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Barbara Berger
Albert Biesinger
Simone Hiller
Helga Kohler-Spiegel

Das Familien-Wochenendbuch

Rituale, Geschichten, Spiele, Gebete
Für 52 Wochenenden

Mit Illustrationen von Brigitte Kuka

Kösel

Die Autorinnen und Autoren

Barbara Berger ist Dozentin und stellvertretende Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik in Traunstein, dort bildet sie Erzieherinnen und Erzieher aus. Ihr ist es wichtig, Kinder mit Geschichten an die Fragen des Lebens heranzuführen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Salzburg.

Albert Biesinger ist Professor für Religionspädagogik in Tübingen und beschäftigt sich damit, wie Eltern und Kinder in der Familie Gott entdecken können. Er findet es gut, »über den Tellerrand hinauszuschauen«, deshalb ist er oft bei armen Kindern in den Elendsvierteln in Lateinamerika und arbeitet auch als Notfallseelsorger. Albert Biesinger ist verheiratet, hat vier Kinder und fünf Enkelkinder.

Simone Hiller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Professor Albert Biesinger. Dort arbeitet sie an einem Institut, das sich besonders mit dem Religionsunterricht an Berufsschulen beschäftigt und untersucht, wie Schüler Religion lernen. Sie hat beim Radio gearbeitet und beschäftigt sich mit religiösen Fragen von Kindern und Jugendlichen.

Helga Kohler-Spiegel ist Professorin für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Feldkirch in Vorarlberg. Außerdem arbeitet sie als Psychotherapeutin: Sie kümmert sich um Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die Probleme mit sich und ihrem Leben haben, die vieles nicht verstehen können und denen sie zu helfen versucht, in ihr Leben zurückzufinden.

Copyright © 2013 Kösel-Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Umschlag: fuchs_design, München

Umschlagmotiv: Maria Toutoudaki / getty_images,
Ulrike Leyers / plainpicture, Klaus Tiedge / plainpicture

Herstellung, Satz und Layout: Nadine Wagner, München

ISBN 978-3-641-12144-0

Weitere Informationen zu diesem Buch und unserem gesamten lieferbaren Programm finden Sie unter www.koesel.de

Inhalt

Durch das Jahr – eine Einladung

Januar

1. Wochenende: Endlich Wochenende

Freitag

Samstag: Zeit für die Familie

Sonntag: Macht mal Sonntag

2. Wochenende: Segen

Freitag

Samstag: Der Schutzengel

Sonntag: Geh mit Gottes Segen

3. Wochenende: Wir müssen was besprechen

Freitag

Samstag: Ich habe keine Lust!

Sonntag: Familienkonferenz

4. Wochenende: Kälte und Wärme

Freitag

Samstag: Kälte und Wärme genießen

Sonntag: Licht werden

Februar

5. Wochenende: Mein Kind ist fromm!

Freitag

Samstag: Peggy und der liebe Gott

Sonntag: Kinder als Propheten

6. Wochenende: Prinzessin und Räuber

Freitag

Samstag: Fasching in unserer Familie

Sonntag: Verkleiden an Fasching

7. Wochenende (Fastenzeit): Asche auf mein Haupt

Freitag

Samstag: Fastenzeit: Jetzt ist der Spaß vorbei?

Sonntag: Das Aschenkreuz

8. Wochenende (Fastenzeit): Fasten

Freitag

Samstag: Fasten – okay, aber was heißt das?

Sonntag: Worauf verzichte ich?

März

9. Wochenende (Fastenzeit): Frühlingserwachen

Freitag

Samstag: Eine Frühlings-Entdeckungsreise

Sonntag: Kleine Frühlingsboten

10. Wochenende (Fastenzeit): Neues Leben säen

Freitag

Samstag: Unser Kressebeet

Sonntag: Säen und vertrauen

11. Wochenende (Fastenzeit): Frühjahrsputz

Freitag

Samstag: Wir misten mal das Kinderzimmer aus!

Sonntag: Alles hat seine Zeit

12. Wochenende: Zum Palmsonntag

Freitag

Samstag: Wir bereiten uns vor

Palmsonntag: König mit Dornenkrone

13. Wochenende: Zu Ostern

Karfreitag

Karsamstag: Eierfärben

Sonntag: Es werde Licht!

April

14. Wochenende: Schöpfung

Freitag

Samstag: Aufräumen einmal anders

Sonntag : Göttliches Antlitz in uns

15. Wochenende: Hört Gott mich beten?

Freitag

Samstag: Was für ein Tag

Sonntag: Was heißt beten?

