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- RENATE HELENE ZORMEIER -

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GEH IN DEINE KRAFT, SCHWESTER

Die Urkraft des Weibes

Lebe dein Leben in wahrer Freude, Liebe und Leichtigkeit

Sieben hilfreiche Seelen-Befreiungsrituale

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© tao.de in J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld

www.tao.de, email: info@tao.de

1. Auflage 2017

Autorin: Renate Helene Zormeier

www.liebeslichtblick.de

Umschlagsgestaltung und Layout: Jürgen Sigel

Titelbild: Pixabay

ISBN Hardcover: 978-3-96051-656-9
ISBN Paperback: 978-3-96051-657-6
ISBN e-Book: 978-3-96051-658-3

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags und der Autorin unzulässig.

Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und sonstige Veröffentlichungen.

Inhaltsverzeichnis

- I - Wie finden wir unser KronJuwel in uns?

Evas befreit Euch!

Blockaden des weiblichen Ausdrucks

Ihr wertvollen Frauenkörper

Die weibliche Sexualität

Heiliger Raum Gebärmutter

Frau, wach auf!

Es gibt einen Königsweg

Der Weg zur Göttin

Der Drang der Seele zur Freiheit

❊ WILLENSVERFÜGUNG FÜR DIE FREIHEIT

Warum eine gewisse Wut des Inneren Kindes berechtigt ist

Ich entscheide, ob ich mich verletzt fühle

Unsere primäre Aufgabe ist uns weiterzuentwickeln

- II - Unser Beziehungspfad

Ja, das Leben ist gemein und unfair

Heilung der Mutter-Tochter-Beziehung

Leg Deine Masken ab

Vertrauen ist eine Entscheidung

Verurteilung als Eigentor

Liebeslust – Liebesleid?

Innerer Mann und Innere Frau

❊ VERZEIHUNG / VERGEBUNG

Heilräume in täglichen Spiegelbildern

Lernen wir um

❊ 2-MINUTEN-ANGST-MEDITATION

❊ SCHMERZ-UMWANDLUNGS-ZEREMONIE

Heile Beschenkungen

Das Loslassen und die Selbstliebe

❊ MEDITATION ZUR SELBSTLIEBE

Sich selbst genügen

Finde Deinen Selbstwert

Mensch-Sein

- III - Karmische Beziehungen

❊ ABLÖSE-RITUAL UND WIDERRUF

Seelenpartner (die Herausforderung)

Das EGO

❊ ANLEITUNG FÜR AUFLÖSUNGEN

Frauenlehrpfad der Liebe

Die befreite Frau

Die Balance der Genien

- IV - Das künftige Liebeslebensmodell

Wenn Du die Welt verändern willst… liebe eine Frau

Nur Du als Frau, zusammen mit all Deinen Schwestern,

ermöglichst die immense Heilung der Erdenwesen

und ihrer Beziehungen zueinander dadurch,

dass Du Deine Göttin annimmst!

In dem Moment, in dem wissende, liebende Frauen die Heilung der Männer vervollständigen, wird die gemeinsame Energie erschaffen, die für den jetzigen Aufstieg erforderlich ist. Die männlichen Lichtkrieger stehen bereit, Dir und jeder anderen Frau ihr Licht schützend zur Verfügung zu stellen, um in Würde und Leichtigkeit den Weg zur

Befreiung der Liebe zu beschreiten.

Deine innere Kraft wird Dich leiten. Vertraue!

Freudig folgt Dir sofort Dein Heer des Lichtes, dessen Führerin DU bist.

Vorwort

Bist Du Dir dem kleinen KronJuwel in Deinem „Inneren Herzensraum“ bewusst, das nach Deiner Geburt durch äußere Einflüsse an Strahlkraft einbüßte und nun immer wieder blinkend wartet, um wieder in seiner vollen Pracht strahlen zu können? Ist es schon ganz frei gelegt und leuchtet in Selbstliebe, innerer Harmonie, in Frieden und Freiheit?

Was ist aus der kleinen, herzlichen Prinzessin geworden, die wir alle einmal waren? Eine Königin? Mit aufrechtem Gang und strahlenden Augen? Voller Zuversicht und Lebensfreude? Voller Dankbarkeit und positiver Überzeugungen? Bist Du schon in Deiner eigenen Macht?

Haben wir als Frauenkollektiv das Gefühl unser Leben selbst zu lenken, zu regieren und zu steuern? Oder werden wir vom Leben beherrscht? Wie finden wir die Macht in unserem eigenen inneren Reich und wie können wir sie dann in uns befreien, sie leben? Trauen wir uns, unsere eigene positive Machtposition einzunehmen? Wie integrieren wir sie in unsere Umwelt ohne arrogant zu wirken? Wie wirkt sich das auf unsere Beziehungen aus? Was tun gegen diese Ohnmacht?

Es ist kein streng gehütetes Geheimnis mehr, wie Frauen lernen können, ihre ureigene weibliche Kraft zu entfalten. Anstatt sich selbst in den Augen der Männer zu suchen, stellen erwachte Frauen sich in den Dienst der „Inneren Königin“, folgen den Impulsen des Herzens und erlangen auf diese Weise die Reife für eine echte „Liebesbeschenkung“, die Raum bietet für neue, aufrichtig liebende Begegnungen.

