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Christel Alisha van der Walle

Hawaii –

ein Hauch von Lemurien

Rückkehr zu den Wurzeln der Liebe

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www.AmraVerlag.de

Text & Fotos © 2015 by Christel Alisha van der Walle

Eine Originalausgabe im AMRA Verlag
Auf der Reitbahn 8, D-63452 Hanau
Telefon: + 49 (0) 61 81 – 18 93 92
Kontakt: Info@AmraVerlag.de

Herausgeber & LektorMichael Nagula
Redaktionelle BearbeitungSilke Schütze
EinbandgestaltungTorge Niemann
Satz & LayoutBirgit Letsch

Für den Einband wurde das Bild »Dolphin in the Tropics«
von Elenarts verwendet, fotolia.com #67555787.

ISBN Printausgabe 978-3-95447-040-2
ISBN eBook 978-3-95447-098-3

Alle Rechte der Verbreitung vorbehalten, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks.

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Inhalt

Vorwort

Einleitung

Das Buch beginnt ...

Ruf der Wale

Ankunft auf Maui

Aurel, der energetische Reisebegleiter

Erste Begegnung mit den Walen

Der lemurische Tempelplatz

Haleakala, der schlafende Vulkan

Ankunft auf Hawaii (Big Island)

Seelen, die ins Licht zurückkehren

Begegnung mit den Delfinen

Männliche und weibliche Energie verbinden

Molokai, das Herz der Hawaii-Inseln

Die Elohims der Reinigung

Das Geschenk der Menehune

Botschaft der Wale

Die feine Schwingung von Kauai

Intuition

Die Liebesenergie von Kauai

Ängste transformieren

Die Rückreise

Der Trennungsschmerz Lemuriens

Dichte Nebelschwaden

Das Energiefeld ausdehnen

Reinigung für Mutter Erde

Botschafter aus der Tierwelt

Heilung durch Vergebung, Dankbarkeit und Liebe

Der heilige Raum

Das Wiedersehen

Metamorphose

Mahalo nui loa – vielen Dank

Über die Autorin

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Vorwort

Ich kenne Christel schon sehr lange. Ihre Seele und meine Seele sind uralte Freunde. Ich schätze ihre liebevolle, wahrhaftige und aufrichtige Art und ihre Verbundenheit mit den Welten innerlich und äußerlich. Ich durfte ihr Wirken in Klang, Wort und Energie schon persönlich erleben. Altes Wissen ist in ihr lebendig.

In diesem Buch nimmt sie uns mit auf eine abenteuerliche Reise in die verschiedenen Ebenen und Dimensionen und das lebendige Feld von Hawaii, das uns in Berührung bringt mit dem alten lemurischen Wissen unserer Seele. Sie schenkt uns so einen tieferen Einblick und ermöglicht uns Erkenntnisse, Einsichten und eine neue Art des Reisens, gibt uns einen frischen Blick auf das multidimensionale Daseinsfeld. Einiges kann ich durch meine eigenen Hawaii-Erfahrungen bestätigen, anderes war neu für mich.

Auch die Übungen sind gut und leicht anzuwenden und können augenblicklich umgesetzt werden.

Mahalo von Herzen für diesen großartigen und herzöffnenden Blick auf Hawaii und das lebendige Feld der über alles geliebten Erde. Lasst uns damit beginnen, unsere Realität in einem Feld unbegrenzter Möglichkeiten neu und besser zu wählen und zu gestalten!

ALOHA NUI LOA
Jeanne Ruland

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Einleitung

Schon vor der Jahrtausendwende erhielt ich immer wieder deutliche Hinweise darauf, dass ich unbedingt nach Hawaii reisen sollte. Jedes Mal, wenn ich an Hawaii dachte oder damit konfrontiert wurde, überkam mich eine tiefe Sehnsucht.

Damals war mir noch nicht bewusst, dass die Hawaii-Inseln ein wichtiger Teil der lange in Vergessenheit geratenen Epoche Lemuriens sind; zumal ich mich über lange Zeit hinweg sogar vehement gegen meine Erinnerung an Lemurien wehrte. Wer erinnert sich schon gern an den Urschmerz, den wir seit Anbeginn der Zeit in uns tragen? Doch genau dorthin, wo sich Verweigerung und Angst breitmachen, führt der Weg der Heilung.

