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2. Auflage 2014
 
© 2013 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH,
Nymphenburger Straße 86
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Redaktion: Caroline Kazianka, München
Umschlaggestaltung: Maria Wittek, München
Umschlagabbildung: Maria Wittek, München, unter der Verwendung von iStockphoto
Satz und E-Book: Grafikstudio Foerster, Belgern
 
ISBN Print: 978-3-86883-335-5
ISBN E-Book (PDF): 978-3-86413-416-6
ISBN E-Book (EPUB, Mobi): 978-3-86413-417-3
 
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Inhalt

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Titel
Impressum
Inhalt
Vorwort

1. Das Stinson-Erfolgsrezept
Der Anzug
Status
Einstellung
Dominanz
Neugier
Freundschaft

2. Vorbereitung
Dein Status
Dein Äußeres
Dein Inneres
Dein Wissen über Frauen
Deine sprachlichen Fähigkeiten
Tänzerisches Geschick
Der Wingman
Deine Strategien

3. Gesprächs­eröffnung
Der Pick-up-Spot
Die Auswahl der Frau
Die indirekte Taktik
Die direkte Taktik
Die Macht des Zufalls
Frauen in der Gruppe

4. Das Gespräch
Der Entertainer
Eine geheimnisvolle Aura
Die innere Öffnung
Betöre ihre Sinne
Körperliche Annäherung
Sexuelle Themen

5. Der Score
Ruf sie an!
Geh nicht mit ihr ins Restaurant
Der Köder
Sex, Sex, Sex

6. Abgeblitzt – und jetzt?
7. No-Gos
8. Resümee

Danksagung
Verwendete und weiterführende Literatur
Über den Autor


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Vorwort

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Die Männerwelt steckt in der Krise. Studien zeigen, dass 83 Prozent aller 20- bis 30-Jährigen sich im Umgang mit Frauen schwertun, selten bis unregelmäßig Sex haben und generell nicht wissen, wie man richtig lebt. Unsere modernen und toleranten Eltern haben es im Zusammenspiel mit den Medien fertiggebracht, aus fabelhaften männlichen Nachkommen verweichlichte Frauenversteher, Kumpeltypen und Pussys zu machen. Man spricht hier auch vom Nice-Guy-Syndrom. Klingt gefährlich, oder? Ist es auch. Sieh dich doch bloß einmal um! Welcher Kerl entspricht heute noch dem Bild eines richtigen Mannes? Hammertypen, die nach eigenen Regeln leben, auf die Meinung der Gesellschaft pfeifen, sich die Frauen nehmen, die sie haben wollen, gehören einer aussterbenden Rasse an. Früher war es etwas wert, ein richtig toller Hecht zu sein, der scharenweise Mädels um den Finger wickelt. Doch heute wird uns aberzogen, nach unseren Wünschen und unserem Willen zu leben. Wir müssen rücksichtsvolle, ruhige und tüchtige Mitglieder der Gesellschaft sein.

Pah! Langweilig, sag ich da! Langweilig und völliger Quatsch!

Wer hat denn etwas von einer Generation Männer mit einem Rückgrat, das biegsam ist wie Kaugummi mit Melonengeschmack? Die Jungs schon mal sicher nicht, die Mädels allerdings genauso wenig. Mutti behauptet zwar immer, dass du nur ein netter, artiger Junge sein musst, um eine tolle Frau abzubekommen, aber mal ehrlich: Mutti hat keinen blassen Schimmer.

Es gibt jedoch jemanden, der weiß, wie der Hase läuft. Super, detailorientiert, vertrauenswürdig – das ist Barney Stinson in drei Worten. Mit seinem legendären Bro Code und dem einzigartigen Playbook hat er der Männerwelt bereits sensationelle Dienste geleistet. Die Bro-Strategie geht aber noch weiter. Sie zeigt dir, wie du dem Käfig deiner puritanischen Erziehung entfliehen und endlich deinen Traum leben kannst. Mit Barneys Hilfe wirst du Schritt für Schritt vom unauffälligen Normalo zum absoluten Womanizer, und die Frauen in deiner Nähe werden sich in Zukunft alle zehn Finger nach dir ablecken. Na, klingt doch super, oder? Dann raus aus der Alltagslethargie! Sei bereit, dein Leben zu ändern! Dieses Buch zeigt dir, wie das geht.

