Details

Compliance in der optometrischen Praxis - Sind hier Kontaktlinsenträger und Kontaktlinsenspezialisten gefragt?


Compliance in der optometrischen Praxis - Sind hier Kontaktlinsenträger und Kontaktlinsenspezialisten gefragt?


1. Auflage

von: Sibylle Scholtz

5,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 25.10.2004
ISBN/EAN: 9783638318693
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 9

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: In verschiedenen medizinischen Wörterbüchern findet man für diesen Begriff genaue Beschreibungen:
Im Pschyrembel wird das englische Wort Compliance als „Einwilligung, Bereitschaft“ verstanden. Es stellt u.a. die „Bereitschaft eines Patienten zur Mitarbeit bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen“ dar, „z.B. Zuverlässigkeit, mit der therapeutische Anweisungen befolgt werden (sogenannte Verordnungstreue). Die Compliance ist u.a. abhängig von Persönlichkeit, Krankheitsverständnis und Leidensdruck des Patienten, Arzt-Patienten-Verhältnis, Anzahl und Schwierigkeit der Anweisungen, Art der Therapie und evtl. erforderlichen Verhaltensänderungen“.
Und im Duden Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke findet man hierzu die Aussage: „Bereitschaft des Patienten, Hinweise und Verordnungen des Arztes zu befolgen.“. Darüber hinaus ist in dieser Quelle ein weiterer Aspekt der Bedeutung des Begriffs „Compliance“ angesprochen, der gerade im Zusammenhang mit der Kontaktlinsenhygiene besonders bedeutungsvoll erscheint: „Bereitschaft des behandelnden Arztes, sich individuell auf den Patienten einzustellen“. Dieser Aspekt der Definition macht deutlich, dass Compliance keine „Einbahnstraße“ in der Unterweisung der korrekten Durchführung der Kontaktlinsenhygiene darstellt, sondern durchaus als eine Kommunikation in beide Richtungen der Teilnehmer zu verstehen ist.
Der Begriff der „Compliance“ hat in der medizinischen Fachsprache seinen festen Platz gefunden. Die Bedeutung „gegenseitiges Vertrauen“ könnte als treffend gesehen werden: sowohl der Klient muss vom Wissen und Können seines Gegenübers überzeugt sein (und ihm vertrauen) als auch der Fachmann davon, dass sein Klient seine Ratschläge und Empfehlungen befolgt. Das gegenseitige Vertrauen ist also ein äußerst wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Zusammenspiel der beiden „Parteien“.

Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:

Neural Engineering
Neural Engineering
von: Bin He
PDF ebook
109,99 €
Glutamate Receptors in Peripheral Tissue
Glutamate Receptors in Peripheral Tissue
von: Santokh Gill, Olga Pulido
PDF ebook
213,99 €
Neural Cell Behavior and Fuzzy Logic
Neural Cell Behavior and Fuzzy Logic
von: Uziel Sandler, Lev Tsitolovsky
PDF ebook
149,79 €