr in eurer Schöpferkraft angekommen seid, werdet ihr ein erfülltes, sinnvolles Leben leben. Wir freuen uns schon auf unsere Gespräche.

Und ich erst!

Der Sinn des Lebens – konkret

Image Du bist auf der Erde inkarniert, um die geistigen Gesetze körperlich kennen und beherrschen zu lernen.

Image Deine Seele kennt den Sinn deiner Inkarnation.

Image Du bist Schöpfer.

Image Auf körperloser Ebene ist deine Seele göttliche Herrlichkeit. Du bist hier, um deine göttliche Herrlichkeit körperlich zu demonstrieren.

Image Deine Aufgabe in dieser Inkarnation ist es, der zu sein, der du sein willst.

Das Glück

Wenn du nach dem Sinn des Lebens fragst, bist du heute wohl nicht sehr glücklich?

Ihr tut gerade so, als ob ich sonst an jedem Tag meines Lebens super glücklich wäre. Aber ihr habt Recht. Heute bin ich nicht besonders glücklich.

Du Liebe, wann warst du denn das letzte Mal so richtig glücklich?

So richtig glücklich? So ausgelassen super duper glücklich war ich schon längere Zeit nicht mehr. Ganz normal glücklich war ich vor zwei Tagen. Ich hatte mit ein paar Freundinnen eine mehrstündige Wanderung gemacht. Da war ich glücklich.

Wenn dich während dieser Wanderung jemand gefragt hätte, was der Sinn des Lebens ist, was hättest du ihm geantwortet?

Wahrscheinlich, dass er sich nicht solche Gedanken machen, sondern einfach an dem erfreuen soll, was er gerade erlebt. Und dass er dafür sorgen soll, dass er möglichst viel von dem erlebt, was ihm Freude bereitet.3

Und wenn er nach dem Sinn der Entwicklung gefragt hätte?

Dann hätte ich ihm gesagt, dass er das schon rechtzeitig erfahren wird und es jetzt noch nicht wissen muss, dass er einfach vertrauen soll, dass alles gut und richtig läuft und er einfach im Hier und Jetzt glücklich sein kann.

Wollt ihr mir damit zu verstehen geben, dass ich einfach im Hier und Jetzt glücklich sein soll, damit ich mir die Frage nach dem Sinn nicht stelle?

Was bedeutet Glück denn für dich?

Uff. Ich bin ja lizensierte Glückstrainerin.4 Ich weiß in der Theorie so gut wie alles darüber. In der Praxis eigentlich auch. Nur denke ich nicht immer daran.

Buddha sagte einmal: »Das Glück kommt zu denen, die lachen.« Und das stimmt. Wenn man unglücklich ist und dann lächelt, muss sich entweder die Mimik oder das Gefühl ändern. Unser System funktioniert so, dass unser Gesichtsausdruck und unser Gefühl stets übereinstimmen. Wenn ich also konsequent lächele, dann muss mein Gefühl sich anpassen. Ich habe dann innerhalb von Sekunden ein gutes Gefühl und fühle mich glücklich. Das ist wohl der kürzeste Weg.5

»Es gibt keinen Weg zum Glück.
Glück ist der Weg.«

– Buddha –

Das bedeutet, dass man für sein Glück weder Umstände noch Bedingungen schaffen muss. Man kann im Hier und Jetzt sofort glücklich sein. Aber ich möchte noch mehr. Ich möchte nach den Sternen greifen. Ich möchte glücklich sein, und ich möchte zusätzlich meine materiellen Wünsche erfüllen. Ich will nicht nur im Hier und Jetzt glücklich sein. Ich will meine Ziele erreichen. Ich möchte die beste Version meiner selbst sein.

All dies ist möglich. Wir werden in diesem Buch mit dir gemeinsam herausfinden, wie du das erreichst.

Das ist die beste Nachricht des Tages. Jetzt bin ich voller Vorfreude.

Übrigens: Neulich traf ich einen Freund, den ich ein paar Jahre lang nicht mehr gesehen hatte. Inzwischen war er in der privilegierten Lage, dass er nicht nur über ein Maximum an Zeit und Geld verfügte, sondern auch noch eine erfüllte Partnerschaft lebte. Weil er jedoch nicht so euphorisch war, wie er es den Umständen entsprechend nach hätte sein können, war er unglücklich.

Eine Woche später traf ich eine Bekannte, die ich ebenso lange nicht gesehen hatte. Derweil war sie verschuldet und ihre Partnerschaft beendet. Sie arbeitete hart, um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Da es ihr aber nicht so schlecht ging, wie sie den Umständen nach erwartet hatte, war sie glücklich.

Ein Mensch hat Zeit, Liebe und Geld und ist damit unglücklich. Ein anderer Mensch hat weder Zeit noch Liebe noch Geld und ist damit glücklich.

»Das Glück muss entlang der Straße gefunden werden.

Nicht am Ende des Weges.«

– David Dunn –

Ein Jahr später traf ich den Freund erneut. Zeit und Geld hatte er noch immer. Die Liebe hatte er verloren. Aber jetzt war er glücklich. Ich fragte ihn, warum er nun glücklich sei, schließlich hätte er doch weniger als vor einem Jahr. Er sagte: »Glück bedeutet Ohne. Wenn ich ohne diesen Partner, wenn ich ohne dieses Geld, wenn ich ohne diese Zeit glücklich sein kann, dann bin ich unabhängig von den Umständen. Dann bin ich wirklich glücklich.«

Ernest Hemingway, der erfolgreiche Schriftsteller, und Roy Black, der gefeierte Schlagerstar, haben sich beide das Leben genommen. Sie hatten Erfolg und Geld, waren jedoch unglücklich.

Errol Marklein sitzt im Rollstuhl und hat es sich zur Aufgabe gemacht, anderen Behinderten zu helfen, und deshalb eine Rollstuhlfabrik gegründet. Damit hat er seinem Leben einen Sinn gegeben und ist glücklich.

