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Hans-Peter Boer
Theo Damm
Andreas Lechtape

Schöne Höfe
im Münsterland

Zeugen ländlicher Baukultur aus fünf Jahrhunderten

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Inhalt

Zum Geleit

Einleitung

Kreis Borken   Haus Hardenberg – Hof Belting – Haus Diepenbrock – Schulze Mengering – Hof Klein-Thebing – Hof Aehling – Haus Döring – Ökonomie Schloss Raesfeld – Hof Schulze Beiering – Haus Lohn – Schulze Hessing – Kötterhaus des Hofes Hessing – Hof Engering – Hof Pels – Hof Ross – Hof Brösterhaus – Schulze Holthausen – Hof Jünck – Hof Keppelhoff-Wiechert – Schulze Kappelhoff – Hof Söbbing – Haarmühle – Wassermühle Nienborg – Schulze Hauling

Kreis Steinfurt   Plagemanns Mühle – Schulte Welling – Der „Alte Posthof“ und Haus Wellbergen – Hof Bense – Schulte Veltrup – Hollicher Windmühle – Haus Hörsten – Bispinghof – Schulze Lefert – Hof Floer – Schulze Marquarding – Große Einigmann – Schulze Hansell – Hof Wachelau – Schulzenhof Lintel – Hof Hohelüchter – Schulze Höping-Pellengahr – Knollmanns Mühle – Schultenhof – Gut Langenbrück – Hof Driehof – Hof Lagemann – Hof Grothmann – Gut Erpenbeck – Hof Berkemeier – Hof Schmiemann – Hof Waltermann – Hof Keller

Kreis Warendorf   Haus Westerhaus – Pfarrhaus St. Pankratius – Schulze Dernebockholt – Haus Sunger – Hof Farwick-Hahues – Schulte Raestrup – Große Erdmann – Hof Höhmann – Schulze Osthoff – Große Lembeck – Wassermühle Haus Langen – Haus Ostdorsel – Wassermühle Kloster Vinnenberg – Schulze Hakenesch – Schulze Vohren – Schulze Zurmussen – Hof Stauvermann – Haus Diek – Windmühle Westkirchen – Haus Vornholz – Hof Overesch – Hof Schick – Hof Markenbeck – Hof Meier Westhoff – Hof Schulze Pellengahr – Hof Linnenbrink – Haus Geist – Hof Teupe-Backmann – Hof Günnewig

Kreis Coesfeld   Hof Schulze-Gaupel – Schulte Homoet gt. Gut Möltgen – Ahmann auf der Beerlage – Aussiedlung Leivermann – Schulze Bremer – Schulze Esking – Haus Runde – Schulze Temming – Schulze Schleithoff – Hof Rabert – Stapels Mühle – Schulze Brock – Schultenhof Bockholt – Schulze Bisping – Gut Holtmann – Hof Meier – Kellermann – Leiermann – Schulze Bisping – Bayer-Eynck – Krunke – Eilmann – Schulze Westerath – Schulze Tilling – Schulze Hauling – Schulze Johann – Schulze Detten – Scharlau-Reißelmann – Schulze Tilling – Schulte Wien – Schulte Eistrup – Schulze Averbeck – Zumbülte – Haus Darup – Schulze Darup – Hof Potthoff – Schulze Frenking – Wehmhof – Schulze Finkenbrink – Hof Raestrup – Bonmann – Erkenbölling – Schulze Höping – Karthaus – Schulze Heiling – Rentei – Haus Byink – Haus Romberg – Hof Schulte Steinhorst gen. Pellengahr – Bauhaus Burg Lüdinghausen – Der Wirtschaftshof von Burg Vischering – Hof Selhorst

Münster   Haus Brock – Haus Vögeding – Haus Rüschhaus – Gut Vorberg – Schulze Relau – Haus Coerde – Gut Havichhorst – Schulze Leusing – Haus Dyckburg – Haus Reithaus – Fronhof – Jagdpavillon – Haus Herding – Haus Köbbing – Hof Brüning-Sudhoff – Haus Loevelingloh – Hof Holtschulte – Holkenbrink und Lehmkuhl – Schulze Blasum – Haus Kump – Mühlenhof

