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Inhaltsverzeichnis
 
Vorwort
 
A – VERSTÄNDNIS-FRAGE
1 – MEDIENVORSPRUNG-FRAGE
 
B – FLUG- UND FLUGHAFEN-FRAGEN
2 – SICHERHEITSCHECK-FRAGE
3 – AUSLASTUNGS-FRAGE
4 – MAYDAY-FRAGE
5 – GEGENWEHR-FRAGE
6 – ENTFÜHRT-FRAGE
7 – HANDY-FRAGE
8 – PROFI-FLIEGER-FRAGE 1
9 – PROFIFLIEGER-FRAGE 2
10 – PROFI-FLIEGER-FRAGE 3
11 – BOSTON-FRAGE
 
C – TERRORISTEN-FRAGEN
12 – SELBSTERHALTUNGS-FRAGE
13 – ÜBERWACHUNGSVIDEO-FRAGE
14 – MILES-AND-MORE-FRAGE
15 – KOFFER-FRAGE
16 – TESTAMENT-FRAGE
17 – NERVEN-FRAGE
18 – ANSCHLUSSFLUG-FRAGE
19 – TICKET-FRAGE
20 – FREUNDINNEN-FRAGE
21 – GEDULDS-FRAGE
22 – PASSFÄLSCHER-FRAGE
23 – UNDERCOVER-FRAGE 1
24 – UNDERCOVER-FRAGE 2
25 – ELEFANTEN-FRAGE
26 – RUSH-HOUR-FRAGE
27 – ZIELE-FRAGE
28 – OBL-VIDEO FRAGE 1
29 – OBL-VIDEO-FRAGE 2
30 – BEKENNER-FRAGE
31 – FORDERUNGS-FRAGE
32 – DATUMS-FRAGE
 
D – PRÄSIDENTEN-FRAGEN
33 – VERSCHWÖRUNGSIDIOTEN-FRAGE
34 – ZIEGEN-FRAGE
35 – EINSCHLAG-FRAGE
36 – MUT-FRAGE 1
37 – MUT-FRAGE 2
38 – VORAUSWISSEN-FRAGE
39 – TAGEBUCH-FRAGE
 
E – PENTAGON-FRAGEN
40 – SCHROTT-FRAGE
41 – FASSADEN-FRAGE
42 – RENOVIERUNGS-FRAGE
43 – FLUGOBJEKT-FRAGE
44 – GRASNARBEN-FRAGE
45 – KONFERENZ-FRAGE
46 – HALTUNGS-FRAGE
 
F – FÜHRUNGS-FRAGEN
47 – BEFEHLSHABER-FRAGE
48 – HYPOTHETISCHE FRAGE
49 – CARLYLE-FRAGE
50 – HALLIBURTON-FRAGE
51 – ERSTRUNDENGEGNER-FRAGE
52 – VERSICHERUNGS-FRAGE 1
53 – VERSICHERUNGS-FRAGE 2
54 – INVESTOREN-FRAGE
 
G – FLUGSICHERUNGS-FRAGEN
55 – REAKTIONSZEIT-FRAGE
56 – VERZÖGERUNGS-FRAGE
57 – SCHNECKEN-FRAGE
58 – DOPPELSCHNECKEN-FRAGE
59 – TEMPO-FRAGE 1
60 – TEMPO-FRAGE 2
61 – TEMPO-FRAGE 3
62 – TEMPOLIMIT-FRAGE
63 – UNSICHTBAR-FRAGE
64 – FLUGLOTSINNEN-FRAGE
65 – HELDEN-FRAGE
66 – TRÜMMER-FRAGE
67 – ABSCHUSS-FRAGE
68 – BLACK-BOX-FRAGE 1
69 – BLACK-BOX-FRAGE 2
70 – BLACK-BOX-FRAGE 3
71 – AUS-SIEBEN-MACH-VIER-FRAGE
 
H – WORLD-TRADE-CENTER-FRAGEN
72 – REIHENFOLGE-FRAGE
73 – KONSTRUKTIONS-FRAGE
74 – FEUER-FRAGE
75 – SÜDTURM-FRAGE
76 – EINSTURZ-FRAGE 1
77 – EINSTURZ-FRAGE 2
78 – ERDBEBEN-FRAGE
79 – WTC-7-FRAGE
 