Erik Weihenmayer ist blind, erklimmt aber die höchsten Berge der Welt. Und das macht ihn glücklich.

Nicht die Umstände bestimmen über unser Glück. Es kommt darauf an, wie wir mit den Umständen umgehen.

In eurer göttlichen Herrlichkeit tut ihr nichts mehr, um glücklich zu werden. Ihr seid glücklich und tut deshalb etwas. Glück ist euer Normalzustand.

Wartet nicht auf etwas Besseres. Hofft nicht auf etwas Besseres. Seid im Hier und Jetzt glücklich mit dem, was ist.

Meistens sind wir ja damit beschäftigt, Voraussetzungen für das Glück zu schaffen. Wir gehen arbeiten, um Geld zu verdienen. Wir treiben Sport, um schön auszusehen. Von Geld und Schönheit erhoffen wir uns Glück und Liebe.

Wenn ihr in eurer Göttlichkeit angekommen seid, werdet ihr etwas tun, weil ihr glücklich seid. Ihr werdet nie mehr etwas tun, um glücklich zu werden. Ihr werdet das tun, was euch Freude bereitet.

Wie sieht die Arbeit einer Glückstrainerin eigentlich aus?

Glückstraining ist halt, wie der Name schon sagt, ein Training. Wenn ich nur einmal im Jahr Sport treibe, bekomme ich keine Muskeln. Genauso verhält es sich mit dem Glück. Ich muss es trainieren, damit ich Glücksmuckies aufbaue.

Die synaptischen Verbindungen im Gehirn werden aufgrund wiederholter Gedanken angelegt. Wenn ich stets denke, dass ich unglücklich bin, ist die Datenautobahn für Unglück in meinem Gehirn ziemlich breit. Sobald ich die unglücklichen Gedanken durch glückliche ersetze, wird die Datenbahn für Glück größer und so automatisch häufiger benutzt. Man hat dann wie von selbst glückliche Gedanken. Es ist wie beim Sport. Wenn man Muskeln aufbaut, nutzt man sie automatisch öfter. Wenn man erst absichtlich glückliche Gedanken hat, hat man danach automatisch glückliche Gedanken. Es ist dann wie ein Selbstläufer. Glück erzeugt Glück.

Als ich noch als Glückstrainerin tätig war, habe ich ein paar Gesprächsverläufe notiert …

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Klient: Mein Vater war auch immer unglücklich. Ich komme mir komisch vor, wenn ich jetzt glücklich bin. Ich kann doch nicht glücklicher sein als mein Vater. Ich glaube, dann hat er mich nicht mehr lieb.

Ich: Was glaubst du, womit wäre dein Vater glücklicher: Wenn du A) so leidest wie er, oder wenn du B) glücklich bist?

Klient: B.

Ich: Stell dir mal vor, dein Vater kommt jetzt hier rein. Ich frage ihn: »Herr M., Ihr Sohn glaubt, dass sie ihn nicht mehr lieb haben, wenn er glücklich ist. Stimmt das?«

Klient lacht. Nein. Mein Vater hat mich auch lieb, wenn ich glücklich bin. Ich glaube, er ist glücklicher, wenn ich glücklich bin. Pause. Das war mir nie klar. Danke.

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Klientin: Ich habe Schulden, und ich weiß nicht, wie ich die bezahlen soll. Das macht mich total fertig.

Ich: Was tust du, wenn das Geld wieder fließt?

Klientin: Das Gleiche wie jetzt auch. Nur fröhlicher.

Ich: Du tust genau das Gleiche?

Klientin: Ja. Ich will nur diese Schulden weg haben.

Ich: Und wenn die weg sind, machst du genau das Gleiche, bist aber fröhlich?

Klientin: Ja.

Ich: Dann kannst du doch einfach jetzt schon glücklich sein.

Klientin lacht. Lacht immer mehr. Bedankt sich.

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Klientin: Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich meine Kinder vernachlässigt habe.

Ich: Wie kannst du dich besser um deine Kinder kümmern? Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, oder wenn es dir gut geht und du glücklich bist?

Klientin: Oh. Natürlich, wenn ich glücklich bin. Das überträgt sich ja auf meine Kinder.

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Eine Klientin erzählte mir, dass sie lieber unglücklich bleiben wolle, um ihrem Partner zu zeigen, wie schlimm es wäre, wenn er ihr fremd ginge.

Ich: Wann wird dein Partner eher bei dir bleiben? Wenn du glücklich oder wenn du unglücklich bist?

Klientin: Wohl eher, wenn ich glücklich bin.

Ich: Wen findest du denn attraktiver? Jemanden, der glücklich ist, oder jemanden, der unglücklich ist?

Klientin: Jemanden, der glücklich ist, natürlich.

Ich: Wie sieht dein Leben in zehn Jahren aus, wenn du mit deinem Unglück so weitermachst?

Klientin: Wahrscheinlich ziemlich scheiße.

Ich: Bist du sicher, dass das Sinn macht?

Klientin lacht. Nein, gar nicht. Wie bescheuert ist das denn? Klientin lacht erneut.

Ich: Kennst du jemanden, der mit dieser Methode schon etwas Schönes erreicht hat?

Klientin: Nein. Niemanden. Aber wenn ich mich von ihm abhängig mache, dann muss er ja bei mir bleiben.

Ich: Guck mal die anderen Leute an, bleibt da jemand eher bei einem, wenn der andere sich abhängig macht?

Klientin: Manchmal, wenn jemand sehr krank ist, schon.

Ich: Möchtest du sehr krank sein?

Klientin: Nein.

Klientin lacht. Schon gut, ich hab’s kapiert. Unglücklich sein und sich abhängig machen ergibt keinen Sinn.