Literatur in Auswahl

Zum Geleit

Dieser Band stellt „schöne Bauernhöfe“ vor, die durch ihre bauliche Gestaltung beeindrucken und im Münsterland „offensichtlich“ sind. Viele dieser Anlagen sind den Autoren aus dienstlichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten bekannt geworden und zumindest dem Fachpublikum durchaus vertraut. Andere wunderschöne Hofanlagen liegen jedoch versteckt in der Parklandschaft und sind nur schwer zu finden. Eine Reihe von wertvollen Hinweisen erhielten wir aus der Landwirtschaftskammer und von Behörden der Landes- und der Denkmalpflege. Wichtige Tipps verdanken wir auch Heimatvereinen und einzelnen Privatpersonen – vor allem den ländlichen Architekten. Ihnen allen sind wir zu Dank verpflichtet.

Die Festlegung der letztlich abgebildeten Objekte erfolgte zunächst aus der Perspektive des Fotografen, allerdings in steter Abstimmung mit den Text-Autoren und dem Verlag. Das Foto erfasst dabei in der Regel die architektonischen Höhepunkte und kann gelegentlich ein Umfeld, das durch moderne Zubauten verstellt oder aufwändige Landwirtschaftstechnik erweitert ist, ausgrenzen. Es ist einzuräumen, dass es architektonisch in sich geschlossene und in ihrer Harmonie bewahrte, gewachsene Hof-Ensembles kaum noch gibt. „Schöne Bauernhöfe“ sind mithin nur ein Teil der Wirklichkeit; sie bleiben aber ein bedeutendes Stück münsterländischer Volkskultur, an der sich der interessierte Wanderer und Reisende erfreuen darf.

Die Autoren haben sich auf Höfe beschränkt, die durch Gestaltung und Geschichte ein gewisses Gewicht haben. Die kleineren ländlichen Anwesen, die in der Entwicklung der letzten 50 Jahre als erste aus den Wirtschaftsprozessen herausfielen, haben in der Regel als erste mit ihrer Funktion durch Teil-Abrisse oder Umbauten auch ihr Gesicht verloren. Diese Gruppe ist zwangsläufig in unserer Darstellung nur schwach vertreten. Gewiss fehlen in diesem Werk ländliche Anwesen, die es ebenso verdient hätten, vorgestellt zu werden. Einige Objekte haben wir bestimmt übersehen. Unsere Auswahl ist letztlich subjektiv.

Aufgenommen sind einige Objekte aus dem Umfeld münsterländischer Adelssitze. Dabei handelt es sich in der Regel um die Wirtschaftsgebäude, die als besonders typisch erscheinen. Es sollte nicht übersehen werden, dass jede Wasserburg im Münsterland in erster Linie ein landwirtschaftlicher Betrieb war – oder sogar heute noch ist. Von daher ordnen sich diese Häuser mühelos in den Kranz schöner Höfe ein. Durch die Gebietsreform 1975 ist der Altkreis Tecklenburg mit dem Altkreis Burgsteinfurt verbunden worden. Er wird heute vielfach dem Münsterland zugerechnet.

Natürlich lädt unser Buch ein, einzelne Bauerschaften oder Höfe anzufahren, um sie näher zu besichtigen. Wir bitten die Leserinnen und Leser dabei zu bedenken, dass fast alle hier vorgestellten Hofanlagen im Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich sind. Somit sind viele der abgebildeten Sujets nicht in unmittelbaren Augenschein zu nehmen. Den Besitzerfamilien, die Gärten, Höfe und Häuser freundlichst geöffnet haben, danken wir für ihre Gastfreundschaft und Mitarbeit. Ihre Privatsphäre ist unbedingt zu achten.

Münster, im Sommer 2007

Andreas Lechtape   Theo Damm   Hans-Peter Boer