I – GEHEIMDIENST-FRAGEN
80 – KLAGE-FRAGE
81 – HINTERHALT-FRAGE
82 – HINWEIS-FRAGE
83 – ASHCROFT-FRAGE
84 – RUSHDIE-FRAGE
85 – SPION-FRAGE
86 – PAKISTAN-FRAGE
87 – SENATOREN-FRAGE
88 – BÖRSEN-FRAGE
89 – INSIDER-FRAGE
90 – FALSCHER-VERDACHT-FRAGE
91 – FALSCHER-PASSAGIER-FRAGE
92 – PASSAGIERLISTEN-FRAGE
93 – PASSBILDER-FRAGE
94 – PASS-FRAGE
95 – LEBENDE-MÖRDER-FRAGE
96 – ABHÖR-FRAGE
97 – TÄTER-ABSCHLUSS-FRAGE
98 – DNA-FRAGE
99 – HOLLÄNDER-FRAGE
100 – FLIEGENDE-HOLLÄNDER-FRAGE
101 – TÖDLICHE-POST-FRAGE 1
102 – TÖDLICHE-POST-FRAGE 2
103 – NORDWÄLDER-FRAGE
104 – BERUFSERFAHRUNGS-FRAGE
105 – BIN-LADEN-JÄGER-FRAGE
 
K – ABSCHLUSS-FRAGEN
106 – CUI-BONO-FRAGE
107 – SCHADENSBEGRENZUNGS-FRAGE
108 – TEPPICHMESSER-FRAGE
109 – KRONZEUGEN-FRAGE
110 – FINALE LISTEN-FRAGE
111 – VORLETZTE FLUGSICHERUNGS-FRAGE
112 – FINALE FERNSTEUERUNGS-FRAGE
113 – FINALE TECHNIKER-FRAGE
114 – FINALE FLUGSICHERUNGS-FRAGE
115 – FINALE SEHTEST-FRAGE
116 – TELLERRAND-FRAGE
117 – SCHÄTZ-FRAGE
118 – ABSCHLUSS-FRAGE [im Konjunktiv]
119 – ALLERLETZTE FRAGE
 
AUSWERTUNG
NACHWORT
VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGEN
ALLE FLUGROUTEN DES 11. SEPTEMBER 2001
Bildnachweis
Copyright

VORWORT – ZUM GEBRAUCH DIESES BUCHES
Es existieren zweifellos Argumente, sich mit der »Gewissheit« zufrieden zu geben, eiskalt operierende Terrorpiloten im Auftrag von Al-Qaida-Führer Osama bin Laden hätten den schrecklichen Anschlag des 11. September 2001 verübt, ohne dass es im Vorfeld irgendwelche Hinweise auf diesen Plan gegeben hätte. Es existieren überdies Argumente dafür, keine weiteren Fragen zu stellen außer dieser einen: Wenn die Wahrheit, wenigstens in Teilen, eine andere wäre als die offizielle – wem würde diese Erkenntnis nützen? Es macht die Opfer nicht wieder lebendig. Es richtet die Türme nicht wieder auf. Es ändert nichts.
 
Auf der persönlichen Werteskala derer, die so argumentieren, muss allerdings Bequemlichkeit den Platz von Wahrheit eingenommen haben. Die Angehörigen der Opfer des 11. September vertreten nicht diese Auffassung. Sie wollen die Wahrheit erfahren – wie jeder nachvollziehen kann, der sich mit der Arbeit der offiziellen »9-11«-Untersuchungskommisson beschäftigt. Die immer drängenderen Fragen an die US-Behörden und die Regierung machen deutlich, dass die Angehörigen mehr denn je wissen wollen, was sich an diesem Tag tatsächlich abgespielt hat. Das Wissen um ihre Bemühungen lässt uns hoffen, dass dieses Buch nicht vollständig missverstanden wird. Wenn es am Ende, ganz gleich auf welchem Weg, einen Beitrag zur Wahrheitsfindung leistet, hat sich die Mühe und Arbeit gelohnt.
 