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Die meisten Menschen sind bereit, Unglück in Kauf zu nehmen, wenn sie auf ein Glück in der Zukunft hoffen können. Fast so wie in der katholischen Kirche. Man erträgt ein leidvolles Leben, um sich damit einen Platz im Himmel zu sichern.

Hinter all euren Maßnahmen steckt der Wunsch, glücklich zu sein. Wir sagen euch: Seid erst glücklich. Wenn ihr glücklich seid, trefft ihr bessere Entscheidungen. Seid erst glücklich und entscheidet dann, was zu tun ist. So werden eure Aktivitäten von Freude erfüllt sein. Aus Qual und Disziplin werden Freude und Schaffenskraft.

Neulich hatte ich richtig gute Laune. In der Stadt traf ich eine Freundin, die weniger gute Laune hatte. Wir schlenderten an den Geschäften vorbei und sahen ein paar Obdachlose, die um Kleingeld baten. Da sagte meine Freundin: »Hast du eigentlich kein schlechtes Gewissen, wenn du einen Penner siehst und selbst so glücklich bist?«

Ich glaube, dass Glück auch ein bisschen egoistisch ist. Man muss es sich einfach nehmen. Durch mein Leid oder schlechtes Gewissen mache ich ja niemanden glücklich. Vielleicht sieht der Obdachlose auch lieber glückliche Menschen als unglückliche. Und selbst, wenn er es mir übel nehmen würde, dass ich glücklich bin, wäre ich nicht bereit, auf mein Glück zu verzichten. Man kann ja mit dem eigenen Glück nicht warten, bis auch der letzte Mensch auf der Welt glücklich ist. Eher sollte man andere mit seinem eigenen Glück anstecken. Glück ist nämlich ansteckend.

Ich habe aber auch erfahren, dass Glück kein dauerhafter Zustand ist. Jedenfalls für mich noch nicht. Glück wird in Momenten erlebt. Eine Aneinanderreihung von Glücksmomenten macht glücklich.

Und Glück hat nichts mit Intelligenz zu tun. Glück hat nur etwas mit dem Fokus auf das Glück zu tun. Glück ist eine Entscheidung.

Laut einschlägiger Studien ist der Schlüssel zum Glück, wenn man sein Geld für Erlebnisse und nicht für Gegenstände ausgibt. Ein Staubsauger hat mich nie wirklich glücklich gemacht. Erlebnisse aber schon. Erlebnisse machen sogar noch in der Zukunft glücklich. Immer dann, wenn man sich mit Freude daran erinnert. Unser System schüttet bei der Erinnerung die gleichen Glückshormone aus wie in dem Moment, in dem wir das Ereignis tatsächlich erleben.6

In den USA gab es mal eine Studie zum Glück. Teilgenommen haben Reiche, Arme, Kranke und Gesunde. Jeder Proband bekam einen Piepser, der ihn in regelmäßigen Zeitabständen dazu aufforderte, sein empfundenes Glückslevel zu notieren. Das Ergebnis war nahezu unglaublich. Es gab keinen Unterschied zwischen den Teilnehmern. Arme waren genauso glücklich wie Reiche, Gesunde nicht glücklicher als Kranke. Wenn jemand großes Glück erfuhr (wie einen Lottogewinn oder eine neue Liebe), dann sprang das Glücksempfinden kurzfristig nach oben, war jedoch nach kurzer Zeit wieder auf dem gleichen Niveau wie zuvor. Ebenso war es, wenn jemand ein unschönes Erlebnis hatte (wie zum Beispiel Verlust der Arbeitsstelle). Das erlebte Glücksniveau sank kurzfristig. Nach kurzer Zeit hatte es sich wieder an das normale Level angeglichen.

Das bedeutet, wenn ich mehr Glück erleben möchte, dann muss ich nicht die Umstände ändern. Ich muss lediglich meine innere Einstellung ändern.

Ich möchte gern grundlos glücklich sein. Jeden Tag. Ich möchte meine göttliche Herrlichkeit erleben. Immer. Und ich möchte, dass alle Menschen das erleben können. Ich möchte in einer Welt voller glücklicher Menschen leben, die ihre Herzenswünsche leben und morgens mit einem Lächeln auf den Lippen aufwachen. Mein bisheriges Glücksniveau reicht mir nicht. Ich will mehr.

Deshalb führen wir dieses Gespräch. Ihr werdet euer Glück fühlen, ihr kommt in eure Schöpferkraft und ihr werdet eure Göttlichkeit erfahren.

Das ist genau das, was ich will. Ich bin voller Vorfreude.

Wir auch.

Das Glück – konkret

Image In deiner göttlichen Herrlichkeit tust du nichts mehr, um glücklich zu sein. Du bist glücklich und tust deshalb etwas.

Image Glück ist dein Normalzustand.

Image Das Glück kommt zu dir, wenn du glücklich bist.

Image Warte nicht auf etwas Besseres.

Image Hoffe nicht auf etwas Besseres.

Image Sei glücklich mit dem, was ist.

Image Tue, was dir Freude bereitet.

Image Gehe den Weg, der dich glücklich macht.

Image Sei glücklich, bevor du eine Entscheidung triffst.

Image Du erlebst Glück in Momenten.

Image Eine Aneinanderreihung von Glücksmomenten macht glücklich.

Image Investiere deine Zeit und dein Geld in Erlebnisse.

Image Lächle.

Gefühle

Auch wir können dir auf die Frage nach dem allumfassenden Sinn der Entwicklung keine vollständige Antwort geben. Wie du weißt, befinden wir uns in der neunten Dimension. Die neunte Dimension ist noch lange nicht das Ende der Entwicklung. Tatsächlich ist es sogar so, dass diese Entwicklung niemals enden wird.