Ich möchte Frauen über den Weg der aktiven Bewusstwerdung den Königsweg aufzeigen, ihr Herz für sich selbst zu öffnen, ihr inneres Juwel zu polieren, stabil und frei von emotionalen Unfreiheiten zu werden und so ihren König wie eine Königin lieben zu lernen. Wahrhaftige Liebe zu erleben hat jeder Mensch verdient.

Ich hatte eine Vision: die Rückkehr der Matria durch Freya, die das Gleichgewicht wieder herstellt und so den Frieden bringt... die Frauen machen sich auf den Weg von der Bettlerin wieder zu Königin zu werden... ich spürte die tiefen Verletzungen, und ich verstand, warum dieser Weg wohl in vielen Menschen Ängste weckt.

Dieses Buch richtet sich an alle Frauen, die ihre weibliche Kraft und Schönheit wieder erfahren und feiern wollen, hilft innere Dramen und deren Ängste zu besiegen. Durch Erziehung und gesellschaftliche Moralvorstellungen verlieren wir oft den Bezug zu uns selbst, unserer Sinnlichkeit und Lust. Hier beschreibe ich einen liebevollen und achtsamen Weg in die innerste Essenz, den „Königsweg der Liebe”.

Ich bin tief in meinem Herzen mit Freya verbunden, unserer Urgöttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und der Familien. Sie ist ein Wesen aus der Zeit, in der wir in den alten Hochkulturen in Lemurien, später dann in Atlantis, noch ganz natürlich mit der wahren Schöpferquelle, der Quelle allen Ursprungs, verbunden waren und alle unsere Fähigkeiten inne hatten. Die weibliche Urgöttin der „Ewigen Religion“ unserer Ahnen, die selbstbewusste Freya tauchte wieder auf, meldete sich bei mir, um uns Frauen (oder die vernachlässigten, weiblichen Anteile in Männern) wieder zur liebenden und deshalb positiven Macht zu verhelfen.

Meditationen, hilfreiche Verfügungen und Antworten führen immer weiter in die Tiefe der Seele und ins Herz hinein, verhelfen zu innerer Freiheit, öffnen den Weg zu echter Hingabe. Dadurch erwecken wir die weibliche, göttliche Kraft in uns und heilen unsere Partnerschaften, wandeln sie um in Geben und Nehmen in Balance.

Wir befreien gemeinsam Dein KronJuwel in Dir!

Lass es wieder strahlen!

Zur schnelleren Orientierung

Alle Zeremonien sind mit einem ❊ gekennzeichnet.

- I -

Wie finden wir unser KronJuwel in uns?

Was und wo ist eigentlich mein hochwertiges Juwel?

Es ist ein gehüteter, vielleicht versteckt gehaltener Schatz. Meine innere Schatztruhe beinhaltet alle meine Wertsachen, Schmuck und Verträge, all das, was ich in vielen Inkarnationen für diesen heiligen Moment der Magie zurückgelegt habe. Wir werfen einen Blick hinein. Viele Male bin ich mit dieser Absicht zur Welt gekommen, und in jedem Leben habe ich meine Erfahrungen in meiner inneren Schatztruhe hinterlassen.

Ich suche meine Königskrone, durchleuchte die Schatten der Truhe. Wie fühlt sie sich an? Ist der KronJuwel darauf glatt und glänzend oder ungeschliffen, rau – vielleicht gar schmutzig oder glitschig? Ist er schon befreit von alter Patina und strahlt im reinsten Hochglanz in die Welt? Kann ich ihn selbst schleifen und polieren?

Ich sage JA!

Der innere Juwel ist mein „Innerer göttlicher Funke“. Er hat mit meiner weiblichen Lebenskraft zu tun, dort schlummert meine eigene Göttlichkeit. Habe ich bereits lebendige Beziehung zu diesem Teil in mir aufgenommen?

Nur sehr selten hatten Frauen die Möglichkeit von Frauen zu lernen, die das Denken, das Verhalten und die Einstellung einer Königin im Herzen für sich entwickelt haben und so auch mit einem König an ihrer Seite durchs Leben gehen. Denn was Frauen über Jahrhunderte systematisch abgesprochen und bei ihnen unterdrückt wurde, hat sich durch die feministische Frauenbewegung stark verändert… und doch scheinen wir nicht glücklicher zu sein…

Was haben die Frauen bislang erreicht… Einerseits haben wir viele Rechte dazu gewonnen, die inzwischen schon wieder ganz selbstverständlich sind. Doch die Kehrseite ist, Frauen müssen ihren MANN stehen im täglichen Leben, die typisch weiblichen Energien werden immer noch groß teils unterdrückt, nur von ihnen selbst und auf andere Weise.

Frauen haben große Schwierigkeiten, die von der Gesellschaft geforderten dynamischen männlichen Energien auszuleben; aber es ist Voraussetzung, dass sie es versuchen, sonst werden sie nicht anerkannt. Also müssen Frauen einen Großteil ihrer urweiblichen Energie auf dem Männermarkt opfern. Und ich rede hier nicht von Weiblichkeit im sexualisierten Sinne. Frauen haben sich viele männliche Eigenschaften zulegen müssen – meist wurden sie ihnen schon früh anerzogen von beiden Eltern.