In diesem Buch geht es nicht darum, Ihnen etwas einzureden oder auszureden. Es kann auch nicht darum gehen, »die ganze Wahrheit« über den 11. September 2001 lückenlos zu »beweisen«, weil das nach Lage der Dinge und anhand der veröffentlichten Informationen unmöglich ist. Das FBI hat den Fall bis heute nicht abgeschlossen – es hat de facto noch nicht einmal einen Zwischenbericht vorgelegt -, und manche Aspekte kann niemand eher erhellen als diejenigen, die exklusiv über einen Großteil der relevanten Informationen zu diesem Tag verfügen, nämlich die US-Behörden und Geheimdienste.
 
Dennoch existieren große Mengen öffentlich zugänglicher Informationen – vor allem eine Masse irrelevanter, verfälschter und ablenkender Informationen, vor der man schier kapitulieren möchte. Dabei gibt es jedoch in diesem Datenwust auch verlässliche Informationen, die man »nur« von den Unmengen irrelevanter Meldungen trennen muss, um dem gesunden Menschenverstand eine Frage zu präsentieren, zu der er sich ein Urteil bilden kann. Ein eigenes. Die wichtigsten dieser Informationen zu den wichtigsten unbeantworteten Fragen finden Sie hier, auf ihren Kern reduziert – und mit jeweils vier möglichen, völlig unterschiedlichen Antworten versehen.
 
Bei diesen Antworten haben wir uns bemüht, den dahinter verborgenen Erklärungsansatz möglichst treffend abzubilden. Mit anderen Worten: Diese jeweils vier Antworten können nicht »unsere« Meinung darstellen, sondern repräsentieren nach unserem Dafürhalten am besten die vier bestehenden Theorien zum Hergang der Ereignisse des 11. September. Zu jeder Frage wird daher eine Antwort angeboten, die die offizielle Theorie unterstützt, dazu eine Antwort des »Zweiflers«, dazu eine Antwort des »Konspirologen« (der zumindest an eine Mitwisserschaft von Geheimdiensten und möglicherweise der US-Regierung glaubt) und schließlich eine des »Regisseurs« (der von der Existenz eines bisher gesichtslosen Superschurken hinter den Taten überzeugt ist). Anschuldigungen werden dabei nicht erhoben – außer gelegentlich von den Vertretern der jeweiligen Modelle, die wir hoffentlich in jedem Fall korrekt wiedergegeben haben.
 
Aber die in Ihren Augen »richtige« Antwort, die können nur Sie selbst geben. Denn in diesem Buch ist ausschließlich Ihr Verstand gefordert – Ihre schärfste Waffe in Fragen der Logik (nicht in emotionalen Fragen, aber die wichtigen Fragen des 11. September können wir – wie die Vergangenheit zeigt – mithilfe von Emotionen nicht beantworten).
 
Um Ihren Verstand auf die Probe zu stellen, versuchen Sie sich für die Dauer der Lektüre von allem Wissen oder scheinbaren Wissen um konkurrierende offizielle und inoffizielle Erklärungsversuche frei zu machen und wählen Sie zu jeder der Fragen diejenige Antwort aus, die Ihnen am plausibelsten erscheint. Am Ende finden Sie dann eine Auswertung, die Ihnen entweder bestätigt, was Sie über sich und die Welt dachten – oder eben nicht. Vielleicht halten Sie sich für einen Verschwörungstheoretiker – und sind in Wirklichkeit keiner. Vielleicht glauben Sie, von der offiziellen Darstellung überzeugt zu sein – und sind es gar nicht. Vielleicht stellen Sie am Ende aber auch fest, dass Sie zu einer Position neigen, die Sie noch gar nicht kannten, die Ihr Verstand jedoch überzeugend findet.1
 
Eine abschließende Bemerkung zu den Informationen, die den Fragen zugrunde liegen: Die Quellen sind so seriös wie irgend möglich gewählt und von Ihnen selbst bei Bedarf anhand der angefügten Fußnoten leicht zu überprüfen. Diese Fußnoten müssen Sie nicht lesen, da sie in der Regel keine über die Frage hinausgehenden Informationen enthalten. Aber Sie können sie lesen, falls Sie die Sachverhalte anzweifeln oder den einen oder anderen Aspekt selbst vertiefen möchten. Zu den strengen Auswahlkriterien für diese Quellen finden Sie im Anhang des Buches einige Erklärungen.2 Doch das gehört nicht hierher, denn Sie vertrauen mir ja, und Sie wollen jetzt endlich anfangen.
 