16. Wochenende: Immer dasselbe

Freitag

Samstag: Nichts los heute

Sonntag: Meine »Tagesschau«

17. Wochenende: Fehler gehören dazu

Freitag

Samstag: Viele bunte Farben

Sonntag: Mit Schwächen leben

Mai

18. Wochenende: Wenn alles in Blüte steht

Freitag

Samstag: Alles neu macht der Mai

Sonntag: Nichts wird mir fehlen

19. Wochenende: Muttertag – Vatertag

Freitag

Samstag: Die Rechnung

Sonntag: Der Papa von Mama

20. Wochenende: Pfingsten

Freitag

Samstag: Ein Pfingsterlebnis

Pfingstsonntag & Pfingstmontag: Der Heilige Geist bei uns

21. Wochenende: Dicke Luft

Freitag

Samstag: Schon wieder Streit!

Sonntag: Sich versöhnen

Juni

22. Wochenende: Wir feiern Geburtstag

Freitag

Samstag: Gedanken zum Geburtstag

Sonntag: Der Tag meines Lebens

23. Wochenende: Feuer am Johannestag

Freitag

Samstag: Sonnwendfeuer – ein besonderes Feuer!

Sonntag: Feuer – Gottes Geheimnis

24. Wochenende: Wir haben Besuch

Freitag

Samstag: Was für eine Überraschung

Sonntag: Gastfreundschaft

25. Wochenende: Nicht mit mir!

Freitag

Samstag: Jonas und der große Junge

Sonntag: Lernen sich zu wehren

26. Wochenende: Melodien

Freitag

Samstag: Musik liegt in der Luft

Sonntag: Reise zu meiner Melodie

Juli

27. Wochenende: Nicht ausgesucht

Freitag

Samstag: So eine Enttäuschung

Sonntag: Wenn Eltern sich streiten

28. Wochenende: Schuljahresende

Freitag

Samstag: Der letzte Schultag

Sonntag: Gott sei Dank

29. Wochenende: Mama ganz für mich

Freitag

Samstag: Eine Reise für zwei

Sonntag: Vater-Kind-Wochenende

30. Wochenende: Urlaubszeit

Freitag

Samstag: Vorfreude ist die schönste Freude

Sonntag: Familienferienzeit!

August

31. Wochenende: Sonne – kühler Schatten

Freitag

Samstag: Ein Wüstenerlebnis

Sonntag: Ein Tag für mich

32. Wochenende: Sonne, Mond und Sterne

Freitag

Samstag: Sternenzauber

Sonntag: Sternschnuppennächte

33. Wochenende: Warum muss Bunny sterben?

Freitag

Samstag: Bunny

Sonntag: Trauern um ein Tier

34. Wochenende: Gemeinsam etwas erleben

Freitag

Samstag: Ein besonderer Abend

Sonntag: Unterbrechung des Alltags

September

35. Wochenende: Ein neues Schuljahr

Freitag

Samstag: Das andere »neue Jahr«

Sonntag: Die spirituelle Schultüte

36. Wochenende: Immer nur Schule

Freitag

Samstag: »Mist!« – falsch geplant

Sonntag: Neuer Start – neues Glück

37. Wochenende: »On tour« mit dem Fahrrad

Freitag

Samstag: Los geht’s – eine Radtour in den Herbst!