So folgte ich manchmal freiwillig, doch oftmals auch etwas zögerlich, den vielen Impulsen und erinnerte mich Stück für Stück an meine lemurischen Wurzeln. Ein Teil meiner Aufgabe bestand seinerzeit darin, als lemurische Priesterin mit den Walen und Delfinen über Töne und Klänge zu kommunizieren, um so ein bestimmtes Energieniveau zu halten. Viele Menschen baten damals um Unterstützung, um ihre eigenen Schwingungen und Frequenzfelder wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nun war der Ruf, zu den lemurischen Wurzeln zurückzukehren, so stark geworden, dass er einfach in die Tat umgesetzt werden musste, ob die Zeit es zuließ oder nicht.

Nachdem diese Entscheidung getroffen war, ging alles ganz schnell und leicht von der Hand. Mit meinen neuen Erinnerungen an Lemurien und einigen Erwartungen an die Hawaii-Inseln konnte die Reise beginnen.

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Das Buch beginnt ...

Ruf der Wale

Die Sonne strahlte am 8. März über Frankfurt, einem Tag, der versprach, sehr schön zu werden. Der Morgen verging wie im Flug, selbst das Taxi erschien pünktlich auf die Minute. Jetzt fühlte es sich für mich selbstverständlich an, dass ich diese Reise mit all ihren Herausforderungen und Erlebnissen intuitiv und spielend meistern und die geistige Welt mir jederzeit unterstützend zur Seite stehen würde. Mit diesem Urvertrauen konnte mein Abenteuer beginnen.

Das Taxi stand nur ganz kurz an der Bahnschranke, die ansonsten immer für lange Autoschlangen sorgt. Beim Checkin und während der Sicherheitskontrolle war ich, nach den vielen Vorwarnungen, wie dramatisch und intensiv diese Sicherheitskontrollen ablaufen sollten, mehr als angenehm überrascht, wie leicht es doch war. Nun stellte sich mir die Frage, woher diese Panikgeschichten überhaupt kamen. Womöglich lag es einfach daran, dass jeder Mensch sich durch die Summe seiner Gedanken sein Umfeld erschafft.

Das Flugzeug startete um 14 Uhr. Der Flug war wie jeder elfstündige Flug etwas anstrengend und der Service der amerikanischen Fluggesellschaft etwas dürftig, um nicht zu sagen, ziemlich schlecht. Kurz vor dem Landeanflug auf San Francisco steuerten wir direkt in ein Gewitter mit sehr starken Turbulenzen. Das Flugzeug wurde heftig durchgeschüttelt, mit einem erschütternden Knall schlug der Blitz genau vor mir in die Tragfläche des Flugzeuges ein. Diese Wucht des aufprallenden Blitzes so hautnah zu erleben und die einströmende magnetische Energie wahrzunehmen, war nichts für zartfühlende Gemüter.

Bei der Ankunft am 8. März um 16.30 Uhr in San Francisco war die starke Präsenz und Machtstruktur des Staates sehr deutlich und penetrant spürbar. Kaum verwunderlich, dass diese unangenehme Energie auf Erden sich in der Luft in Form von extremen Turbulenzen zeigte. Nun erinnerte ich mich wieder daran, warum ich es in den letzten Jahren vermieden hatte, in die USA zu reisen. Der barsche Ton der Beamten, die vielen einschüchternden Fragen, die Fotos im grellen Neonlicht, um dann die Fingerabdrücke zu nehmen. Das war eine harte Landung auf dem Boden der amerikanischen Tatsachen. Doch es gab auch einen Lichtblick: San Francisco diente lediglich als Zwischenstation, um nach Hawaii zu gelangen. Nach den ersten Schwierigkeiten, mich auf diesem großen Flughafen zu orientieren und herauszufinden, welcher Shuttle in mein Hotel fuhr, war ich, endlich dort angekommen, heilfroh über ein annehmbares Zimmer im Holiday Inn und über die durchaus bequemen Betten.

Ich war hundemüde nach diesem anstrengenden Flug. Langsam stellte ich mich auf die Zeitumstellung von acht Stunden ein und freute mich auf einen erholsamen Schlaf. Doch der Ruf Hawaiis und der Wale wurde so intensiv, dass ab zwei Uhr morgens an Schlaf nicht mehr zu denken war. Auch hatten sich in dieser Nacht Wesen vom Ashtar-Kommando eingefunden, um ihre Präsenz auf dieser Reise zu demonstrieren (Adonai Ashtar Sheran ist der Hüter der Universen und für den Frieden und die Ordnung in der Jetztzeit zuständig).

