Titel der amerikanischen Originalausgabe: Looking unto Jesus

Copyright ©2010 by Tim McManigle, Virginia, USA. All rights reserved.

Copyright ©2020 deutschsprachige Ausgabe Martina Heinig

Aus dem Amerikanischen übertragen von Martina Heinig

Mit freundlicher Genehmigung durch Scott McManigle

Zitate nach dem Text der Revidierten Elberfelder Übersetzung 2003

Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN: 9783751965958

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Aufsehen zu Jesus
„Der Inhalt des Lebens“

In diesem Buch werden wir uns mit einer Aussage beschäftigen, drei kleinen Worten, die in Hebräer 12.2 geschrieben stehen: „Aufsehen zu Jesus“.

A. Gott sehnt sich nach uns

„Das höchste Ziel des Lebens ist, Gott zu verherrlichen und sich ständig an Ihm zu erfreuen.“

B. Das Christentum ist keine Religion, sondern eine Beziehung

C. Christen in Schwierigkeiten

D. Zusammenfassung

„Aufsehen zu Jesus“ besteht aus zwei wichtigen Aspekten:

1. Das Christentum ist keine Religion, sondern eine Beziehung (Offenbarung 2,1-4). Darum ist es wichtig nichts von Gottes Wesen wegzulassen. Ohne einer von Gott geschenkten Offenbarung von Ihm selbst ist es unmöglich Ihn zu kennen und eine tiefe, intime Beziehung mit Ihm zu haben. Eine bedeutsame Tatsache des Christentums ist, dass Gott durch Seinen Sohn Jesus Christus allen Menschen eine umfassende Offenbarung von sich selbst gegeben hat: Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen (Johannes 14,7-9; Kolosser 1,15; Hebräer 1,1-3).

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir kennen Gott, wenn wir „Aufsehen zu Jesus“ (Johannes 10.30).

2. Wir werden zu dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn wir die Welt betrachten, dann werden wir weltlicher und wenn wir auf Jesus schauen, werden wir wie Er: Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir (Galater 2,20).

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir können eine Christus-ähnliche Beziehung mit Gott haben, wenn wir „Aufsehen zu Jesus“ (2. Korinther 3,18).

E. Welchen Weg wählen wir?

Gott hat die Welt so gemacht, dass all unsere mühsamen Gartenarbeiten nicht dazu führen werden, all das Unkraut loszuwerden. Der Engel mit dem flammenden Schwert hindert uns nach Eden zurückzukehren wenn wir versuchen, die alten Wege zu beschreiten und wir den Anspruch erheben, lediglich biblischen Prinzipien folgen zu müssen um die gewünschten Segnungen zu bekommen. Nichts was wir auch tun, garantiert uns den Segen, den wir uns wünschen. Es stimmt, dass gute Eltern öfters gute Kinder haben als schlechte Eltern, aber eben nicht immer.

Nichts was wir tun, trägt dazu bei, dass etwas geschieht. So oft hören wir, dass Gott unser Leben segnen möchte, doch damit befinden wir uns auf dem alten Weg und werden von unserem eigenen Fleisch getäuscht. Der Segen, den Gott uns geben möchte, ist Er selbst. Die Täuschung jedoch verwirrt uns und bringt uns unter Druck. „War ich als Ehemann nicht gut genug? Hat sie mich deshalb verlassen? Wir haben uns so angestrengt gute Eltern zu sein.“ Das schwächt unser Gottesbild. Wir folgern daraus, entweder nicht gut genug zu sein oder Gott habe die Kontrolle verloren (die Sache mit dem Feindbild). Ein Leben nach der alten Methode fördert nicht die Hingabe an Gott, wir machen Gott sogar von uns abhängig. Geplatzte Träume können sehr schmerzhaft sein und dazu führen, dass wir jetzt den alten Weg wieder verlassen und uns neu an Gott wenden um in Seiner Souveränität zur Ruhe zu kommen. Nur wenn uns Christus ganz besitzt und uns die bessere Hoffnung der Vertrautheit mit Ihm ganz ausfüllt, werden wir eine Freude entdecken, die wir erstrebenswerter finden als alles andere, was uns die Welt bieten könnte.

Kapitel 2

Aufsehen zu Jesus
„Vier Phasen des christlichen Lebens – Teil 1“

A. Paulus nahm sich vor, nichts anderes zu wissen, als nur Jesus Christus und Ihn als gekreuzigt

B. Ein Bild aus dem Alten Testament - Eine schöne, aber unfruchtbare Stadt

C. Unsere Wege sind nicht Gottes Wege