Auch wir haben die gleiche Neugierde wie ihr. Auch wir wollen wissen, warum und wohin uns diese Entwicklungsreise führt. In einem Punkt unterscheiden wir uns allerdings von euch. Wir stellen uns diese Fragen ausschließlich aus unserem Forscherdrang heraus. Wir stellen diese Fragen niemals aus Trauer, Frust oder Unglück. Weil wir diese Gefühle vor langer Zeit abgelegt haben.

Habt ihr alle Gefühle abgelegt oder nur die unschönen?

Gefühle, wir ihr sie noch erlebt, durchleben wir nicht mehr. Weder die, die ihr negativ bewertet, noch die, die ihr positiv bewertet.

Habt ihr denn gar keine Gefühle mehr?

Unser Gefühlsleben ist stabil. Wir benötigen keine großen Schwankungen der Gefühle mehr.

Benötigen wir Gefühlsschwankungen?

Ihr habt ein breites Spektrum an Gefühlen, die stark voneinander abweichen. Ihr bewertet eure Lebensumstände, und je nachdem, wie eure Bewertung ausfällt, macht ihr euch ein positives oder negatives Gefühl dazu. Ihr benötigt diese Gefühle als Navigator.

Das verstehe ich nicht.

Welche negativen Gefühle kennst du?

Alle! Frust, Verzweiflung, Machtlosigkeit, Trauer, Enttäuschung, Resignation, Gleichgültigkeit, Schuld, schlechtes Gewissen, Unsicherheit, Angst, Sorgen …

Weißt du, was all diese Gefühle gemeinsam haben?

Sie fühlen sich alle scheiße an.

Das auch. Das meinen wir aber nicht. Kennst du die Funktion der einzelnen Gefühle?

Wir haben das ja im ersten Band gemeinsam herausgefunden. Frust soll mir zeigen, dass ich einen anderen Weg brauche, um mein Ziel zu erreichen. Trauer soll mich dazu bringen, mein Ziel loszulassen und mir ein neues Ziel zu suchen. Schuld soll mich daran hindern, das Gleiche noch einmal zu machen.

Nun ja, und machtlos fühle ich mich, wenn ich nicht handlungsfähig bin. Machtlosigkeit kann mich dazu bringen, neue Möglichkeiten zu finden oder meinen Fokus zu ändern. Enttäuscht bin ich, wenn meine Erwartung nicht erfüllt wird. Das könnte mich dazu bringen, meine Erwartung loszulassen. Ich bin resigniert, wenn ich mein Ziel nicht erreichen kann.

Ein schlechtes Gewissen ist die Vorstufe des Schuldgefühls. Diesem Gefühl wohnt der Wunsch nach Vergebung inne, und auch dieses Gefühl mahnt mich, eine bestimmte Handlung nicht zu wiederholen. Sorgen sind Angst vor der Zukunft. Wir wollen eine Gefahr in der Zukunft vermeiden. Wenn ich Angst habe, kann ich eine Gefahr schnell erkennen.

Eure Angst macht euch wachsam gegenüber Gefahren. Ihr sucht nach Gefahren, um euch möglichst sicher zu fühlen. Wenn ihr aber in der Angst seid, könnt ihr nicht gleichzeitig ein gutes Gefühl haben. Angst ist nur sinnvoll, wenn tatsächlich eine Gefahr besteht. In den meisten Fällen ist das nicht der Fall.

Ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht, worauf ihr hinaus wollt. Warum machen wir das hier mit den Gefühlen?

Wir machen das, damit ihr erkennen könnt, warum ihr noch so viele intensive Gefühle habt und wie ihr euch daraus befreien könnt. Schau dir mal all die Funktionen der negativen Gefühle an.

Ich liste sie einfach mal auf: Einen neuen Weg finden, mein altes Ziel loslassen und ein neues Ziel finden, mich daran hindern, etwas, was ich als schlecht bewerte, erneut zu tun, neue Möglichkeiten finden, meine Erwartung loslassen, Sicherheit finden.

Das sind alles gute Funktionen. Ach, ich glaube, ich weiß, was ihr sagen wollt. Wenn wir es schaffen, diese Funktionen auch so zu erfüllen, dann können wir uns die negativen Gefühle sparen, ja?

Prima. Je klarer ihr in euren Zielen und Wünschen seid, desto weniger negative Gefühle benötigt ihr. Mit eurer wachsenden Klarheit werden die intensiven Gefühle aus eurem Leben verschwinden.

Was ist mit den positiven Gefühlen? Die sind doch schön, die wollen wir behalten.

Dann schauen wir uns diese Gefühle einmal an. Welche positiven Gefühle kennst du?

Spaß, Freude, Euphorie, Zufriedenheit, Sicherheit, Lust, Genuss …

Erkennst du auch den Zweck dieser Gefühle?

Mal überlegen. Spaß ist das Gegenteil von Frust. Spaß könnte ein Hinweis darauf sein, dass ich den richtigen Weg gehe. Freude: Ich freue mich, wenn meine Erwartung oder mein Ziel erreicht ist. Freude könnte ein Hinweis darauf sein, dass ich das richtige Ziel hatte. Euphorie habe ich, wenn ich ein noch höheres Ziel erreicht habe, als ich eigentlich angestrebt hatte.

Zufriedenheit: Wenn ich zufrieden bin, darf alles so bleiben, wie es ist. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass alles richtig läuft. Sicherheit ist das Gegenteil von Angst. Wenn ich mich sicher fühle, brauche ich mich nicht mehr um Gefahren zu sorgen. Lust: Lust etwas zu tun habe ich, wenn ich motiviert bin, wenn ich ein gutes Ziel habe. Genuss: Genuss löst in mir etwas aus, was bittet: »Mehr davon.« Genuss zeigt mir, dass ich etwas Gutes mache.

Alle negativen Gefühle sind dazu da, mir zu zeigen, dass ich einen falschen Weg gehe oder ein falsches Ziel habe. Die positiven Gefühle sind dazu da, mir zu signalisieren, dass alles gut läuft, dass ich im Einklang mit meinem Seelenplan handele.

