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Über Mutter wird nicht gesprochen ...


Über Mutter wird nicht gesprochen ...

"Euthanasie"-Morde an Freiburger Menschen

17,99 €

Verlag: Mabuse-Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 28.11.2016
ISBN/EAN: 9783863213732
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 144

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Ab 1934 wurden psychisch kranke und behinderte Menschen zwangssterilisiert und systematisch ermordet. Das Buch "Über Mutter wird nicht gesprochen" handelt von diesem Kapitel der Psychiatriegeschichte und dokumentiert die Ergebnisse der gleichnamigen Ausstellung, die im Wesentlichen von psychiatrieerfahrenen Menschen initiiert und konzipiert wurde.
Es geht hierbei um die Erinnerung an die Auswirkungen des NS-Regimes vor Ort: so werden hier Geschichten von Menschen erzählt, die in Freiburg aufgewachsen sind und dort gelebt haben, aber nicht mehr bleiben durften, mehr noch: denen das Recht auf Leben ganz abgesprochen wurde. Einige dieser Biographien versucht das Buch nachzuzeichnen und damit der Öffentlichkeit erstmalig zugänglich zu machen.
Die Publikation richtet sich an Menschen, die sich näher mit Strukturen, Auswirkungen und individuellen Schicksalswegen der NS-"Euthanasie" beschäftigen wollen. Sie richtet sich ebenso an Tätige im Bereich der Sozialen Arbeit und Sozialpsychiatrie.
Inhalt

1. Statt einer Einleitung – Grußworte an die Gäste der Eröffnung 7
Zur Einführung in die Ausstellung 7
NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute 8
Geschichtslernen und Ethik in der Sozialen Arbeit 10
2. Vorstellung der beteiligten Gruppen 13
Freiburger Hilfsgemeinscha e. V. und der Arbeitskreis
"NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute" 13
STOLPERSTEINE – ein Freiburger Gedenkprojekt auch für "Euthanasie"-Opfer 16
3. Zugänge zum Thema 21
Was uns zu unserer Arbeit motiviert ... 21
Kontinuität und Diskontinuität der NS-Moral in der Sozialen Arbeit 24
4. Realisation der Ausstellung 42
Betroffene zu Beteiligten machen: Konzept, Didaktik und Methodik
der Ausstellung 42
Begleitprogramm 47
"Bis vor einigen Jahren war mir kaum etwas bekannt." – Resonanz der Ausstellung 53
5. Perspektiven – Ausgrenzung heute? 67
6. NS-Euthanasie in Freiburg 71
Die staatlichen Gesundheitsämter 71
Psychiatrische Universitätsklinik Freiburg 76
Geschichte der Kreispflegeanstalt Freiburg 79
Heil- und Pflegeanstalt Emmendingen 83
Kinder-"Euthanasie" im Nationalsozialismus 86
7. Biografien Freiburger BürgerInnen 91
Else Wagner 91
Eugenie Adelheid Dischler 95
Flora Baer 99
Betty Knopf 103
Josephine Antonie Schönstein 106
Eva Bartenstein-Buddenberg 109
Erika Lautenschläger 114
Karl Reinhold Nann 119
Maximilian Liebers 122
Liselotte Eleonore Wolf 124
Eugen Heitz 127
8. Auszug aus dem Namensbuch Grafeneck 130
Menschen die aus Freiburg "abgeholt" wurden 130
Patienten und Patientinnen der Kreispflegeanstalt 134
Danke 137
Literaturverzeichnis 138
Abbildungsverzeichnis 142
Die Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Menschen mit psychischen Belastungen. Sie bietet Unterstützungsmöglichkeiten in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung und Freizeit. Der FHG-Arbeitskreis "NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute" beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema und initiierte, plante und begleitete im Frühjahr 2015 die Ausstellung "Über Mutter wird nicht gesprochen - Euthanasiemorde an Freiburger Menschen" sowie das Begleitprogramm. Dieser offene Arbeitskreis setzt sich aus psychiatrieerfahrenen Menschen, ehrenamtlich tätigen Freiburger BürgerInnen, SozialarbeiterInnen und Studierenden der Sozialen Arbeit zusammen.

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