Seit den 60er Jahren durften wir endlich – und sollten nun auch – männlich handeln, denken und uns behaupten. Schon früh wurde von uns verlangt, die neuen Errungenschaften und Freiheiten der Frauen zu nutzen, ins Machen und Handeln zu gehen, und uns zu behaupten. Die eine Seite – die neue Freiheit und Gleichheit für Frauen – hat uns endlich nach Jahrtausenden unsere Freiheit beschert! Aber auf welche Art und Weise wir uns jetzt in die Gesellschaft einbringen konnten und mussten, ist immer noch zu tiefst von männlichen Energien geprägt. Zielen dynamisch nachzujagen, strategisch zu handeln, um alles zu kämpfen, Wettbewerb und Erfolgsdenken, das Leben kontrollieren zu wollen, das alles widerspricht der weiblichen Energie.

Wir brauchen ein neues Gesellschaftssystem, weder patriarchal, noch matriarchal, sondern ein MENSCHLICHES System, in dem Männer und Frauen ihre naturgegebenen Energien miteinander verbinden und einbringen. Doch dazu muss Frau sich ihrer Selbst erst einmal wieder bewusst werden… ihrer Ur-Kraft, ihrer Ur-Energie, die mit Mutter Erde verbunden ist und mit ihrer Bestimmung.

Nach einer langen Zeit der Dominanz des männlichen (Herrschafts-)Prinzips gewinnen nun die weiblichen Energien zunehmend an Bedeutung und Kraft.

Wenn es uns Frauen gelingt, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen – mit all unseren Gedanken, Gefühlen, Bewertungen, Selbstverurteilungen, Selbstverstümmlungen, dem Missbrauch unseres Körpers, Modediktaten und Vorstellungen, wie wir zu sein haben (und glauben, sein zu müssen, um geliebt zu werden) – und unsere ureigenste Kraftquelle des Seins in uns wiederfinden und dann im Leben auszudrücken, wird sich das Gesicht der Erde wandeln.

Wenn es uns Frauen gelingt, unsere erhabene weibliche Wertigkeit wieder zu leben, unsere Königin in uns wieder zu erwecken, schaffen wir es auch, dem Adonis an unserer Seite wieder dieselbe Wertigkeit einzuräumen und der Gesellschaft ein höchstmögliches Maß an menschlicher Achtung zu erlauben.

Freya zeigt uns den Weg, sie schlummert in uns, wir brauchen nur den Staub wegwischen… dann kommt der Glanz!

Unsere Urgöttin ließ sich nichts vormachen, schaute hinter den Vorhang, ließ sich nicht verbiegen, nicht täuschen, nicht benutzen, ging aufrecht ihren eigenen Weg. Freya zeigte unerschrocken ihre Wahrheit.

Der Name Freya ist uns als germanische, fast in Vergessenheit geratene Göttin bekannt, geheimnisvoll und verehrt. In anderen Kulturen hieß die Große Göttin Isis, Athene, Maya, Devanaki u.a.

Was hat sie gemein mit dem ewig pulsierenden Rhythmus des Weiblichen?

Was macht ihre schillernde Faszination aus, die seit frühesten Zeiten bis heute besteht?

Freya als Göttin, die heute noch präsent ist? Was hat sie mit der Neuzeit zu tun? Die Mutter-Göttin der Germanen ist entschlossen, der Weiblichkeit jetzt zur Seite zu stehen, um sie in ihrer Entfaltung zur bewussten und freien Frau zu unterstützen.

Heute noch nennen wir diese große germanische Göttin täglich beim Namen – wenn auch ganz unbewusst und in etwas abgewandelter Form: unsere Anrede Frau leitet sich von Freya her und bedeutet Herrin, Gebieterin. Sitzen wir Frauen da nicht gleich ein bisschen gerader, aufrechter, selbstbewusster? Und lächeln freudig und gleichberechtigt unserem „Herrn und Gebieter“ zu?

Die der Freya geschuldete Ehrerbietung unserer Ahnen ging auf die Damenwelt über. Der Ursprung, der Ehrenname kam von ihr, so dass man vornehme Weiber schon früher Frauen (freyjur) nannte. Auch war der Freya-Tag, der Freitag, der ihr gewidmete Wochentag.

Ihre Liebe zur echten Freiheit, ohne einengenden Feminismus macht sie für uns heute so faszinierend. Wurde sie in frühester Zeit, nach dem Untergang der frei-denkenden und hoch spirituellen Kultur des Germanentums, von der flächendeckenden Christianisierung der Römer und deren Geschichtsschreibern einfach ins Vergessen gedrängt?

Geschahen viele der diktatorischen Verdunkelungen, wie beispielsweise die Brandmarkung als Heidengöttin, nur aus Angst vor der weiblichen Macht und Kraft?

Wenn man gründlich forscht, der Wahrheit auf die Spur kommt, sieht die Sache schon einleuchtender aus. Man stellt fest, dass in diesem Fall die noch älteren Überlieferungen viel näher an unseren heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind, als die machtvollen „BUCHRELIGIONEN“. Nicht dass Macht an sich schon „Böse“ ist – es kommt immer darauf an, was man damit tut.

Das große Seelenfeld aller Menschen, das als morphogenetisches Feld bekannt ist, hat große Kräfte hervorgebracht. Wir kennen sie unter dem folgenden Namen: RELIGIONEN.

Im Schamanismus werden sie nicht als Religionen betrachtet, sondern als die energetischen Kräfte, die mit planetaren Machtverhältnissen spielen.

In unseren Verstrickungen mit diesen Kräften sind auch alle karmischen „Rucksäcke“ zu finden. Auch unsere persönlichen Anhaftungen haben wir mit den unterschiedlichsten Kräften in vielen Inkarnationen gesucht und gefunden. Alle diese Prägungen entstanden durch diese großen Kräfte (den Religionen), die heute durch Verfügungen zu entfernen sind. Keine dieser Religionen kann uns Menschen die wahrhaftige, bedingungslos liebende Gottesanbindung geben.