Sonntag: Wunderbar geborgen sein

38. Wochenende: Bei den Großeltern

Freitag

Samstag: Besuch bei den Großeltern

Sonntag: Der Schatz der Großeltern

39. Wochenende: Wenn Familie sich wandelt

Freitag

Samstag: Alte und neue Familien

Sonntag: Wenn Eltern sich trennen

Oktober

40. Wochenende: Erntedank

Freitag

Samstag: Erntedank

Sonntag: Grund genug zu danken

41. Wochenende: Abschalten

Freitag

Samstag: Und plötzlich ist es still

Sonntag: Den Alltag abschalten

42. Wochenende: Gemeinsam in der Küche

Freitag

Samstag: Bratapfelduft

Sonntag: Jahreszeiten

43. Wochenende: Krank im Bett

Freitag

Samstag: Die Sache mit den Punkten

Sonntag: Krank werden gehört dazu

November

44. Wochenende: Allerheiligen

Freitag

Samstag: Der Kürbisgeist

Sonntag: Den offenen Himmel feiern

45. Wochenende: Die Tage werden kürzer

Freitag

Samstag: Der heilige Martin

Sonntag: Das Licht der Welt

46. Wochenende: Es regnet

Freitag

Samstag: Regen

Sonntag: Regen – Himmelstau

47. Wochenende: Auf dem Friedhof

Freitag

Samstag: Ein Besuch auf dem Friedhof

Sonntag: Friedhof – Friedenshof

Dezember

48. Wochenende: Advent

Freitag

Samstag: Advent, Advent

Sonntag: Advent heißt Ankunft

49. Wochenende: Besondere Menschen

Freitag

Samstag: Nikolaus

Sonntag: Heiligenverehrung

50. Wochenende: Auf dem Weg zur Krippe

Freitag

Samstag: Die Geschichte vom Schuster Martin

Sonntag: Jesu Geburt in mir

51. Wochenende: Weihnachten vor der Tür

Freitag

Samstag: Weihnachten vor»bereiten«

Sonntag: Unser Heiligabend

Heiliger Abend – Weihnachten

Hilfen zum Verständnis: Jesus ist geboren

Eine Stern-Geschichte

52. Wochenende: Bilanz ziehen

Freitag

Samstag: Lebensbilanz

Sonntag: Blick zurück – und voraus

Schluss, Bilanz und Ausblick

Literaturtipps für Familien

Durch das Jahr – eine Einladung

Kennen Sie das? Die Wochen rennen dahin, wir hetzen hinterher und merken, dass wir zeitlich nicht alles unterbringen können. Es gibt aber auch die andere Seite, wenn sich Zeit verdichtet, dann nehmen wir Stunden bewusst wahr, besonders in Momenten von intensiven Gefühlen wie Glück und Freude oder Schmerz und Leid. Manchmal fallen wir regelrecht aus der Zeit heraus, wir verlieren das Zeitgefühl, bei einem guten Buch, bei Musik, die wir mögen, am Computer – und tauchen nach Stunden wieder auf. Jede und jeder von uns empfindet Zeit anders, doch jede »Zeit« ist geprägt von unserem Erleben.

Wir strukturieren Zeit über die Stunden des Tages, die Wochen, Monate und das Jahr. Als Kinder lernen wir den Rhythmus des Jahres kennen, vor allem aber erleben wir diese Rhythmisierung: den Wechsel der Jahres- und Festzeiten. Wir lernen die Sicherheit kennen, dass im Rhythmus des Jahres die Zeiten wiederkehren und dass dieser Rhythmus verlässlich ist. Das Familien-Wochenendbuch nimmt als Grundstruktur des Jahres die Feste und Zeiten der christlichen Tradition auf, im Wissen um die Veränderungen in der Gesellschaft, die die Gestaltung des Wochenendes und des Jahres mit beeinflussen.

Sie werden in diesem Buch eher süddeutsche, katholisch geprägte Formen des Feierns finden, sichtbar vor allem in den praktischen Zugängen, den Ritualen. Dies wurzelt in der Herkunft des Teams der Autorinnen und Autoren. Wir laden Sie ein, sich darauf einzulassen.

Wir sprechen von »Eltern«, weil Mutter und / oder Vater »Eltern« sind. Wir sagen »Familie« – und wissen natürlich, dass die Lebensform »Familie« sich längst gewandelt hat. Unsere Lebensformen sind vielfältig geworden, aber »Familie« bleibt der Begriff, der die Lebensform mit Kindern beschreibt. »Eltern« können biologische oder soziale Eltern sein, alleine, ein Paar oder – in Patchwork-Familien – mehrere, als »Mama« und »Papa«, »Vati« und »Mutti« oder mit Vornamen angesprochen, Vater und Mutter oder Mutter und Mutter oder Vater und Vater. Wie auch immer, »Familie« beschreibt für uns diese vielfältigen Lebensformen, in denen Kinder heute aufwachsen.

Wir möchten Sie mit diesem Buch mit unterschiedlichen Aspekten ansprechen:

Am Freitag, am Ende der Arbeitswoche angekommen, stehen Sie als Erwachsene im Mittelpunkt. Die Gedanken, Geschichten und Impulse wollen Sie anregen, einen Moment Luft zu holen, inne zu halten und die Woche nachklingen zu lassen, um tatsächlich im Wochenende anzukommen. Wenn Sie – zumindest manchmal – auch am Wochenende arbeiten müssen, dient der »Freitag« im übertragenen Sinn für den kurzen Übergang von der Arbeit in die freie Zeit.

Am Samstag steht die Familie im Mittelpunkt. Hier gibt es Anregungen, am Wochenende miteinander zu spielen, zu basteln, etwas zu unternehmen, eine Geschichte zu erzählen, und viele andere Möglichkeiten. Wir haben die Anrede »ihr« und »wir« gewählt, um euch als Familie Ideen zu geben, das Wochenende miteinander zu gestalten.

Der Sonntag öffnet den Blick auf die Dimension des Religiösen und des Glaubens. Manchmal steht die ganze Familie im Blick, manchmal Eltern, die ihren Kindern eine biblische Geschichte erzählen, mit ihnen einen religiösen Gedanken besprechen oder auch ein Gebet sprechen.

Wie Sie in Ihrer Familie das Familien-Wochenendbuch nutzen können:

Ganz wichtig: Das Buch ist selbstverständlich auch für Großeltern. Wir wissen, wie wichtig Omas und Opas für Kinder sind, welch hohe emotionale und soziale Bedeutung Großeltern für ihre Enkelkinder haben können. Also: Wo immer »Eltern« steht, sind Sie als Großeltern ebenso angesprochen und eingeladen!