Bitte: Streichen Sie Ihr Vorwissen jetzt. Und schalten Sie um auf gesunden Menschenverstand.

A
VERSTÄNDNIS-FRAGE

1

MEDIENVORSPRUNG-FRAGE

CBS-Anchorman Dan Rather, einer der angesehensten amerikanischen Journalisten, sagte Mitte letzten Jahres, nach dem 11. September 2001 hätten er und viele seiner Kollegen nicht gründlich genug nachgeforscht, sondern sich einer langen Selbstzensur unterworfen. Er führt weiter aus: »Es gab eine Zeit in Südafrika, da legten die Leute Andersdenkenden brennende Reifen um den Hals. Und in gewisser Weise herrscht auch hier die Angst, dass man ein Halsband verpasst kriegt, dass man einen brennenden Reifen des mangelndem Patriotismus um den Hals geworfen kriegt. Es ist diese Angst, die Journalisten davon abhält, die härtesten der harten Fragen zu stellen.«3
Starker Tobak, aber: Müssten wir Deutschen, die wir dieser Zensur nicht unterworfen waren, demnach nicht einen Vorsprung in Sachen »harte Fragen« haben?
002 Nein, weil uns der 11. September nicht so stark betrifft wie die USA.
 
003 Nein, weil wir mit wichtigeren Themen beschäftigt waren – Steuerreformen, dem Phänomen Dieter Bohlen und Krokodilen im Sommerloch.
 
004 Doch, müssten wir. Aber wir haben uns aus falsch verstandener Pietät lieber gar nichts gefragt. Geschweige denn etwas herausgefunden. Nicht mal das, was die Angehörigen der Opfer dringend wissen möchten.
 
005 Doch. Aber wir machen den Amerikanern immer alles nach, nicht vor. Deshalb haben wir zwei Jahre Rückstand und befinden uns gerade in der Phase der »brennenden Reifen« für Andersdenkende. Zum Glück beschäftigen wir uns aber ab jetzt wieder mit der Sache. Mit den härtesten der harten Fragen.

B
FLUG- UND FLUGHAFEN-FRAGEN

2

SICHERHEITSCHECK-FRAGE

19 Männer versuchen zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens auf drei verschiedenen US-Flughäfen unbemerkt Waffen an Bord von Verkehrsmaschinen zu bringen. Allen 19 gelingt dies. Kein Einziger wird entwaffnet oder festgenommen.
Wie konnten all diese Entführer ihre Waffen – welche auch immer – an Bord der Maschinen schmuggeln?
006 Es waren Teppich- und Kartonmesser – und da diese Messer dem Gesetz nach nicht als Waffen gelten, konnten die Entführer sie mit an Bord nehmen, ohne irgendetwas »schmuggeln« zu müssen.
 
007 Es waren Teppich- und Kartonmesser – die sind zwar verboten (von den Fluggesellschaften, wenn auch nicht per Gesetz), aber sie fielen bei den Kontrollen nicht auf.
 
008 Es ist unmöglich, dass kein Einziger dieser 19 Bewaffneten beim Sicherheitscheck auffiel. Die Waffen – ganz gleich, ob nur Messer oder auch Pfefferspray, Bomben 4 oder Handfeuerwaffen – waren bereits an Bord der Maschinen.5
 
009 Es ist unmöglich, dass kein Einziger dieser 19 Bewaffneten beim Sicherheitscheck auffällt. Die 19 waren nicht bewaffnet. Es waren keine Waffen an Bord der Maschinen.