Das hast du gut erkannt. Alle negativen Gefühle sind Vermeidungsgefühle. Sie rufen dir zu: »Aufhören!« Die schönen Gefühle sind Belohnungsgefühle. Sie vermitteln dir: »Weitermachen!«

Ihr kennt eure Ziele, und deshalb braucht ihr keine Gefühle mehr, die euch mitteilen, dass ihr aufhören oder weitermachen sollt.

Wir können die Folgen unserer Entscheidungen klar einschätzen. Unsere Gefühle sind beständig. Wir sind dauerhaft in der Liebe, Freude und Dankbarkeit.

Das klingt auf jeden Fall ausgeglichener als unsere Gefühlsschwankungen. Und weil ihr niemals Frust empfindet, zweifelt ihr auch nie den Sinn der Entwicklung an, sondern seid ständig im Vertrauen, ja?

So ist es.

Ehrlich gesagt finde ich Euphorie richtig klasse. Wenn ich hingegen dauerhaft in schönen stabilen Gefühlen sein kann, bin ich bereit, auf überschwängliche Gefühle zu verzichten.

Eure Gefühle dienen nicht nur als Navigator zum Aufhören oder Weitermachen. Eure Gefühle erschaffen auch eure Realität.

Davon habe ich bereits gehört. Unsere Schöpfung beruht auf Gefühlen. Mit unseren Gefühlen kreieren wir das, was wir erleben. Unser Gefühl ist nicht die Reaktion, sondern die Ursache unserer Erlebnisse.

Wenn ich eine Rechnung bekomme, die ich vermeintlich nicht bezahlen kann, macht mir das kein gutes Gefühl. Da ich weiß, dass ein schlechtes Gefühl unschöne Ereignisse anzieht, habe ich nun nicht nur ein schlechtes Gefühl hinsichtlich der Rechnung, sondern zusätzliches auch noch ein schlechtes Gefühl, weil ich weiß, dass ich mit diesem Gefühl auch noch unangenehme Ereignisse anziehe.

Wir verstehen, dass ihr damit hadert. Dennoch ist es wahr. Eure Gefühle gestalten eure Wirklichkeit. Versucht nicht, gegen eure negativen Gefühle anzukämpfen, denn damit würdet ihr sie nur weiterhin manifestieren. Schlechte Gefühle verschwinden automatisch, sobald ihr euch auf ein schönes Gefühl konzentriert.

Ihr hattet Gefühlsschwankungen, um alle Gefühle intensiv zu erleben und kennen zu lernen. Nun ist es an der Zeit, dass ihr die intensiven Gefühle loslasst und in die dauerhafte Schwingung der Liebe kommt. Wenn ihr dauerhaft in der Liebe seid, wird euer Leben zum Paradies.

Der einzige Unterschied zwischen Reichen und Armen ist, dass Reiche positive Gefühle mit Geld verbinden. Nähme man sämtliches Geld der ganzen Erde und verteilte es gleichmäßig auf alle Menschen, so würden nach kurzer Zeit wieder die gleichen Personen reich und die gleichen Personen arm sein, wie jetzt auch. Euer Gefühl ist euer Magnet für Ereignisse.

Würden wie durch ein Wunder alle Menschen plötzlich gesund sein, so wären nach kurzer Zeit wieder die gleichen Menschen krank wie jetzt. Ihr erschafft Krankheit oder Gesundheit durch eure Gefühle.

Wären alle Menschen unmittelbar in einer glücklichen Partnerschaft, so wären einige Zeit später wieder die gleichen Personen unglücklich, die es jetzt sind.

Wenn ihr etwas erleben wollt, dann entscheidet euch nicht für ein bestimmtes Verhalten. Entscheidet euch für ein bestimmtes Gefühl.

Ich verstehe. Wir müssen uns bewusst für ein schönes Gefühl entscheiden. Das möchte ich gern lernen. Das muss ich mir unbedingt aneignen. Ich möchte, dass meine Welt so aussieht, wie ich sie mir wünsche. Ist das zu viel verlangt?

Keine Sorge, ihr kommt nun immer stärker in eure Schöpferkraft. Eure Welt wird so aussehen, wie ihr es euch wünscht. Genau das ist der Plan. Genau das ist das Ziel. Genau das ist eure Lernaufgabe. Genau darum geht es.

»Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.«

– Pippi Langstrumpf –

Kann man mit Gefühlen auch Gegenstände erschaffen oder zum Verschwinden bringen?

Seid in schönen Gefühlen und fokussiert euch auf das, was ihr haben wollt, dann wird euch das Gewünschte mühelos zufliegen.

Ich muss also in guter Stimmung sein, um das zu erschaffen, was mir gefällt.

Ein gutes Gefühl ist die Basis, um das zu erschaffen, was ihr euch wünscht. Wenn ihr ein ärgerliches Gefühl habt, erschafft ihr etwas, worüber ihr euch ärgert. Wenn ihr ein freudiges Gefühl habt, erschafft ihr etwas, worüber ihr euch freut.

Wenn ihr euch auf das fokussiert, was ihr euch wünscht, und dabei in einem guten Gefühl seid, so bringt ihr euren Wunsch in Erfüllung. Habt ihr keinen konkreten Wunsch, aber ein gutes Gefühl, so erschafft ihr irgendetwas, worüber ihr euch freut. Ärgert ihr euch über etwas Bestimmtes, so manifestiert ihr noch mehr davon. Seid ihr dauerhaft in einem schlechten Gefühl, erschafft ihr unbestimmte Ereignisse, die euch nicht gefallen.

Vermutlich stellt ihr keinen Zusammenhang her, wenn ihr euch morgens über einen lieben Brief im Postkasten freut und abends ein Kompliment bekommt. Womöglich seht ihr keinen Zusammenhang, wenn ihr euch am Montag über euren Chef ärgert und am Dienstag über einen Stein stolpert.