So erhielt ich weitere Botschaften für die Reise. Eingehüllt in diese wundervolle Energie erschien mir plötzlich alles wieder ganz leicht, und die raue Begrüßung der Beamten am Flughafen geriet langsam in Vergessenheit. In Anbetracht dieser ständig zunehmenden Vorfreude auf Hawaii und die anstehenden Erkenntnisse und Erlebnisse zog es mich deutlich früher als geplant zum Flughafen.

Auch der 9. März hatte gut begonnen, meine Vorfreude auf die Hawaii-Inseln schien sich auf die Menschen ringsum zu übertragen. Ein freundlicher Busfahrer, gutgelaunte Menschen, wundervolles Wetter, obwohl derzeit in San Francisco Regenzeit herrschte. Selbst die Beamten am Flughafen schienen an diesem Tag viel freundlicher zu sein. So hatte ich bereits in den ersten Stunden meiner Reise Makia kennengelernt. Makia ist Hawaiianisch und bedeutet:

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst, beginnt zu wachsen.

Endlich saß ich im Flugzeug derselben amerikanischen Airline nach Maui. Die Fluggäste und auch die Crew schienen gut gelaunt, obwohl das Essen selbst bezahlt werden musste. Mit jeder Stunde rückte das Ziel näher. Bilder und Botschaften der Wale und Delfine, in denen sie mitteilten, dass ich bereits erwartet wurde, erreichten mich. Diese Botschaften waren mir bereits aus Deutschland vertraut, doch kurz vor der Ankunft auf den Hawaii-Inseln nahmen sie eine völlig andere Qualität an.

Etwas außergewöhnlich empfand ich die Präsenz eines weiteren Begleiters, der sich als Aurel vorstellte und sich in einer roten Energiewolke bemerkbar machte, selbst als ich die Toilette aufsuchte. Anfangs erschien mir dies etwas befremdlich, doch im Hinblick darauf, dass die geistigen Wesen lediglich unsere Lichtkörper (feinstofflichen Körper) wahrnehmen, konnte ich meine Scham überwinden und leicht und spielerisch mit dieser Situation umgehen. Aurel sollte mir noch manch spannende Situation bescheren.

Ankunft auf Maui

Je näher wir Maui kamen, desto deutlicher veränderte sich die Energie. Eine leichte, liebevolle Form der Energie breitete sich aus. Gleichzeitig fühlte ich, wie die Energie in meinem Sakralchakra (das 2. Chakra steht für Lebensfreude und Schöpferkraft) aufwirbelte und sich Tränen in meinen Augen bildeten. Es war dieses befreiende Gefühl der unendlichen Sehnsucht, endlich wieder nach Hause zu kommen.

Kurz vor der Landung zeigte sich direkt unter dem Flugzeug ein Regenbogen. Wohl bemerkt: Der Regenbogen schien waagerecht auf der Erde zu liegen – welch ein außergewöhnliches Schauspiel. Mit dem ersten Schritt auf dem Boden von Maui hatte ich das Gefühl, eine andere Welt zu betreten.

Aloha (ich teile die Schwingung der Liebe mit Dir) lag in der Luft, hüllte mich ein und wollte mich mit diesem zarten, liebevollen Duft liebkosen und willkommen heißen.

Aurel, der
energetische Reisebegleiter

Nachdem ich den Start mit dem Mietauto geschafft hatte, ging plötzlich die Beifahrertür auf. Aurel war wieder aufgetaucht und setzte sich auf den Beifahrersitz. Besser gesagt: Die rote Energiewolke nahm den Beifahrersitz ein und erklärte mir, dass sie mich auf dieser Reise begleiten würde. Sichtlich erstaunt würgte ich den Motor des Mietautos ab. Es war nicht neu für mich, mit geistigen Wesen zu kommunizieren, doch in dieser Präsenz, mit dieser Selbstverständlichkeit, die keinerlei Widerspruch duldete, war das schon etwas außergewöhnlich. Wobei ich, um ganz ehrlich zu sein, auch ein wenig Erleichterung verspürte; schließlich hatte ich die geistige Welt um Unterstützung gebeten. Nun bekam ich also einen Begleiter namens Aurel, der mir mitteilte, sein Auftrag bestünde darin, mich dahin zu führen, wo ich mich an meine lemurischen Wurzeln erinnern und Mutter Erde dienen konnte. All das war sehr aufregend, und so sagte Aurel, ich möge doch einen kurzen Zwischenstopp in Lahaina einlegen, um mich mit Obst und Wasser einzudecken. Wie fürsorglich so ein energetischer Begleiter sein kann, dachte ich und musste schmunzeln. Lahaina ist ein wundervolles, kleines Städtchen; sehr gepflegt, wie so vieles, was es auf Maui noch zu entdecken gab, wie wir später feststellen durften.