Die Große Göttin wurde speziell von den „Buchreligionen“ vollständig eliminiert. Das führte ganz deutlich zu einer jahrhundertelangen gesellschaftlichen Schieflage, die von den Funktionären derselben Mächte ganz bewusst aufrecht gehalten wird: Die Verteufelung der weiblichen Göttlichkeit, die Unterdrückung der Frau als solche und die Überhöhung eines männlichen Gottes, der die „Welt“ alleine geschaffen haben soll…

Unsere Ur-Göttin wird aber zwingend gebraucht. Es zeigt mittlerweile auch schon die Wissenschaft, genau wie auch die ältere Spiritualität (also VOR den heutigen Buchreligionen!), dass sich ein ursprüngliches „Wesen“ – zeitlos, raumlos, unendlich, unvorstellbar – wohl geteilt hat, in einen eher als männlich „gepolten“ und einen eher weiblich „gepolten“ Teil. Die Wissenschaft spricht heute von einem holografischfraktal-strukturiertem Universum.

Es kann also definitiv keinen „Vatergott“ ohne „Muttergöttin“ geben…

… so kommen wir zur weiblichen Göttlichkeit.

Freya, die Göttin der Weiblichkeit, ist eine Mutter-Göttin der allumfassenden Liebe, Freiheit, Sexualität und Fruchtbarkeit; die durch magische Kraft beide Genien miteinander vereinen kann. Ihre große Liebe ist ungebrochen und ihr göttlicher Geist lebt noch ganz verborgen in jedem Menschen - tief im Herzen.

Und da die Hermetiker ja schon immer: „Wie oben, so unten“ sagen, wurde der weibliche Aspekt der Schöpfungsurkraft auch hierzulande vor der religiösen Zeitenwende durchaus mit Freya verknüpft. Die „Große Göttin Freya“ wurde in der gallorömischen Zeit mit einer keltischen „Göttin“ verschmolzen, die dann im christlichen zur „Heiligen Jungfrau Maria“ zurück gestutzt wurde (zurück gestutzt meine ich deshalb, weil sie vollständig asexuell und untergeordnet dargestellt wird, obwohl es dieselbe Energie des Schöpfergottes ist).

Evas befreit Euch!

Jede Frau hat jetzt die Möglichkeit, in die eigene Mitte, zu ihrem ursprünglichen Wesen zurück zu finden. Nun leben wir in einer spannenden Zeit des allmählichen Erwachens und erkennen unser wahres Sein.

Unsere wahre weibliche Macht ist eine innewohnende Intelligenz, die dem Herzen, dem Bauch und dem Geist entspringt und die niemals Macht ausübt. Es ist eine schöpferische lebenspendende und lebenserhaltende Macht, die vom Gefühl der Verbundenheit mit Allem getragen wird, von bedingungsloser Liebe und Urvertrauen. Sie kommt aus dem Herz und nicht aus dem egobasierten Ich.

Wenn sich eine Frau ihrer innewohnenden Göttin erinnert, erwacht ihre natürliche weibliche Intelligenz, eine unbestechliche Instanz, die sich nicht durch die Befindlichkeiten und Emotionalität des konditionierten Verstandes bestechen lässt. Sie kehrt in die natürliche Macht ihres Seins, in ein Selbst-Bewusstsein, in bedingungslose Liebe und letztendlich ins verlorene Urvertrauen zurück.

Wir alle haben kollektiv eine sehr lange Zeit unsere gottgegebene Ursprungsmacht verloren – die wir SIND und nicht HABEN.

Eva, die Sünderin? Warum sagt man zur Weiblichkeit, die „Evas dieser Welt“?

Kaum eine Frau kann dem Schicksal entkommen, mit Eva und ihren Attributen aus der Bibel identifiziert zu werden, welchen gesellschaftlichen Rang sie auch immer inne hat? Im Osten und im Westen hat die Geschichte von Eva‘s Sündenfall im Laufe der Jahrhunderte als das Hauptdokument zur Untermauerung von Maßnahmen und Gesetzen gedient, um die Handlungen, die Rechte und den Status des Femininen zu beschränken.

Erzählungen und Legenden über die Schöpfung des Menschen bieten Hinweise, wie eine Kultur die Welt wahrnimmt und die Beziehung der Lebewesen zu ihr und untereinander. Die Geschichte von Adam und Eva (warum nicht Eva und Adam?) ist eine Schöpfungsgeschichte. Schöpfungsgeschichten, also Mythen, die darüber berichten, wie die Menschheit wohl entstanden sei, können also eine ganze Menge über das Ethos damaliger Kultur offenbaren.

Spätestens jedoch, nach der Vertreibung aus dem Paradies, wurde Eva ob der allzu heftigen Strafe und Schuldzuweisung, noch angepasster, duckte sich und traute sich nichts mehr.