Ihr erschafft immer auf der Ebene eurer Gefühle. Ihr erschafft Gegenstände und Ereignisse mit euren Gefühlen.

Als Studentin habe ich eine Zeit lang an allen möglichen Preisausschreiben teilgenommen. Es hat nicht lange gedauert, bis ich ein kleines Radio gewann. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Eine Woche später gewann ich einen Rucksack. Meine Freude darüber war noch größer. Ich hielt mich für den größten Glückspilz unter der Sonne. In der nächsten Woche hatte ich einen Bademantel gewonnen. In der Folgenden ein Handtuch-Set.

In jenem Jahr hatte ich vierundfünfzig Preisausschreiben gewonnen. Es gab Reisen, Hubschrauberflüge, Restaurant-Gutscheine, Taschen, Werkzeugkoffer und vieles mehr. Vermutlich habe ich durch meine Freude über die Gewinne noch mehr Gewinne angezogen.

Calvin und Zatera Spencer aus Porthmouth im US-Staat Virginia haben im März 2014 drei Mal im Lotto gewonnen. Am 12. März gewann das Paar bei einer Powerball-Lotterie mit fünf Richtigen eine Million Dollar. Vierzehn Tage später gewann Calvin beim Pick 4 der Virginia Lottery 50.000 Dollar. Einen Tag später erstand er ein Rubbellos der $100 Million Cash Extravaganza und gewann eine weitere Million Dollar.

Ein Freund sagte mal: »Marlies, es ist doch komisch. Es fällt mir immer schwer, eine Frau für mich zu begeistern. Keine will mich. Aber sobald ich eine Freundin habe, wollen so viele andere Frauen auch meine Freundin sein.« Er hat gefühlt, wie es ist, eine Freundin zu haben, und damit hat er noch mehr Frauen angezogen, die ihm dieses Erlebnis bieten wollten.

Du hast ein sehr gutes Gespür für eure menschlichen Gefühle.

Wahrscheinlich, weil ich sie leider alle sehr gut kenne.

Deshalb führen wir dieses Gespräch. Ihr werdet eure Gefühle immer besser verstehen und so auch fortwährend besser kontrollieren und steuern können.

Darauf freue ich mich.

Gefühle – konkret

Image Mit wachsender Klarheit benötigst du weniger intensive Gefühle.

Image Unschöne Gefühle bedeuten: Aufhören.

Image Schöne Gefühle bedeuten: Weitermachen.

Image Deine Gefühle erschaffen deine Realität.

Image Versuche nicht, ein negatives Gefühl loszuwerden. Es verschwindet automatisch, wenn du dir ein schönes Gefühl machst.

Image Ein gutes Gefühl ist die Basis, um das zu erschaffen, was du dir wünschst.

Image Entscheide dich nicht für ein bestimmtes Verhalten. Entscheide dich für ein bestimmtes Gefühl.

Image Dein Gefühl ist dein Magnet für Gegenstände und Ereignisse.

Ziele und Wünsche

Ich habe verstanden, dass ein schlechtes Gefühl darauf hinweisen kann, ein falsches Ziel zu haben oder sein Ziel mit einer falschen Methode erreichen zu wollen. Doch manchmal weiß ich gar nicht, welches Ziel ich überhaupt habe. Es gibt natürlich Einiges, was ich gerne erleben oder haben möchte. Aber nichts davon kann ich mir selbst erfüllen oder ist so unwiderstehlich, dass ich dafür etwas tun möchte.

Was möchtest du denn gerne erleben und haben?

Manchmal hätte ich gerne den perfekten Körper. Gelegentlich würde ich gerne in einer tollen Partnerschaft leben. Ab und an hätte ich gerne viel Zeit zum Reisen. Bisweilen hätte ich gerne viel Geld, um meinen Schrank mit wunderschöner Kleidung zu füllen. Zeitweise hätte ich gerne eine Putzfrau, und ich würde gerne Spanisch sprechen und mein Französisch verbessern.

Das ist wunderbar.

Was ist denn daran wunderbar? Das sind ja alles Sachen, die ich gerne hätte und nicht habe.

Es ist wunderbar, dass du Wünsche hast. Genau darum geht es. Ihr lernt nun, eure Schöpferkraft immer stärker einzusetzen. Und das geht am besten, wenn ihr wisst, was ihr euch wünscht.7

Ja, das kann sein, aber ich habe ja gerade gesagt, dass ich keine Lust habe, dafür etwas zu tun.

Wir schauen uns deine Auflistung einmal gemeinsam an. Was war das erste?

Als Erstes hatte ich geschrieben, dass ich gerne meinen Körper optimieren würde.

Was würdest du gerne optimieren?

Mehr Muskeln, weniger Fett, glattere Haut, immer eine super Frisur. Aber ich habe keine Lust, jeden Tag nach der Arbeit noch Sport zu treiben oder meine Nahrung so einzuschränken, dass sie nur noch Vitamine enthält. Außerdem will ich meine ersten Falten nicht einfach weg spritzen lassen. Die sollen von allein weggehen.

Du bist also nicht bereit, auf der Handlungsebene dein Ziel zu erreichen.

Genau. Geht das nicht auch einfacher?

Wie hast du deinen roten Mini erschaffen?

Das wisst ihr doch. Ich habe mir ein Foto von einem roten Mini an den Kühlschrank gehängt und auf das Handy geladen. Ich habe also ständig auf das Bild geschaut und meinen Freunden erzählt, dass ich bald einen roten Mini fahre. Dann kam er ganz leicht zu mir.

Warst du frustriert, als du noch keinen roten Mini hattest?

Nein. Natürlich nicht. Ich habe mich immer nur darauf gefreut.

Hast du es als Arbeit empfunden, dir die Bilder von dem Auto immer wieder anzuschauen?