3

AUSLASTUNGS-FRAGE

Die vier Maschinen, die am Dienstag, dem 11. September entführt wurden, waren ungewöhnlich schwach gebucht, obwohl die Reisezeiten für einen Flug von der Ost- zur Westküste für Geschäftsreisende günstig waren. Belegt waren lediglich:
AA 11: 81 von 269 Plätzen, AA 77: 58 von 192 Plätzen,
UA 175: 65 von 269 Plätzen, UA 93: 38 von 192 Plätzen.
Wieso saßen nur so wenige Passagiere in den Maschinen?
010 Der Dienstag ist statistisch gesehen einer der zwei schwächsten Reisetage der Woche.6 Und ungewöhnlich ist die schwache Belegung auch nicht. Geschäftsleute, die an der Westküste zu tun haben, nehmen frühere Maschinen, um spätestens um 10.00 Uhr Ortszeit am Ziel zu sein.
 
011 Die Terroristen hatten die Restkontingente aufgekauft und die restlichen Tickets verfallen lassen.
 
012 Irgendjemand beim Geheimdienst hat sich unmittelbar nach Bekanntwerden des Datums in die Zentralrechner der Fluggesellschaften gehackt und eingegeben, die Maschinen seien »ausgebucht«.
 
013 Die Drahtzieher des 11. September wählten den Dienstag, weil sie wussten, dass an diesem Tag nicht so viele Passagiere an Bord der Maschinen sein würden. So mussten sie, nachdem sie die Flugzeuge notgelandet und durch ferngesteuerte Jets ersetzt hatten, nicht so viele Zeugen beseitigen.

4

MAYDAY-FRAGE

Aussage: Bei vier Flugzeugentführungen nacheinander gelingt es keinem einzigen Piloten oder Copiloten, die Flugsicherung am Boden per Funk oder per Eingabe des vierstelligen Notfall-Codes in den Transponder7 zu informieren, dass eine Entführung stattfindet. Wie wahrscheinlich ist das?
014 Nicht sehr, aber trotzdem Tatsache. Alle Angreifer gingen äußerst schnell und geschickt vor.
 
015 Gering. Wenigstens die Piloten von UA 93 hätten noch einen kurzen Notruf senden können, denn sie waren über die anderen Entführungen informiert und hatten die Kabinentür verriegelt.8
 
016 Null Prozent. Aber da man die Entführer gewähren ließ und der gesamte Funkverkehr aus den Cockpits blockiert war, darf man sich über die fehlenden Notrufe nicht wundern.
 
017 Null Prozent. Aber da die Flugkapitäne gebrieft waren und glaubten, ihre Maschinen im Rahmen einer Terror-Abwehr-Übung notzulanden, darf man sich über die fehlenden Notrufe nicht wundern.

5

GEGENWEHR-FRAGE

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit etwa 90 anderen Menschen an Bord des Fluges AA 11. Plötzlich springen fünf Leute aus der Businessclass auf und erklären die Maschine für entführt. Die fünf drohen mit Teppichmessern. Zwei gehen ins Cockpit und werfen die Piloten raus. Es stehen jetzt also drei Araber mit nichts weiter als Teppichmessern Ihnen und 80 anderen Erwachsenen gegenüber. Was tun Sie?
018 Ich bleibe sitzen und hoffe, dass die nichts Schlimmes vorhaben.
 
019 Ich bespreche mich kurz mit den Männern in den Reihen um mich herum, dann nehmen wir uns ein paar Jacken und das Handgepäck und hauen diesen Irren gemeinsam aufs Maul.
 
020 Ich bleibe sitzen, weil ich Angst habe, dass die Messer explodieren könnten – denn die angeblichen Messer an diesem Tag waren Bomben und Handfeuerwaffen.
 