Der Fluch des patriarchalen Gottes traf Eva hart, die sich zwar Adam unterordnete, aber trotzdem nicht auf Erkenntnis verzichten wollte… Doch dies sollten Frauen als wichtige Lektionen der patriarchalen Welt ansehen:

„Unterstützt und helft einander ja nicht! Denn all das ist böse, ein Werk des Teufels. Kommt nie auf die Idee, aus eigenem Antrieb Wissen und Erkenntnis zu erlangen! Und schon gar nicht gemeinsam! Ihr seht ja, wohin das geführt hat.“

Die Botschaft ist klar und hat Bestand bis heute und führt leider zur traurigen Wahrheit, dass Frauen anderen Frauen oft größere Feindinnen, Neiderinnen, Intrigantinnen sind, als Männer es vermögen. Noch immer erledigen viele Frauen bereitwillig die patriarchale Drecksarbeit gegen andere Frauen. Sie bekämpfen einander als Rivalinnen, neiden einander den Mann oder den Erfolg, und intrigieren gegen die vermeintliche Feindin.

In den letzten 2500 Jahren, hat die Erzählung von der Vertreibung aus dem Paradies die sozialen und religiösen Werte der westlichen und östlichen Zivilisation bestimmt, und unsere Wahrnehmung von Sexualität und Geschlecht manifestiert. Egal, wie wir diese Geschichte betrachten, wie ein harmloses Märchen oder als eine frauenfeindliche Manipulation, hat sie sich erfolgreich als eine „gottgewollte“ und allgemeingültige „Wahrheit" über Frauen platziert.

~ Der Apostel Paulus zum Beispiel, konnte in seiner Schäfer-Epistel ungehindert zitieren, warum Frauen nicht erlaubt werden sollte, einen Mann zu unterrichten oder ihm zu erzählen, was zu tun ist:

„Weil ich der Frau nicht erlaube, zu unterrichten, oder Autorität über Männer auszuüben; aber sie soll still halten. Weil Adam zuerst, danach Eva gebildet wurde. Und Adam wurde nicht getäuscht, aber die Frau wurde getäuscht und ist ein Missetäter geworden“.

(1 Timothy 2:12-14)

~ Der frühe christliche Theologe Tertullian (ca. 155/160-220 n. Chr.) hat Frauen daran erinnert, dass sie alle die „Schande von Eva… der Erbsünde und der Verruchtheit teilen, die Ursache des Falls der menschlichen Rasse zu sein":

„Glauben Sie nicht, dass Eva ein Vorbild ist. Der Fluch Gottes ruht auf diesem Geschlecht und lebt sogar in unseren Zeiten; und so ist es notwendig, dass ihre Schuld auch leben sollte. Sie war diejenige, die die Tür zum Teufel geöffnet hat, diejenige, die zuerst die Frucht des verbotenen Baums abgerissen hat. Sie war es zuerst, die das Gottesgesetz verlassen hat; sie war diejenige, die ihn überzeugt hat, dass der Teufel nicht stark genug sei, um anzugreifen. Allzu leichtfertig hat sie das Image des Mannes vor Gott zerstört. Wegen ihr musste sogar der Sohn des Gottes sterben.“

(Kleidungsvorschrift für Frauen, Buch I, Kap. 1)

~ Und: Während des Mittelalters durfte St. Bernard von Clairvaux (1090-1153 n. Chr.), Kreuzzugprediger und Zisterzienser-Abt, in seinen Predigten ohne Widerspruch seiner Zuhörer los donnern: „ … dass Eva die ursprüngliche Ursache des ganzen Übels war, dessen Schande auf alle anderen Frauen hinausgelaufen ist."

~ Nächstes Beispiel: Ein mittelalterliches, liturgisches Drama, innerhalb und außerhalb der Kirchen aufgeführt, handelt die Ausweisung aus dem Garten Eden von Adam und Eva sehr vernichtend für den weiblichen Part ab;

Adam steht vor einer klagenden, am Boden liegenden Eva; nach ihr tretend und sie an ihrem Haar ziehend, ruft er in seiner Wut und Betroffenheit aus:

„Oh, Du schlechte Frau, die mit dem Verrat voll ist…

für immer wirst du das Gegenteil von Vernunft sein.

Das Urteil eines zu jeder Jahreszeit guten Mannes muss lauten: Unsere Kinder, und die Kinder unserer Kinder bis zum Ende der Zeit werden den grausamen Peitschenhieb deines Verbrechens fühlen!“

~ Ebenfalls in der Vulgata:

Als Vulgata, (lat. vulgáta im Volk verbreitet) wird die lateinische Bibelsetzung bezeichnet, die sich seit der Spätantike gegen andere umlaufende, in Umfang und Qualität verschiedene, ältere lateinische Übersetzungen der Bibel (insgesamt als Vetus Latina bezeichnet) durchgesetzt hat. Für Jahrhunderte waren Vetus Latina und Vulgata nebeneinander in Gebrauch. Durch den in der Mitte des 15. Jahrhunderts erfundenen Buchdruck mit beweglichen Metall-Lettern (Gutenberg-Bibel) fand die Verbreitung der Vulgata ihren Höhepunkt. Hier verwendet St. Jerome, berühmter westlicher Theologe, das Wort „seducta“ (verführen), um Evas Übertretung des göttlichen Verbots zu beschreiben. Das deutet klar an, dass sie ihr Geschlecht verwendet hat, um Adam zum Ungehorsam zu verführen. Solch erdrückender Kommentar hat lange die weit verbreitete Überzeugung unterstützt, dass Eva für den Fall Adams verantwortlich war.

Hallo, haben die Kirchgänger je darüber nachgedacht?