Nein, das habe ich gerne und automatisch gemacht. Aber ein Körper ist ja kein Auto. Wenn ein Auto erst einmal da ist, hat man es für lange Zeit. Bei der Figur ist das anders. Wenn ich meine Muskeln nicht immer wieder aufs Neue trainiere, bauen sie sich wieder ab. Wenn ich Fett abbaue, danach aber wieder viel esse, baut es sich wieder auf. Ich muss permanent darauf achten. Das macht mir aber keinen Spaß.

Du möchtest also, dass der Weg zu deinem optimalen Körper Spaß macht.

Noch lieber wäre mir natürlich, wenn ich gar nichts dafür tun müsste. Aber wenn ich schon etwas tun muss, dann soll es wenigstens Spaß machen.

Du kannst deinen optimalen Körper ohne Handlung und du kannst ihn mit Spaß am Tun erschaffen.

Wie kann ich ihn ohne Handlung erschaffen? Das interessiert mich am meisten.

Überlege mal, ob du die Methode, mit der du den Mini erschaffen hast, auch auf die Optimierung deines Körpers übertragen kannst.

Beim Mini hatte ich eine konkrete Vorstellung. Er sollte rot sein und ein weißes Dach haben. Ich müsste also ganz genau wissen, wie mein Körper aussehen soll. Vielleicht könnte ich ein Bild von einem Traumkörper an meinen Kühlschrank hängen. Ehrlich gesagt, habe ich so etwas schon einmal gemacht. Aber immer, wenn Besuch kam, habe ich das Bild vorher abgehängt. Ist ja irgendwie auch peinlich. Außerdem hatten diese Bilder keine Köpfe. Sollte ich mein Gesicht darauf kleben?

Es ist nicht nötig, dein Gesicht auf das Bild zu kleben. Bei dem Bild von dem Mini war es auch nicht nötig, dein Gesicht auf die Fahrerseite zu kleben. Die Möglichkeit, mit Bildern zu arbeiten, ist sehr effektiv.

Ehrlich gesagt ist meine Figur ganz gut, aber das Optimum reizt mich halt doch manchmal. Selbst, wenn das vielleicht narzisstisch ist.

Es ist schön, dass ihr bestrebt seid, einen schönen gesunden Körper zu haben. Die Energie der Erde steigt immer weiter an, und es ist eine gewollte Entwicklung, dass ihr auch mit euren Körpern Leichtigkeit und Schönheit demonstriert.

Beim Mini war ich voller Vorfreude. Ich habe sogar eine Probefahrt gemacht und so getan, als wäre es meiner. Ich habe allen Freunden erzählt, dass ich bald einen roten Mini habe. Aber ich werde bestimmt niemandem erzählen, dass ich bald meine optimale Figur habe. Das wäre ja total peinlich, falls es doch nicht klappt.

Hier liegt die Ursache dafür, dass du deine optimale Figur noch nicht erreicht hast.

Wo? Ihr meint, der Grund ist der, dass ich sage, »falls es doch nicht klappt«? Ihr meint, dass ich an den Mini geglaubt habe, aber an eine Figur-Optimierung ohne Sport und Fasten glaube ich nicht. Wie kann ich denn meinen Glauben daran stärken?

Du hast uns im letzten Buch selbst eine effektive Methode verraten.

So tun, als ob? Ihr meint, ich soll einfach so tun, als hätte ich diese super Figur bereits? Heidi Klum hat in einem Interview erzählt, dass sie an Tagen, an denen sie sich hässlich fühlt, vor der Kamera so tut, als wäre sie die schönste Frau der Welt. Vielleicht ist das eine gute Idee. Ich tue einfach so, als hätte ich die absolute Traumfigur.

Ich habe mal Schauspielunterricht genommen. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich mit jeder Rolle auch die Gefühle der gespielten Figur übernehme. Wenn ich eine traurige Person spiele, werde ich selbst traurig. Ich tue ja so als ob. Aber wenn Gefühle Realität erschaffen, dann ziehe ich bei jeder traurigen Rolle traurige Ereignisse in mein eigenes Leben. Der Preis erschien mir zu hoch. So viele lustige Rollen gibt es im Theater ja nicht.

Paul Walker, ein bekannter Schauspieler aus den USA, sagte kurz vor seinem Tod: »Ich habe so viele Filme gedreht, in denen Autounfälle passieren. Und plötzlich war ich in einem echten Unfall.« Paul Walker hat den Unfall nicht überlebt und starb im November 2013.

Katie Holmes, die bis 2012 mit dem preisgekrönten Schauspieler Tom Cruise verheiratet war, bekam das Angebot, in der Fernsehserie Die Kennedys die Rolle der Jacqueline Kennedy zu spielen. Sie war sich nicht sicher, ob sie diese Rolle spielen kann, und bat ihren Ehemann um Rat. Seine Antwort: »Sei Jackie Kennedy!«

Hollywood ist voll von Paaren, die sich beim Dreh kennengelernt und verliebt haben. Erst taten sie in ihrer Rolle so, als wären sie ineinander verliebt, und dann haben sie sich wirklich ineinander verliebt.

Die Schauspieler machen es euch vor. Es gibt für euch nichts anderes zu tun, als die zu sein, die ihr gerne sein wollt.8

Wenn ich so tue, als wäre jemand Bestimmtes in mich verliebt, ohne dass er es wirklich ist, finde ich das aber nicht so prickelnd.

Du musst nicht so tun, als wäre jemand Bestimmtes in dich verliebt. Du könntest einfach so tun, als befändest du dich in einer schönen Partnerschaft. Das war doch einer deiner Wünsche, für die du nichts tun wolltest.

Ja. Eben. Ich will dafür nichts tun.

Du tust den ganzen Tag so als ob.

Als ob was?