Ihnen und euch allen viel Freude mit dem Buch – und tolle Wochenenden!

Barbara Berger, Albert Biesinger, Simone Hiller und Helga Kohler-Spiegel

Januar

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Der Januar steht am Anfang des Jahres. Was wird dieses Jahr wohl bringen? Zeit für die Familie ist ein wichtiger Aspekt dieses Monats, vor allem die Kommunikation untereinander steht im Mittelpunkt. Also, redet darüber!

Welche Aktivitäten, Ideen und Basteltipps euch in diesem Monat erwarten, seht ihr hier:

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1. Wochenende:

Endlich Wochenende

Freitag

Endlich, das Wochenende steht vor der Tür. Die ganze Woche haben wir es herbeigesehnt, und dann ist Freitagabend, und es ist gar nicht so leicht, ins Wochenende zu finden. Die Erwartungen sind hoch, manchmal sind wir einfach froh, dass die Woche endlich vorbei ist, manchmal nutzen wir den Freitag, um alle anstehenden Aufgaben für das Wochenende zu planen: Was ist einzukaufen, was zu erledigen, wer zu besuchen? Zugleich wäre es schön, mit den Kindern etwas zu unternehmen, Freunde zu sehen, ein wenig Bewegung zu haben oder Sport zu machen. Bei all der Planung kann ein ganzes Wochenende schnell zu kurz werden für all das, wofür wir gerne Zeit finden würden.

Es ist nicht leicht, ins Wochenende zu finden. Vielleicht ist es für Sie selbst gut, vielleicht auch gemeinsam mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin, zuerst einfach »ankommen zu dürfen im Wochenende«: sich für ein paar Minuten hinsetzen, eine Tasse Tee trinken – oder was immer Sie gerne mögen – die meist volle Woche, das Eingespanntsein zwischen verschiedenen Aufgaben hinter sich lassen, durchatmen, für einen Moment wahrnehmen, was mir von der vergangenen Woche durch den Sinn geht, was erfreulich und was mühsam war. Vielleicht mag ich davon erzählen, weil es mich noch beschäftigt, weil mich die Erinnerungen zu dieser Woche noch begleiten. Manches werde ich wohl auch loslassen, damit es vergangen sein darf. So kann ich frei werden, frei für »ein ganz normales Wochenende«.

Es klingt so einfach: ins Wochenende finden. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um im Wochenende anzukommen, um die Woche hinter sich zu lassen – und durchzuatmen.

Samstag

Zeit für die Familie

Wir sind als Familie aufgrund der unterschiedlichen Arbeits-, Schul- und Kindergartenzeiten und der verschiedenen Freizeit-Aktivitäten der einzelnen Familienmitglieder oftmals so eingespannt, dass es uns kaum oder sogar gar nicht mehr gelingt, während der Woche wirklich »Qualitäts-Zeit« gemeinsam zu verbringen. Sich am Wochenende, z. B. immer samstags zu einem bestimmten, immer gleichen Zeitpunkt als Familie zu versammeln, kann eine Unterbrechung des »Alltags-Trotts« darstellen. Ein solches Gemeinschaftserlebnis kann ein gemeinsames Samstags-Frühstück sein: Hier versammelt sich die Familie bewusst und überlegt, was an diesem Tag, an diesem Wochenende gemeinsam gemacht wird – das ganze Wochenende mit zwei vollen Tagen liegt vor ihnen! Was wollen Vater, Mutter, die Kinder machen? Wo gibt es Möglichkeiten, etwas gemeinsam zu unternehmen, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen? Das gemeinsame Planen kann viel Spaß machen und bringt die Familie einander näher, schweißt sie richtiggehend zusammen.

Auf einem Blatt werden die »Pflichten« aus der vergangenen Woche gesammelt, da sind vielleicht noch Hausaufgaben zu machen oder die Kinder müssen für die Schule lernen, ein Elternteil hat vielleicht ein Treffen vereinbart oder geht zum Sport. Auch wenn bestimmte Aktivitäten einzelner Familienmitglieder bereits feststehen, kann immer noch Zeit für die Familie gefunden werden: gemeinsam Spielen, in die Natur gehen, gemeinsam Kochen und Essen – es gibt viele Möglichkeiten.

Machen Sie sich gemeinsam Gedanken darüber, wie Sie die Ihnen verbleibende Zeit gemeinsam nutzen können, machen Sie sich das Wochenende als Familie zum Geschenk!

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Sonntag

Macht mal Sonntag

Der Sonntag ist ein besonderer Tag: Er ist eine wichtige Unterbrechung des Alltags, denn ohne den Sonntag gäbe es nur noch Werktage. Zwischen all der Hektik des Alltags brauchen wir in unserem Leben Ruhe und Zeit für die Kommunikation untereinander und mit Gott.