Zuerst einmal musst du dir eine zentrale Sache klarmachen: Was dir fehlt, ist Erfolg. Erfolg heißt, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Ein erfolgreicher Mann steht sowohl im Berufsleben als auch privat genau da, wo er will. Egal, was er beruflich treibt, es macht ihm Freude und erfüllt ihn. Sein Privatleben könnte reicher gar nicht sein. Der erfolgreiche Kerl hat unzählige Freundinnen und Freunde. Er fehlt auf keiner Party und kommt mit einfach jedem kinderleicht ins Gespräch. Erfolg ist die magische Kraft, die ihn von der Masse abhebt. Erfolg gibt ihm die Ausstrahlung des Siegertypen. Erfolg lässt ihn am Ende der Nacht mit dem schärfsten Mädel aus der Disco nach Hause gehen. Genau diese Art von Erfolg kannst auch du haben.

Oft heißt es, dass Erfolg von Geld und Macht abhängt. Wer Barney Stinson kennt, der weiß, dass das völliger Schwachsinn ist und Erfolg einzig und allein eine Frage der inneren Haltung ist. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede. Immerhin bin ich Barneys Bruder, und wer würde ihn besser kennen als sein eigen Fleisch und Blut? Alles, was ich über Frauen weiß, habe ich von Barney gelernt. Und es gibt für dieses Fach wirklich keinen besseren Lehrer. Vielleicht liegt das daran, dass er sein erstes Mal mit einer Lehrerin hatte (na ja, zumindest war sie so eine Art Lehrerin). Schon sehr früh hat er auf jeden Fall Folgendes erkannt: In Sachen Erfolg ist das einzige Limit das, dass es gar kein Limit gibt. Barney lebt dort, wo sich das Mögliche und das Unmögliche begegnen. Was den Normalo-Losern dieser Welt in Cordhose, Flanellhemd und Tweedjacket als schwierig, zu anstrengend oder unmöglich erscheint, stellt für den unglaublichen Barney Stinson aka. Mr Awesome eine willkommene Herausforderung dar. Unmögliches wird für ihn zum Vermöglichbaren. Er packt die Herausforderung beim Schopf und zieht sie nach meisterlicher Arbeit mit sich in seine Höhle. Bildlich gesprochen, natürlich!

Viele werden jetzt mit weinerlicher Stimme stammeln: »Aber Barney hat doch viel Geld, einen einflussreichen Posten bei einer Bank und alles, was dazugehört! Kein Wunder, dass ihm die Frauen zufliegen.«

Papperlapapp! Hast du dich überhaupt schon einmal gefragt, warum er das ganze Geld, den hohen Status und den tollen Job hat? Es liegt an seiner Haltung, seiner Einstellung. Wenn die anderen davonrennen, bleibt er standhaft wie ein in Stein gemeißelter Adonis. Wenn andere zittrige Knie bekommen, setzt er sich auf die Beinpresse und stemmt einen neuen Weltrekord. Wenn andere sich in die Hosen machen, krempelt er die Ärmel hoch und bändigt den acht Meter langen, menschenfressenden Alligator mit verbundenen Augen. Kurz gesagt, Barney hat keine Angst, und wenn auch du etwas in deinem Leben erreichen willst, darfst du ebenfalls keine Angst haben. Du musst sie hinter dir lassen und sie gegen eine natürliche lockere Art und ein starkes Selbstbewusstsein eintauschen. Unsicherheit, Selbstzweifel, Verlust- oder Versagensangst, diese Vokabeln darf es in deinem persönlichen Wörterbuch nicht mehr geben. Sie sind gestrichen. Für immer!

Wie du das schaffen sollst, fragst du? Keine Sorge. Du hast den ersten entscheidenden Schritt bereits getan und dir ein Exemplar von Barneys neuestem Werk gesichert. Dafür hast du eine hypothetische High-Five verdient!