Du tust immer so als ob. Mit jedem Verhalten tust du so, als wärst du von einer bestimmten Wahrheit überzeugt.

So wie »Man kann nicht nicht kommunizieren«? Man kann nicht nicht so tun als ob?

So meinen wir es. Welches »So tun als ob« lebst du denn in Bezug auf Partnerschaft?

Ich tue so, als hätte ich gar keine Partnerschaft. Ich tue noch nicht einmal so, als würde ich mir eine wünschen. Ich tue so, als wäre mir das ziemlich egal. Vielleicht tue ich sogar so, als würde mich ein Partner stören.

Und was wäre anders, wenn du so tun würdest, als lebtest du in einer Partnerschaft?

Ich weiß nicht. Immer zwei Kinokarten kaufen? Ein Weihnachtsgeschenk für »ihn« besorgen? Ihm jeden Abend eine Gute-Nacht-SMS senden?

Die Basis des »So tun als ob« ist, dass ihr vorbereitet seid.

Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

– Matthäus 25, 1-13 –

Also immer Lampenöl dabei haben? Damit man bereit ist, wenn der Bräutigam kommt? Was ist mein Lampenöl?

Könnte der perfekte Partner denn jetzt einfach bei dir klingeln und in dein Leben treten?

Jetzt? Nein, ich brauche noch Zeit zum Haare waschen, Beine rasieren, Bett neu beziehen, Essen einkaufen, Blumen auf den Tisch stellen, Mehrfachstecker ans Bett legen, damit er auch sein Handy aufladen kann, Platz im Badschrank machen, falls er einen Rasierer, oder was er sonst so benötigt, unterbringen möchte. Ich sollte dann noch ein paar Fotos von anderen Männern auf meinem Handy löschen und überprüfen, was eigentlich alles im Nachttischchen liegt, was er nicht sehen sollte.

Vorbereitet zu sein ist sehr wirkungsvoll. Damit signalisierst du, dass du bereit bist zu empfangen.

Okay. Dann mach ich das mal bei Gelegenheit.

Du wolltest auch Zeit und Geld für Reisen und Kleidung.

Ja. Wie kann ich mir vorstellen, Geld und Zeit zu haben?

Es fällt euch leichter, einen konkreten Wunsch zu haben und dann so zu tun, als wäre dieser Wunsch bereits erfüllt, als euch so etwas Abstraktes wie Zeit oder Geld vorzustellen. Gibt es eine bestimmte Reise, die du gerne machen möchtest?

Ja, eine vierwöchige Reise in ein Ayurveda-Ressort. Man wird ständig massiert, sogar mit Kopfguss. Die Anlage ist direkt am Meer. Das Essen ist ayurvedisch und auf jeden Gast persönlich abgestimmt. Es kostet ein Vermögen. Wie viel weiß ich aber gar nicht genau.

Als meine Freundin damals von einer solchen Reise zurückkam, sah sie noch Monate später wunderschön aus. Sie war ausgeglichen und strahlte so etwas wie Glückseligkeit aus. Das will ich auch.

In letzter Zeit denke ich immer häufiger an diese Reise. Der zweite Gedanke dabei ist aber stets: »Ach, das ist viel zu teuer, und so lange kann ich den Laden nicht alleine lassen, außer die haben dort einen zuverlässigen Internetanschluss, aber dann muss ich da ja arbeiten und das macht die Erholung gleich wieder kaputt und dann kann ich ja gleich zu Hause bleiben.

Freibad ist doch auch ganz schön.«

Was, glaubst du, wirst du erleben, wenn du solche Gedanken hast?

Freibad? Ach herrje. Also gut, was ist der Plan? Wie kann ich so tun, als machte ich diese Reise?

Das klingt, als wärst du nicht vorbereitet. Wenn eine Fee kommen würde und wie durch ein Wunder hättest du nun Zeit und Geld, könntest du dann morgen diese Reise antreten?

Um Gottes willen. Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe ja noch nicht mal einen gültigen Reisepass. Okay, ich verstehe. Reisepass verlängern, Freundin fragen, ob sie mitkommt und was das kostet. Fragen, ob sie Internet haben, checken, ob ich noch ein neues Strandtuch oder einen neuen Bikini benötige … Gut, angenommen, ich bin vorbereitet, was dann?9

Jetzt geh ins Gefühl. Tu so als ob.

Als ob ich die Reise gebucht hätte?

Als ob du bereits dort wärst. Wenn du so tust, als hättest du die Reise gebucht, manifestierst du, dass du in irgendeiner fernen Zukunft verreist. Aber niemals im Hier und Jetzt. Vielleicht wird die Reise vom Veranstalter abgesagt oder der Flug annulliert. Gehe immer genau in das Gefühl, das du hättest, wenn du deinen Wunsch tatsächlich erlebtest.

Du bist dort. Du spürst das warme Öl, welches sanft über deinen Körper massiert und behutsam über deinen Kopf gegossen wird. Du springst ins Meer, schmeckst das Salzwasser auf deinen Lippen. Du spürst die Sonne auf deiner Haut, während du auf deinem Handtuch am Strand liegst. Dein Körper fühlt sich leicht und wundervoll an. Du schaust in den Spiegel und siehst eine strahlende Schönheit.

Wie bewegst du dich? Wie sprichst du? Langsamer? Melodischer? Bedachter? Wie gehst du? Wie stehst du? Wie begegnest du anderen Menschen? Wie fühlt sich die Sonne auf deiner Haut an? Wie fühlst du dich nach einer langen Massage?

Allein durch eure Fragen komme ich in das Gefühl. Okay, ich habe es verstanden. Erst muss ich vorbereitet sein, und dann muss ich auch wirklich das Körperempfinden haben, als ob ich das tatsächlich gerade erlebe.

Warum ist es so einfach? Ich bereite mich vor und ich tue so als ob. Das ist wenig Einsatz für eine tolle Reise.

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