Eine Insel, in der wir die Geborgenheit in Gott fühlen und ihr nachgehen können. Der Sonntag ist wie ein Geheimnis. Gott dient uns und auch wir dienen Gott. Dieser Ruhetag lässt uns Raum für die Frage: Was will denn Gott mit uns und für uns? Gott will uns helfen und uns nahe sein. Der Sonntag kann uns helfen, dies zu erfahren.

Ein Sonntagsritual

Unterbrechen Sie mit dem Sonntag bewusst den Alltag! Zünden Sie als äußeres Zeichen eine Kerze an, z. B. am Sonntagabend, nach einem gemeinsamen Essen. Überlegen Sie gemeinsam, wie die kommende Woche für jeden Einzelnen in der Familie aussehen wird.

Eine Familienkerze lässt sich gut zusammen gestalten. Schneiden Sie aus Blattwachs Figuren und Symbole aus, vielleicht verewigen Sie sich als Familienmitglieder selbst auf der Kerze.

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2. Wochenende:

Segen

Freitag

Es gibt Freitage, an denen man zufrieden auf die Woche zurückschaut, auf eine Woche, die erfreulich und gut war. Vielleicht haben Sie gerade eine solche Woche erlebt, vielleicht war ein Tag dabei, oder zwei, an die Sie gerne denken. Und dann gibt es die Wochen, bei denen man einfach froh ist, sie überstanden zu haben.

Unabhängig davon, ob die Tage gelungen waren oder nicht, sind wir gefordert, das Erlebte gut zu heißen, es als unsere Tage anzunehmen, sagen zu können »es war o.k.«.

Das bedeutet nicht, Erlebtes im Nachhinein positiver wahrzunehmen, als es im Erleben selbst war. Es bedeutet nicht, Erlebtes nachträglich umzudeuten – schwierige Erfahrungen in der vergangenen Woche bleiben belastend, schöne Erlebnisse bleiben erfreulich. Etwas »gut heißen« heißt auch annehmen, dass die Woche so war, wie sie war. Dass wir das Erlebte nicht nachträglich beschönigen oder dramatisieren müssen. Wir nehmen für einen Moment wahr, wie diese Woche gelaufen ist – um sie dann »gut zu heißen«.

In den religiösen Traditionen wird dies »segnen« genannt, benedicere im Lateinischen, die wörtliche Übersetzung ist »gut heißen«. Es klingt vermutlich ungewohnt: Am Abend einen Tag segnen, am Freitag die vergangene Arbeitswoche segnen, nicht weil sie so super und wunderbar war, sondern weil es meine Woche war, mit all ihren Höhen und ihren Tiefen, mit allem Schweren und allem Erfreulichen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus, nur für diesen Freitag: Segnen Sie Ihre Woche, heißen Sie Ihre Woche gut, wie immer sie war. Sie werden erleben, dass das auch Ihnen guttut.

Samstag

Der Schutzengel

Wolfgang ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und viel unterwegs. Für seine Frau und seine Tochter hat er leider nicht so viel Zeit, wie er sich gerne nehmen würde. Er verdient sehr viel Geld und tröstet sein schlechtes Gewissen manchmal damit, dass er sagt: »Ich verdiene so viel Geld, meine Tochter kann Reitunterricht nehmen, zum nächsten Geburtstag kann ich ihr dann auch das lang ersehnte Pony kaufen. Und meiner Frau kann ich jeden Wunsch erfüllen, Kleider, Schmuck, Schuhe. So ist das eben, wer viel Geld verdienen möchte, muss viel arbeiten!« Was Wolfgang nicht weiß: Seine Frau würde gern auf so manches schicke Kleid verzichten, wenn sie nicht so oft allein wäre. Und auch seine Tochter Michaela hat neulich zu ihrer Mutter gesagt: »Es ist schön, dass ich zum Reiten gehen kann, aber wenn der Papa mal wieder mitkommen würde, wäre es noch viel schöner!« Im Kindergarten von Michaela haben sie neulich über Schutzengel gesprochen. Michaela hat darüber nachgedacht, und hat für ihren Papa einen kleinen Schutzengel auf goldenen Karton gemalt, ihn ausgeschnitten und sogar mit Glitzer verziert. Diesen Schutzengel hat sie ihrem Papa dann geschenkt. Einige Wochen später hatte Wolfgang einen Verkehrsunfall auf der Autobahn. Er wurde nur leicht verletzt, aber sein Auto war völlig zerstört. Als die Polizei kam, um den Unfallhergang aufzunehmen, fand Wolfgang den Schutzengel in seinem Geldbeutel. Der Polizist sah ihn und sagte: »Sie können froh sein, dass Sie so einen guten Schutzengel hatten, dieser Unfall hätte auch ganz anders ausgehen können!« Dieser Satz ist Wolfgang lang im Gedächtnis geblieben, und er denkt oft darüber nach. Vielleicht wird es Zeit, etwas in seinem Leben zu verändern.