Eva‘s Unzulänglichkeiten wurden so manifestiert. Denn, während des gesamten christlichen Zeitraumes hat die Parabel von der ungehorsamen Eva die Männer mit einem Grund versorgt, warum sie Frauen zurückzuhalten haben und ihre sozialen, sexuellen, religiösen, politischen und wirtschaftlichen Freiheiten beschränken sollten. Sie hat Männern die Rechtfertigung gegeben, Weiblichkeit für alle Missgeschicke der Menschheit verantwortlich zu machen:

Alle Frauen sind wie Eva, und die einzige Chance ihre Schuld zu tilgen, ist wie die Jungfrau Maria zu werden, sich dem absoluten Gehorsam und der Reinheit zu verschreiben – eine andere patriarchale Phantasie. Evas Schicksal und die vielen frauenfeindlichen Interpretationen dazu, dienten im Laufe der Jahrhunderte als Alibi-Definition, wie das Leben der Frau auszusehen habe.

Ich stelle hier für mich fest: Das ist alles andere als göttlich und heilig.

Sicher, der Bibeltext wurde geschrieben, um in Gleichnissen die Geschichte zu erklären und den Menschen eine Richtung zum Leben zu geben.

Wenn wir jedoch durch unser manipuliertes Weltbild hindurch mit offenen Augen auf Eva schauen, entdecken wir in biblischen Texten über sie lauter verborgene Hinweise. Bedeutungen, die durch die patriarchalische Welt verdunkelt sind, einseitige Auslegungen der Texte, geschrieben in einer anderen Zeit, als der, in der wir heute leben. So verstehe ich die Bibel als grundlegende Metapher der Religion, als Gleichnis, das wohl von der herrschenden Rasse benutzt wurde, um die Menschen in ein Raster zu stecken. So konnte man uns leicht beeinflussen. Was ist einfacher und hilfreicher, als das Frauen- und Mutterbild zu verunglimpfen? Denn weibliche Stärke diente nicht den Plänen des Patriarchats.

Blicken wir auf Eva, oder besser gesagt, blicken wir darauf, wie wir auf Eva in der Moderne blicken können.

Wenn wir Frauen-Geschichten lesen, was wollen wir wissen? Was sehen wir?

Was Ihr vergessen solltet:

Das Patriarchat hat alles daran gesetzt Manches in die grundsätzliche Vorstellungskraft der Frau einzusetzen:

* Ihr wurde eingeimpft, Kinder zu bekommen ist das schmerzhafteste Erlebnis das es gibt (stimmt nicht!), es kommt auf die Vorbereitung an.

* Ihr wurde eingeimpft, Schönheit (im nahen Osten Haare) zu zeigen nötigt Männer zur Vergewaltigung (stimmt nicht!) und sie soll sie bedecken.

* Ihr wurde eingeimpft, Emanzipation bedeutet Gleichberechtigung überall (stimmt nicht!). → Emanzipation bedeutet Leben auf gleicher Augenhöhe, Achtung des eigenen und des anderen Geschlechts und Zulassung, Wahrnehmung der natürlichen Eigenheiten.

Nicholas Rockefeller, aus einer Familie zugehörig der Herrschenden, sagte dazu folgendes: „Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern; jetzt fast alle, weil die Frauen arbeiten gehen. Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle, durch unsere Medien bekommen sie unsere Botschaften eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und Partnerschaften und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Kassen füllen, und es dann auch noch gut finden."

* Ihr wurde eingeimpft, Kinder schaden der Karriere (siehe oben!)

* Uns wurden Vorurteils-Sprüche eingeimpft: man sagt nicht von ungefähr „die listige Schlange“ (Kundalini) oder abfällig „die Hexe“ (Kräuterkundiges Weib), „trau keinem Weibe“, Frauen „tratschen“ statt debattieren, schöne Frauen haben meist Stroh im Kopf, Blondinen sind sowieso alle dumm, etc.

Und der liebe Gott ist natürlich ein Mann und die Erzengel haben alle maskuline Namen.

* Die Männer haben durch Mit-Glied-Schaften Frauen stets aus diversen Clubs ausgeschlossen.

Stattdessen:

Uns wird in der zweiten Schöpfungsgeschichte verständlich gemacht, dass die menschlichen Körper, (das impliziert ebenso die Frauenkörper), gut sind. Sie sind keine Quelle der Scham. Sie wurden nach Gottes Vorbild modelliert. Die Verweisung auf die Nacktheit zeigt etwas, wessen sich Eva zunächst nicht schämt. Die beiden Körper haben höchste Qualität; und daher alles, was mit unseren Körpern einschließlich der Genitalien und der Sexualität verbunden ist. Die Metapher zeigt deutlich, dass Frau und Mann im Sinne und in der Gleichheit Gottes geschaffen wurden. Also haben wir alle göttliche Körper!

Endlich kann EVA – Mutter, Schwester, Tochter, Partnerin, Freundin sein.

Schließen wir endlich Frieden mit Evas unfreiwilligen Attributen!

Es gab eine Zeit, die sich im Laufe von Jahrhunderten entwickelte, am Ende des Matriarchats, als alles aus dem Ruder ging. Männer wurden als Sexsklaven geboren, waren Eigentum der Frauen und wurden für rituelle Zwecke bis teils zum Tode missbraucht. Bis die Macht sich umkehrte… Heute sind noch hier und da emotional schmerzliche Scherze und endlose Demütigungen zu finden; Reste, die sich im heutigen Drama wiederholen und widerspiegeln.

Nun stellt sich eine weitere Frage: Warum ist dieses dunkle Spiel immer noch so lebendig und machtvoll? … und erschafft solche ZUFÄLLIGKEITEN?