021 Also, wenn Sie vom 11. September sprechen – da waren gar keine Männer mit Waffen.

6

ENTFÜHRT-FRAGE

Stellen Sie sich vor, Sie wären Passagier oder Besatzungsmitglied auf einem entführten Flug. Die Entführer erlauben Ihnen, mit dem Handy zu telefonieren. Wen rufen Sie an?
022 Irgendjemanden am Flughafen oder bei der Telefongesellschaft, den ich nicht persönlich kenne. Oder meine Mutter. Aber ich melde mich mit meinem Vor- und Nachnamen.9 Oder das Mädchen vom Amt, und mit dem telefoniere ich dann eine Viertelstunde.10
 
023 Verwandte oder Bekannte. So wie die Passagiere von Flug UA 93. Aus dieser Maschine sind immerhin 30 Anrufe belegt.11
 
024 Ich wähle sofort 110, resp. (in den USA) 911: die Polizei.
 
025 Ich rufe niemanden an. Kein Entführer erlaubt so was.

7

HANDY-FRAGE

Schätzfrage12: Bis zu welcher Höhe und Reisegeschwindigkeit funktionieren Handys eigentlich?
026 In jeder Höhe und bei jeder Geschwindigkeit problemlos. Auch in 30 000 Fuß Flughöhe bei 500 mph wird das Signal per technischem »Hand-Shake« problemlos von den diversen Empfängerstationen auf der Erde weitergegeben.
 
027 Fahren Sie mal mit der Bahn, z. B. von Hamburg nach Berlin, dann wissen Sie, wie »problemlos« das schon auf der Erde und mit bloß 100 km/h funktioniert …
 
028 In 30 000 Fuß Höhe funktioniert kein einziges handelsübliches Handy.
 
029 Handys funktionieren an Bord von Flugzeugen bestenfalls beim Starten und Landen.

8

PROFI-FLIEGER-FRAGE 1

Aus 29 000 Fuß Flughöhe sieht New York aus wie ein Stadtplan aus zehn Meter Entfernung. Und erst recht ein ganzes Land wie die USA. Wer kann ein Flugzeug (AA 11) aus 29 000 Fuß Höhe binnen sieben Minuten13 in einen Turm mitten in New York steuern – ohne Hilfe vom Tower, von Fluglotsen oder dem Bordcomputer?
030 Ein arabischer Nachwuchspilot, der einige Flugstunden genommen hat.
 
031 Der Kapitän der Maschine – er wurde von den Entführern gezwungen, das Flugzeug bis kurz vor dem Ziel selbst zu steuern.14
 
032 Das schafft auch ein normaler Passagiermaschinen-Kapitän nicht ohne Hilfe. Die Maschine wurde von außen gesteuert, entweder aus dem WTC 7 oder von einer der C-130-Awacs-Maschinen aus, die an diesem Tag in der Nähe fast aller Absturzstellen gesehen wurden.
 
033 Nicht AA 11 traf den Nordturm, sondern eine andere, ferngesteuerte Maschine.

9

PROFIFLIEGER-FRAGE 2

UA 175 flog mit enorm hoher Geschwindigkeit15 und hätte – wie die Fernsehbilder belegen – den Südturm beinahe verfehlt, wenn der Pilot die Maschine nicht im letzten Augenblick mit einem scharfen Linksruck ins Ziel gesteuert hätte. Wie bewerkstelligt das ein unerfahrener Pilot (wie Marwan Al-Shehhi)?
034 Er reißt in letzter Sekunde eiskalt das Ruder nach links.
 
035 Im finalen Lebensaugenblick entwickelt jeder Mensch unvorstellbare Kräfte. In einem solchen Moment ist es daher auch möglich, den Kurs einer fast mit Schallgeschwindigkeit fliegenden Maschine zu korrigieren.
 