In der Geschichte hatte ein Mann großes Glück, er hat einen schweren Unfall fast unverletzt überstanden. Manchmal sagen wir dann: »Da hast du einen guten Schutzengel gehabt.« Viele Menschen haben kleine Gegenstände oder Bilder als Glücksbringer dabei, einen Schutzengel oder einen Talisman.

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Schutzengel füreinander gestalten

Ihr könnt Schutzengel füreinander gestalten. Das müssen nicht immer Engelsfiguren sein, es kann auch ein kleiner Stein sein, der bemalt wird, oder eine andere kleine Figur, die einen Segenswunsch symbolisiert:

Ich denke an dich,

ich bin in Gedanken bei dir.

Ich segne dich

und wünsche dir gute Wege.

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Sonntag

Geh mit Gottes Segen

»Tschüss, mach’s gut« oder »Pass schön auf« sagen wir oft, wenn die Kinder morgens aus dem Haus gehen. Wir wünschen ihnen damit alles Gute für diesen Tag. Diesen Wunsch können wir auch auf besondere Art ausdrücken, indem wir uns segnen. Wir legen die Hand auf den Kopf und sagen zueinander: »Gott beschütze dich« oder zeichnen mit dem Daumen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Dies soll uns zeigen, dass wir zueinander gehören. Wir bitten Gott, dass er uns an diesem Tag behütet und beschützt. Denn es gibt genug Situationen im Leben, in denen wir Gottes Schutz brauchen.

Ein Ritual hat immer eine Bedeutung. Einander zu segnen heißt zu verdeutlichen: »Du gehörst zu Gott. Er ist bei dir und du kannst dich auf seinen Segen verlassen.« Ein solches Segensritual am Morgen drückt auch die innere Verbundenheit von Eltern und ihrem Kind aus, weil sich beide unter Gottes Schutz stellen. Natürlich ist Gott immer bei uns. Aber das Segensritual hilft uns, uns Gottes Schutz immer wieder neu bewusst zu machen, intensiver wahrzunehmen und zu spüren.

Auch Kinder können ihre Eltern segnen, wenn sie morgens aus dem Haus gehen: »Papa, Gott beschütze dich«, »Mama, Gott segne dich«.

So könnt ihr füreinander »Schutz«-Engel sein.

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3. Wochenende:

Wir müssen was besprechen

Freitag

Es ist gut, miteinander – als Paar, als Familie – in guten Zeiten das Gespräch einzuüben, in unbeschwerten Zeiten zu lernen, auch über belastende Dinge zu reden. Dann sind Gespräch und Aushandeln miteinander nicht fremd, wenn es tatsächlich in schwierigeren Zeiten nötig ist.

Vermutlich kennen Sie das: Ich freue mich auf den Feierabend, auf’s Wochenende, und dann das: Der Partner, eines der Kinder, ein Elternteil – wer auch immer im gemeinsamen Haushalt lebt – hat einen Satz gesagt, der mich ärgert. Wir haben Zwischentöne gehört, die uns irritieren, kränken, zornig machen. Doch – wie so oft – es kommt nicht dazu, das Gefühl überhaupt wahrzunehmen und als solches dann rückzumelden, sondern wir reagieren verärgert, gekränkt. Dann gibt ein Wort das nächste, es scheint unmöglich zu sein, die Spirale der Worte und des Streits zu stoppen. Danach, wenn der Streit eskaliert ist, dann erst kommt das Nachdenken. Manchmal wird einem dann auch bewusst, dass wir uns ja eigentlich mögen, dass es schade ist um das Wochenende, im Streit zu verharren. Manchmal gelingt es dann, das Missverstehen, die Verletzung, die Ungerechtigkeit anzusprechen, sich Zeit zu nehmen, einander zuzuhören und zu verstehen versuchen, was einem selbst und was dem anderen wehtut, was einem selbst und was dem anderen wichtig ist.

Hoffentlich hat Ihr Wochenende nicht mit Missstimmung begonnen. Dennoch – es macht Sinn, immer mal wieder in guten Zeiten darüber zu reden, was uns verletzt und was uns freut, wie wir streiten, wann wir im Streit eine Pause machen und den Raum verlassen sollten, um die Spirale der bösen Worte zu stoppen. Es macht Sinn, in versöhnten Zeiten darüber zu reden, wie wir streiten.

Samstag

Ich habe keine Lust!