Ja, Zufälligkeiten, denn alles was die menschliche Schöpfung des Geistes als energetisches Element, als Schöpfung mit jedem Gedanken erschafft, zieht Gleichschwingendes an. Viel wurde unternommen, um zu verleumden, um die wahrhaftige Bedeutung zu verschleiern, die im Weiblichen enthalten ist.

Dasselbe wurde mit vielen wertvollen Symbolen gemacht; so auch mit der Zahl 13, die der Göttin zugeordnet ist und landläufig als Unglückszahl gilt!

Oder mit der uralten Swastika, die ein Kraftsymbol in vielen Hochkulturen war, und nun als Hakenkreuz einen schlechten Ruf genießt!

Der Zufall entspricht dem kosmischen und planetaren Gesetz der Anziehung – Gleiches zieht Gleiches an.

Blockaden des weiblichen Ausdrucks

Ich will nun über Energieblockaden im Bereich der Sexualität sprechen, die sowohl auf Männer als auch auf Frauen zutreffen. Bei Frauen ist es vor allem der Bereich des ersten und zweiten Chakras (Wurzel- und Nabelchakra), der infolge von sexueller Unterdrückung über die Jahrhunderte am stärksten verletzt und zerstört wurde. Über viele Jahrtausende hinweg wurden Frauen in fast allen Bereichen der Gesellschaft in eine unterwürfige Rolle gedrängt, und dies findet auch heute noch in vielen Gesellschaften auf der Erde statt. In Bezug auf Sexualität haben sich diese Ungleichheiten als Vergewaltigungen, Übergriffe und Erniedrigungen in großem Umfang manifestiert. Infolgedessen haben viele Frauen, ja die gesamte kollektive Frauenseele, unbeschreiblich gelitten. Es sind tiefe emotionale Wunden entstanden, die Zeit, Liebe und äußerste Fürsorge brauchen, um verheilen zu können.

Häufig wird der Drang nach sexueller Vereinigung von Frauen als eine Herzens-Sehnsucht oder als ein spirituelles Gefühl empfunden. Aber wenn sie körperlich intim werden, kann es sein, dass sie feststellen, dass sie nicht in der Lage sind, ihre sexuellen Energien frei auszudrücken, weil es da Energieblockaden im ersten und zweiten Chakra gibt. Da sind (Seelen-)Erinnerungen an Zeiten, in denen ihnen Sexualität gewaltsam aufgedrängt wurde und sie gedemütigt wurden. Diese Erfahrungen waren so schmerzhaft, dass die Weiblichkeit ihre Energie, ihr Bewusstsein aus dem Bereich des Bauches abgezogen hat. Wenn nun dieser Bereich des Körpers in sexueller Weise berührt wird, ziehen sich die Muskeln unwillkürlich zusammen oder der emotionale Körper signalisiert Widerstand. Die Körperzellen sind sich des Traumas bewusst und folgen der Einladung zum Tanz nicht ohne weiteres. Sie wollen sich abschotten und eine Mauer bilden, um sich vor mehr Aggression zu bewahren. Diese Reaktion ist absolut verständlich und sollte immer auf die respektvollste Weise behandelt werden. Jede Art von Kraftanstrengung, um diesen Widerstand zu überwinden, ist nur eine weitere Verletzung dieser bereits geschundenen Zentren.

Wenn ihr als Frau solche Empfindungen habt, ist es sehr wichtig, dass ihr euch dessen voll und ganz bewusst werdet: Es kann Zorn sein, Widerstand oder Angst im Hinblick auf körperliche Nähe. Und all diese Emotionen sind häufig viel älter als die Beziehungen, in denen ihr euch gerade befindet, ja, älter als dieses Leben. In euren tieferen Chakren können sehr alte Traumata verborgen sein, die tiefe emotionale Wunden hinterlassen haben.

Ich würde vor allem Frauen, die diesen Schmerz bei sich erkennen, empfehlen, sich in die Leben hinein zu fühlen, in denen sie auch mal Täter/Angreifer (im Gegensatz zum Opfer) waren. Oder, wenn es euch schwer fällt, euch an frühere Leben zu erinnern, mit der „Energie des Angreifers oder der starken Frau“ in euch in Berührung zu kommen. Das mag sich sehr merkwürdig anhören, aber der Grund ist folgender: Wenn ihr Opfer sexueller Gewalt wart, hat dies jede Menge Ärger in eurem Energiefeld hervorgerufen. Es kann sich um den Ärger aus mehreren Leben handeln. Dieser Ärger blockiert euch und hält euch in einem Gefühl von Machtlosigkeit und Opfermentalität gefangen. Um diesen Ärger loslassen zu können, müsst ihr Verständnis haben. Ihr müsst verstehen, warum und weshalb; ihr müsst das größere Bild erkennen.

Wenn ihr euch selbst als starke Frau sehen könnt, die grausam und gnadenlos gegenüber Männern sein konnte (das war fast bei jeder Frau vor dem Patriarchat der Fall), und in eurem Inneren fühlt, dass auch das ein Teil eures Selbst ist, dann kann der Ärger sich auflösen. Dann kann in euch ein durchgehendes Verständnis erwachen, ein inneres Wissen, dass ihr Teil einer größeren karmischen Geschichte seid, in der ihr sowohl die Rolle des Angreifers als auch die Rolle des Opfers schon gespielt habt. Es ist fast unmöglich, eure Empfindungen von Schmerz, Machtlosigkeit und des Opferseins loszulassen, ohne eure andere Seite, die „dunkle Seite“ in euch, wahrzunehmen.