036 Nur mit Allahs Hilfe (und etwas Nachhilfe von der CIA).
037 Die Maschine wurde ferngesteuert.

10

PROFI-FLIEGER-FRAGE 3

Beim Anflug auf das Pentagon vollführte AA 77 Augenzeugenberichten zufolge ein ausgesprochen schwieriges Manöver: Beim Überqueren des Capitol Beltway flog die Maschine zu hoch und mit 400 mph außerdem zu schnell. Die Entführer sahen sich zu einer komplizierten Korrektur gezwungen und mussten im Sinkflug eine enge Kurve bei hoher Geschwindigkeit fliegen – ein abwärts gerichtetes, fast vollständiges Wendemanöver von 7000 Fuß Höhe bis direkt über dem Boden (in zweieinhalb Minuten), bei dessen Ausführung es laut CBS-Quellen zu keinem Zeitpunkt aussah, als ringe der Pilot darum, die Kontrolle über die Maschine zu behalten.16
Ein weiterer Zeuge ergänzt: »(Die Maschine) ging in den Sinkflug über und knickte einen Lichtmast. Kurz danach jagte sie ins Pentagon. Die Flügel knickten, ich hörte die Explosion und sah den Feuerball. Der Kerl, der sie flog, wusste, was er tat. Es wirkte wie eine Cruise Missile.«17
Der Pilot des Fluges AA 77, Hani Hanjour, war allerdings nach Aussage seiner Fluglehrer kaum in der Lage, ein Flugzeug geradeaus zu steuern.18
Wie hat er dieses hochkomplizierte Manöver bewältigt?
038 Offensichtlich haben sich die Fluglehrer geirrt – Hanjour war, wie die Augenzeugenberichte belegen, kein Versager, sondern ein begnadeter Pilot.
 
039 Sogar einem besseren Piloten als Hanjour sollte dieses Manöver wenigstens Schwierigkeiten bereiten, denn selbst ein schnurgerader Anflug direkt über dem Boden ist nicht unproblematisch. Hanjour hatte an diesem Tag einfach sagenhaftes Glück.
 
040 Wieso Hanjour? Es gab kein Passagierflugzeug, das ins Pentagon krachte – es war ein Marschflugkörper oder eine aus einem Jet abgefeuerte Rakete, und beide können durchaus enge Schleifen fliegen oder mit hoher Geschwindigkeit direkt über dem Boden manövrieren.
 
041 Wieso Hanjour? Eine präparierte Maschine kann man durchaus so fernsteuern.19

11

BOSTON-FRAGE

Wieso wählten die Entführer zwei Flüge vom Flughafen Boston? Wieso entführten sie nicht Maschinen, die in New York starteten – und verringerten so das Risiko, von Militärjets abgefangen zu werden?
042 Weil auf dem Logan Airport in Boston die Sicherheitsvorkehrungen besonders schlecht sind – unter den 19 größten Flughäfen belegt Boston den 15. Platz. Es gibt dort nicht einmal Überwachungskameras.20
 
043 Weil Boston exakt in der richtigen Entfernung zu New York liegt, um die Maschinen in der richtigen Höhe unter Kontrolle zu bringen und – ohne abgefangen zu werden – ins Ziel zu steuern.
 
044 Die Entführer konnten sicher sein, dass die Abfangjäger viel zu spät starten würden.
 
045 Weil die zynischen Drahtzieher des 11. September über gute Geschichtskenntnisse verfügten. 1773 nahm in Boston die erste amerikanische Revolution ihren Anfang – ausgelöst durch einen inszenierten Überfall amerikanischer Freiheitskämpfer, die sich als Indianer verkleidet hatten. Wo, wenn nicht in Boston, sollte die zweite Revolution ihren Anfang nehmen?

C
TERRORISTEN-FRAGEN

12

SELBSTERHALTUNGS-FRAGE

Wieso bringen sich 19 junge, gesunde, erfolgreiche Männer aus gutem und reichem Hause um – sehenden Auges? Wieso überkommen keinen Einzigen dieser Männer Zweifel? Wieso sind sie alle eiskalt – und keine Sekunde davon beeindruckt, dass sie sterben werden? Wieso ist bei keinem Einzigen der Mörder der Selbsterhaltungstrieb im letzten Moment so stark, dass er den tödlichen Anflug abbricht? Ist das überhaupt vorstellbar?
046 Nein, das ist absolut unvorstellbar – aber es ist Fakt!
 
047 Schon in der Frage steckt ein falscher Ansatz, nämlich »westliches« Denken. Es gibt in anderen Kulturen Dinge, die erheblich wichtiger sind als Haus, Auto, Karriere, Frau und Nachwuchs. Es gibt größere Dinge. Dinge, für die zu sterben sich lohnt. Davon abgesehen wussten nur die acht Anführer und Piloten von dem wirklichen Plan – die anderen Entführer glaubten, es solle eine »herkömmliche« Entführung stattfinden.21
 
048 Die 19 waren nicht an Bord der Maschinen.
 
049Die 19 haben die Maschinen nicht entführt.