Es ist schon hell, die Sonne scheint in Michaels Zimmer. Aber in der Wohnung ist alles noch still. Michael wundert sich. Er geht ins Elternschlafzimmer, seine Mama liegt noch im Bett. Als er sie wecken will, sagt sie zu ihm: »Mach dir dein Frühstück selbst, Micha, ich habe heute keine Lust.« Michael geht in die Küche. Hm, ein Frühstück selbst machen? Das hat er noch gar nie gemacht. Er nimmt Milch aus dem Kühlschrank, gießt sie in seine Tasse. Aber sie ist zu kalt zum Trinken, er stellt die Tasse wieder ab. »Mama!«, ruft er. Schließlich kommt seine Mama müde angeschlappt, macht ihm die Milch warm, schneidet ihm ein Stück Kuchen vom Wochenende ab (Kuchen zum Frühstück? Das gibt es sonst nie!), legt ihm frische Sachen zum Anziehen hin, und bringt ihn in den Kindergarten.

Michael wird heute von der Mutter seines Kindergartenfreundes abgeholt. Als Michael nach Hause kommt, öffnet seine Mutter ihm die Türe. Sie hat ein Buch in der Hand, murmelt ein kurzes »Hallo« und geht wieder ins Wohnzimmer. Dort kuschelt sie sich auf die Couch und liest weiter. In der Wohnung riecht es gar nicht nach Essen. Michael geht in die Küche, aber da steht immer noch das Geschirr vom Frühstück herum. Der Herd ist kalt. »Mama, ich habe Hunger!«, ruft er. Seine Mutter sagt: »Ich habe keine Lust heute zu kochen! Nimm dir was aus dem Kühlschrank.« Michael versteht die Welt nicht mehr.

Frau Mai weckt morgens ihre vierjährige Tochter. »Ich mag nicht«, sagt Susanne. »Ich will heute nicht in den Kindergarten gehen. Ich stehe nicht auf.« Frau Mai versucht es mit liebevollem Zureden, irgendwann wird sie streng, droht Fernsehverbot an, dann wird sie richtig sauer. Aber Susanne dreht sich um und bleibt liegen.

Zum Mittagessen kommt Susanne aus dem Zimmer. Sie setzt sich im Schlafanzug an den Tisch, schaut auf ihr Essen. »Bäh, schon wieder so eine Suppe«, sagt sie, und spuckt ihr Essen aus, dann geht sie wieder in ihr Zimmer.

Später kommt Susanne doch wieder ins Wohnzimmer. Mittlerweile hat sie immerhin einen Pulli und eine Hose statt des Schlafanzugs an. Ihr kleiner Bruder Simon sitzt auf dem Teppich und spielt mit Duplo-Steinen. Susanne tritt gegen seinen Turm. Als er anfängt zu weinen, sagt sie: »Heul doch nicht, er war sowieso nicht schön, dein Turm.«

Susannes Mutter schimpft und fordert sie auf, Simon zu helfen, einen neuen Turm aufzubauen. Susanne stampft wütend mit dem Fuß auf den Boden und schreit: »Ich habe keine Lust! Immer soll ich machen, was DU willst! Lass mich einfach in Ruhe!« Dann rennt sie in ihr Zimmer und knallt die Türe zu.

Sprecht miteinander über diese Geschichten:

Sonntag

Familienkonferenz

Sich zum Beginn der neuen Woche zusammenzusetzen und darüber zu sprechen, wie es jedem in der vergangenen Woche in der Familie ergangen ist und was sie oder er verändern will, stärkt die Kommunikation untereinander und verdeutlicht, was uns gemeinsam wichtig ist. Die Familienkonferenz fängt wie in den beiden Geschichten die Themen auf, die sich in den Vordergrund drängen.

Familienkonferenz konkret: Anregungen zum Gespräch

Versammelt euch als Familie um ein großes Blatt Papier und schreibt alle in der Familie bestehenden Regeln auf. Nehmt diese Regeln kritisch unter die Lupe. Jeder darf erklären: Welche Regel(n) finde ich besonders gut und warum? Wenn ich einen Wunsch frei hätte, welche Regel würde ich gerne verändern und warum? Wie sollte sie besser lauten?

Vielleicht erfahrt ihr verschiedene Sichtweisen voneinander, die euch nicht bewusst waren. Regeln werden von jedem anders gedeutet und empfunden – allein darüber lohnt es sich zu sprechen, denn dies kann Missverständnisse auflösen.

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4. Wochenende:

Kälte und Wärme

Freitag

Ein Winterwochenende steht vor der Tür. Mögen Sie den Winter, die Kälte, das Knirschen des Schnees, wenn Sie darauf gehen, die Stille, wenn es schneit? Oder auch den Wechsel der Kälte draußen und der Wärme drinnen, wenn man in einen Raum kommt? Wie die Brillengläser beschlagen, wie die Haut prickelt, wenn wir von der Kälte in die Wärme kommen?

»Kälte und Wärme« können wir auch bildlich verstehen. Vielleicht war die letzte Woche eine »kalte« Woche und das Nachhausekommen ist ein »in die Wärme kommen«. Vielleicht ist es auch umgekehrt, und das Zuhause ist nicht der warme vertraute Ort, das macht traurig.