Um diesen dunklen Teil in euch zu erkennen könnt ihr euch dessen auch mehr bewusst werden, indem ihr euch selbst in eurem ganz alltäglichen Leben beobachtet. Wenn ihr diese Energie verspürt (z.B. den Willen, Macht auszuüben oder andere zu verletzen) dann könnt ihr spüren, dass ihr nicht immer nur das hilflose Opfer äußerer Umstände wart. Es gibt ein karmisches Band zwischen Angreifer und Opfer: Beide Rollen spiegeln Aspekte eures Selbst wider.

Sobald ihr diese dunkle Seite in euch kennt und akzeptiert, könnt ihr eure eigenen inneren Wunden auf andere Weise betrachten und ihr könnt anfangen, zu vergeben. Sobald da Verständnis ist, kann sich der Ärger auflösen und ihr könnt mit den Emotionsschichten, die tiefer liegen, in Kontakt treten; der Traurigkeit, dem Schmerz, der da in vielen Ebenen, auch im Körper selbst, vorhanden ist.

Es ist sehr wichtig für Frauen, den Angreifer-Aspekt in sich selbst zu erkennen und damit zu arbeiten. Wenn ihr in euch Gefühle von Hass und Groll im Hinblick auf Sexualität empfindet, dann realisiert, dass ihr euch, je mehr Hass und Zorn ihr fühlt, um so mehr mit der Rolle des Opfers identifiziert und euch umso mehr eurer eigenen Freiheit beraubt. Versucht in euch zu fühlen, dass im Bereich der Sexualität ein karmisches Spiel ausgetragen wird, in dem ihr beide Rollen schon gespielt habt, sowohl den guten als auch den schlechten Kerl, die liebevolle als auch die grausame Geliebte. Vor dort aus könnt ihr zu einem Ort der Vergebung gelangen, und zwar Vergebung für euch selbst und für Andere. Alle Dinge geschehen aus einem Grund. Gewalttaten und Unterdrückung mögen sinnlos erscheinen, aber da steckt immer eine Geschichte dahinter. Und wann immer sexuelle Gewalt involviert ist, hinterlässt sie tiefe Spuren auf allen vier Ebenen des menschlichen Wesens.

Vorstehende Fragen sind nötig, denn ohne sie gibt es keine Antworten auf die folgenden: Welche Frau repräsentiert die Macht der Weiblichkeit, auf die es heute ankommt? Keine der heutigen Politikerinnen hat das in sich. Wo ist die Kraft der stolzen, liebenden Frauen geblieben? Wo, in allen Ländern dieser Erde?

Wir brauchen ein globales Erwachen mit dem Ziel, dass die liebende Urkraft des Weiblichen eine Energieerhöhung erschafft, die sich wirkungsvoll sicht- und fühlbar präsentiert, als MACHT DER GÖTTIN.

Für den gesamten kosmischen Bereich gilt sowieso eine andere Ebene. Hier lässt uns eine Energieform des „Alles was ist“, der „Wahren Göttlichen Quelle“ immer unseren von ihr gegebenen freien Willen. Nur ließ sich unsere Seele vor extrem langer Zeit freiwillig begrenzen, um dieses Spiel auf Gaia mit den anderen Erdenwesen mitzuspielen. Im Hier und Jetzt haben wir durch dieses Wissen die Macht, unseren freien Willen wieder zurück zu fordern.

Was sagt dir das alles als Frau, als Göttin und als Heilerin, als Kriegerin des Matriarchats?… bitte gehe in deine Erinnerung, verfüge, dass die Schleier sich lüften, damit du endlich das Gesamtbild siehst, denn nur so kannst du das äonenalte Spiel beenden… das Spiel, das das Matriarchat und das Patriarchat in die tiefsten Tiefen der Selbstzerstümmelung geschickt hat.

* Hier muss nichts bewiesen oder jemand zur Rechenschaft gezogen werden, denn alle Energien sind jetzt ausgeglichen!!!

Doch das wichtigste ist, dass Ihr, alle Frauen versteht, dass Ihr nicht länger das Opfer des Mannes oder des Patriarchats sein müsst!

Denn das Verständnis für das Besagte hilft Dir als Frau, aus dem Teufelskreis der unendlichen Schuldzuweisungen auszusteigen und Dich daraus zu befreien; vom Kreuze der Selbstkasteiung herunter zu steigen und im Akt der Selbstheilung Dir selber zu verzeihen. Ich weiß, der Himmel wird Dir dabei alle Unterstützung zukommen lassen.

Der Schlüssel dazu ist: erkenne Dich als OPFER an, erkenne Dich als TÄTER/IN an und erkenne Dich als RETTER/IN an, sodass du dich gleichzeitig in allen dreien erkennst und wahrnimmst. Jetzt findet der Ausgleich statt.

* Aber: Liebe DICH für diese Erfahrungen… vergebe DIR, dass DU diesen Weg gewählt hast. Verbinde Dich mit Mutter Erde, so kann die Göttin durch Deine Anziehungskraft in Dich eintreten.

Denn jede Frau ist Teil des planetaren Bewusstseins, das Dich bittet, in Deine Kraft zu treten, Deine Lichtwaffen zu schärfen und zu aktualisieren, Deine Krummschwerter der Liebe, Lichtpfeile und Lichtbogen zu nutzen, um die uralten Zeiten im Hier und Jetzt als Göttin der Wiedergutmachung und der Heilung auszurufen.

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