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Im Hotel Royal Lahaina wurden wir von freundlichem Personal empfangen, erfreuten uns am guten Service und dem wirklich schönen Zimmer mit seinen außergewöhnlich bequemen Betten. In diesen Betten konnte ich nachvollziehen, was es bedeutete, wie »Gott in Frankreich« zu schlafen. Natürlich war mir bewusst, dass Aurel nur für wenige Menschen sichtbar wurde, doch gleichzeitig hatte er innerhalb kürzester Zeit wie selbstverständlich die Position meines Reisegleiters eingenommen.

Der Ruf der Wale war so deutlich wahrnehmbar, dass an Ausruhen gar nicht zu denken war. Dem Ruf der Wale folgend, zog es uns fast magisch zu einer Klippe, die direkt neben dem benachbarten Sheraton Hotel am Meer lag. Ein ganz spezieller Ort, der auch als »Hot Spot« zur Walsichtung bekannt ist. Wie ferngesteuert liefen wir – Aurel schwebte eher – auf diesen Ort zu. Selbst der Gedanke, eine Kamera mitzunehmen, war völlig aus meinem Geist verbannt. Da ich seit über 20 Jahren als Fotografin arbeite, ist die Tatsache, dass ich angesichts solch fantastischer Motive wie Wale im Sonnenuntergang ohne Kamera loslief, kaum nachvollziehbar. Der Ruf der Wale war so stark, dass alles andere völlig nebensächlich erschien.

Erste Begegnung mit den Walen

Auf der Klippe angekommen, sahen wir schon die Wale, wie sie sich im Wasser tummelten. Es war eine helle Freude, den Walen mit ihren Babys bei ihrem lustigen Treiben zuzusehen. Aurel stellte sich hinter mich, und wie auf Knopfdruck liefen plötzlich Bilder vor meinem geistigen Auge ab. Es waren die Bilder aus Lemurien, wie ich auf einer Klippe stehend mit den Walen und Delfinen über Klänge und Töne kommunizierte. Mit dieser Erinnerung und einer unbeschreiblichen Freude im Herzen, als ob es niemals eine Trennung gegeben hätte, fing ich an, zu singen. Aurel erzählte mir, der Gruß der Wale und Delfine lautet »Vaya Ashala«. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, spürte ich die dazugehörige Melodie im Herzen und sang sie ihm vor.

Aurel schmunzelte, wenn man das überhaupt von einem energetischen Wesen behaupten kann. So sangen Aurel und ich den Walen abwechselnd »Vaya Ashala«, »Sul inat it nis othen« (Frieden über alle Grenzen) und »Ehyeh Asher Ehyeh« (Ich bin der ich bin) vor, als ob wir nie etwas anderes getan hätten. Die Wale liebten unseren Gesang, und als Dankeschön präsentierten sie sich in wundervoller Weise, es war fast so, als ob sie nur für uns tanzten.

Ein wahrhaft außergewöhnlicher Moment, der in seiner Intensität verdeutlichte, wie tief meine Verbindung zu den Walen tatsächlich ist und immer war. Bereits in Deutschland hatten die Wale auf unterschiedlichste Art und Weise Kontakt zu mir aufgenommen – doch nicht in den kühnsten Träumen hatte ich mir solch eine wundervolle Begrüßung der Wale vorstellen können. Während sie Aurel und mir ein Freudenfest sondergleichen bescherten, entstanden hinter uns immer wieder neue Regenbögen mit einzigartiger Farbintensität – ein Hauch von Lemurien. Die Sonne ging schon unter, als wir zum Hotel zurückliefen. Aurel schwebte neben mir, als ich ihn fragte: Du bist nicht nur ein Engel, wie aus Deinem Namen erkennbar (die Endung »el« eines Namens steht immer für eine Engelsschwingung). Wer oder was bist Du wirklich? Die Antwort darauf sollte ich erst viel später erhalten.