Es ist interessant, wie wir in unserer Sprache mit dem Begriff »kalt sein« spielen: So können wir z. B. emotional kalt sein, nicht mehr berührbar sein, uns nicht mehr anrühren lassen von dem, was in uns selbst und um uns herum geschieht. Die österreichische Band S.T.S. (Steinbäcker-Timischl-Schiffkowitz) singt davon, dass wir selbst kälter werden (www.sts-page.com). Im Refrain heißt es – aus dem österreichischen Dialekt übersetzt: »Und ich werde kalt und immer kälter, ich werde abgebrüht und älter. Aber das will ich nicht, ich möchte lachen und tanzen und singen und weinen, ich möchte Angst spüren können und Schmerzen –, und die Liebe möchte ich bis in die Zehenspitzen spüren.«

Nehmen Sie diese Zeilen für dieses Wochenende als Anregung, einmal darüber nachzudenken, wie Sie sich entwickelt haben, vielleicht stimmt es ja: »Und ich werde kalt und immer kälter, ich werde abgebrüht und älter. « Aber das will ich nicht … Wieder lachen und tanzen, singen und weinen …– ein Mensch sein, liebevoll sein, berührbar bleiben, mir selbst und anderen gegenüber, die mir lieb sind, »und die Liebe bis in die Zehenspitzen spüren«. Das Wochenende könnte eine Chance sein, eine Einladung darüber nachzudenken.

Samstag

Kälte und Wärme genießen

Hurra, es schneit! Der weiße Schnee deckt die Landschaft zu, alles wirkt plötzlich ganz sauber und weich. Jetzt macht es Spaß, sich dick einzupacken und sich dem weißen, weichen Flockenwirbel hinzugeben. Wenn schon ein wenig Schnee liegt, ist eine Schneeballschlacht eine lustige Sache, da kann sich die ganze Familie mal richtig austoben!

Oder ihr baut auf einer Wiese gemeinsam einen Schneemann. Es gibt große und kleine Schneemänner, es gibt auch Schneefrauen und Schneekinder, Schneehunde und andere Schneetiere, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

An manchen Tagen ist es aber einfach nur sehr kalt, und es liegt kein Schnee, es schneit noch nicht einmal. Habt ihr schon einmal genau hingeschaut und die feinen Eiskristalle betrachtet, die sich an den Ästen von Bäumen und Sträuchern bilden? Wenn die Sonne scheint, glitzert und glänzt es zwischen den kahlen Zweigen wie in der Schatzkiste eines Königspalastes!

Es lohnt sich, eine Lupe mitzunehmen und einen Spaziergang zu machen – wenn ihr genau hinschaut werdet ihr lauter kleine Glitzer-Wunder entdecken.

Nach einem solchen Spaziergang ist man ganz schön durchgefroren, dann tut es gut, eine Tasse Tee oder eine heiße Schokolade zu trinken und gemeinsam im warmen Zimmer etwas zu spielen.

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»Kalt & Warm«

Ein Spieler muss einen Gegenstand im Zimmer suchen, der vorher versteckt wurde. Die Mitspieler (die wissen, wo sich der versteckte Gegenstand befindet) geben dem Suchenden Hilfestellung, indem sie »wärmer« sagen, wenn sich dieser dem Gegenstand nähert und »kälter«, wenn er sich wieder davon entfernt. Hat der Spieler schließlich den Gegenstand gefunden, rufen alle: »Heiß!«

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Sonntag

Licht werden

Wärmendes Licht leuchtet in orange und rot – ein Symbol für das Leben. Ohne die wärmende Sonne können wir uns Leben nicht vorstellen. Unsere gesamte Erde würde zu Eis erstarren und es würde kein Leben mehr geben. Viele Kirchen, z. B. die Kirche der Brüder von Taizé in Frankreich, sind in warmen Farben gestaltet, damit in ihnen die Menschen Leben und Liebe spüren können.

»Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir«, heißt es beim Propheten Jesaja. Das bedeutet: Wenn man sich aufmacht und zum Licht wird, wird das eigene Leben immer heller.

Hell gegen Dunkel. Das Patchwork Bild von Beate Biesinger drückt dies besser aus als viele Worte.

Sprecht darüber:

Februar

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres, alle vier Jahre hat dieser Monat einen Tag mehr. Ein besonderer Monat also, der dazu noch ein für viele Menschen besonderes Ereignis bringt: Fasching, Fastnacht bzw. Karneval. Mit dem Fasching hängen aber auch der Aschermittwoch und die Fastenzeit zusammen, die Vorbereitung auf Ostern.

Welche Aktivitäten, Ideen und Basteltipps euch in diesem Monat erwarten, sehr ihr hier:

5. Wochenende:

Mein Kind ist fromm!

Freitag