13

ÜBERWACHUNGSVIDEO-FRAGE

Aussage: Die beiden Terrorpiloten Atta und Al-Omari sind beim Einchecken für den Flug AA 11 am Flughafen Boston von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Richtig oder falsch?
050
Bild 1
051Richtig.
 
052Falsch. Das Video zeigt Atta und Al-Omari beim Einchecken für den Zubringerflug von Portland (Maine) nach Boston.
 
053 Falsch. Und dass nie Bilder von Überwachungskameras von den (größeren) Flughäfen Boston, Newark und Washington präsentiert wurden (weil es angeblich auf allen dreien keine Kameras gibt), kann nur bedeuten, dass die angeblichen Terroristen die Maschinen gar nicht bestiegen haben.
 
054Falsch. Das Video vom Flughafen Portland zeigt irgendwelche Leute, die denen auf der Täter-Liste entfernt ähnlich sehen.

14

MILES-AND-MORE-FRAGE

Stellen Sie sich vor, Sie wären Mohammed Atta, Kopf und Anführer eines unentdeckt operierenden Terroristenringes. Sie wissen, dass Sie am 11. September sterben werden.
Warum bestellen Sie ein paar Tage vor Ihrem Todesflug eine »Frequent-Flyer«-Karte?22
055Das ist eine Falschmeldung der Boulevardblätter Boston Globe und Observer.
 
056Weil ich vor meinem Tod den Papierkram auf meinem Schreibtisch erledigt haben wollte.
 
057Weil ich nicht wusste, ob mein Plan aufgeht.
 
058Weil ich nicht wusste, dass meine Maschine ins WTC stürzen würde.

15

KOFFER-FRAGE

Sie sind Mohammed Atta, Terrorist und Kopf einer Bande von 19 Kriminellen, die das Verbrechen des Jahrhunderts begehen werden. Sie wissen, dass Sie heute mit einem Flugzeug in einen der Türme des World Trade Center stürzen werden. Sie werden dabei sterben. Welches Gepäck geben Sie vor dieser Reise auf?
059Ich gebe zwei Koffer auf. In einen davon packe ich mein Testament, mein Flugschülerbuch, meine Pilotenuniform und alle Beweise dafür, dass ich der Täter bin.23
 
060Ich gebe einen Koffer auf, um nicht aufzufallen, aber in dem Koffer sind nur alte Wäschestücke.
 
061Ich reise nur mit Handgepäck.
 
062Ich gebe zwei Koffer auf, weil ich nicht im Traum daran denke, das Flugzeug könnte abstürzen.

16

TESTAMENT-FRAGE

Sie sind schon wieder Mohammed Atta, Superterrorist. In Ihre Koffer, die als Einzige zufällig beim Verladen hängen bleiben,24 packen Sie auch Ihr Testament, in dem Sie ausführlich beschreiben, wie nach Ihrem Tod mit Ihrem Leichnam verfahren werden soll.25 Dazu gleich zwei Fragen – erstens: Wieso verfügen Sie irgendwas über Ihren Körper, obwohl Sie doch wissen, dass der eine Stunde später in einer Kerosinexplosion atomisiert wird, und zweitens: Wieso packen Sie Ihr Testament in einen Koffer, der mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit im Laderaum der Maschine landen und ebenfalls komplett in Flammen aufgehen wird?
063Ich wollte, dass das alles mit mir verbrennt.
 
064Ich habe damit gerechnet, dass mein Koffer verloren geht und dass das FBI ihn findet. Außerdem dachte ich, mein Körper würde den Anschlag einigermaßen unbeschadet überstehen, daher die genauen Anweisungen im Testament.
 
065Ich habe diesen Koffer nie gesehen. Geschweige denn gepackt.
 
066Ich nehme diese Dinge auf all meine Reisen mit, weil ich immer damit rechnen muss, das Startsignal für einen Terroranschlag zu bekommen. An jenem besonderen Tag würde ich dann allerdings gar nichts mitnehmen.

17

NERVEN-FRAGE