– Kurze hypothetische High-Five-Pause –

Je mehr du in diesem Buch liest und je besser du die Tipps und Tricks, Methoden und Strategien berücksichtigen und selbst anwenden kannst, desto mehr wirst du dich verändern. Du wirst vom unauffälligen Statisten, der mit seinem Cocktailschirmchenbecher im Hintergrund des Klubs mit der Wand verschmilzt und heiße Schnitten bestenfalls von hinten sieht, wenn sie von dir weglaufen, zum absoluten Supertypen mutieren und dieselben heißen Schnitten aus einem ganz anderen Grund von hinten sehen. Die Torten werden sich die Finger nach dir lecken und die Typen werden dich für einen supercoolen Hengst halten.

Wie das alles möglich sein soll? Na, ganz einfach, mit der Bro-Strategie. Wie du bereits weißt, enthält Der Bro Code jahrhundertealtes Wissen über Freundschaft und wurde über Generationen nur mündlich überliefert, bis ein weltberühmtes Genie, natürlich Barney, auf die Idee kam, dieses Wissen aufzuschreiben und an die Männerwelt weiterzugeben. Die Bro-Strategie ist aus einem noch viel älteren Wissen und noch tieferer Weisheit entstanden. Nur geht es dabei eben darum, ähnlich wie im Playbook, superscharfe Weiber abzugreifen, und nicht darum, wie du dich deinen Bros gegenüber verhältst.

Schon in grauer Vorzeit, lange bevor der erste Ägypter in die erste Baumwollwindel kackte und lange bevor die erste Schrift erfunden wurde, begann sich dieses geheime Wissen zu entwickeln. In jedem Steinzeitdorf gab es einen Typen wie Barney. Er war der Anführer, denn er hatte die größten Mammuts mit bloßen Händen erlegt, einen Grizzly im Faustkampf besiegt und er trug den stärksten Anzug aus Säbelzahntigerfell, den Giorgio Armani jemals geschneidert hat. Ich muss hoffentlich nicht erwähnen, dass die ganzen geilen halbnackten Steinzeitweiber ihn all den lahmarschigen Teds und Marshalls vorzogen. Er konnte also jede Nacht sein Fell mit einer anderen heißen Braut teilen. In der Wissenschaft nennt man diese prähistorische Version von Barney Stinson Alphamann. Aber wir bleiben doch lieber bei Supertyp. Das klingt weniger griechisch.

Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten sich sowohl die Supertypen als auch ihr Wissen weiter. Die Methoden und Manöver wurden verfeinert und verbessert. Eine verschworene Gemeinschaft entstand. Es war die coolste Geheimorganisation aller Zeiten. Dagegen wirken die Freimaurer wie ein jämmerlicher Haufen Tee trinkender Pappnasen, die sich im Stillen treffen, um dem Pantoffel ihrer Eheweiber zu entfliehen. Die Bros dieser legendären Organisation waren Meister der Verführung. Sie teilten ihr Wissen über das weibliche Geschlecht und trieben ihre Kunst bis zur Perfektion. Außerhalb der Gemeinschaft durfte jedoch niemand von ihrer Existenz wissen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Frauen dieser Welt davon Wind bekommen hätten. Niemals durften sie von der Existenz der Organisation erfahren, sonst wären die Bros geliefert gewesen. Aus diesem Grund hielten sie nie etwas schriftlich fest und ihr Geheimnis war sicher. Das heißt, es war sicher bis zu dem Tag, als unser Vorfahr Bargnalio Stinson zu ihrem Mitglied wurde. Natürlich war er ein umwerfender Spitzenkerl der Kategorie Alpha plus. Mit ziemlicher Sicherheit war er sogar der stärkste und männlichste Hombre, den die Bros damals aufbieten konnten, und das meiste Wissen teilte sowieso er mit den übrigen Bros und nicht sie mit ihm. Wie auch immer. Als Barnaglio spürte, dass seine Zeit bald kommen würde, begann er, all sein Wissen über die Kunst der Verführung in einem Buch aufzuschreiben, um es an die kommenden Generationen der Stinsons weiterzugeben. Generation folgte auf Generation, Supertypen folgten auf Supertypen und sie alle erweiterten und vervollständigten, was Barnaglio begonnen hatte.

Die geheime Bro-Organisation gibt es jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr. Das Einzige, was geblieben ist, ist die Stinson’sche Bro-Strategie. Barney und ich kamen vor einigen Jahren in den Besitz des Familienerbstücks und wir behielten dessen Existenz zuerst für uns. Wir wollten ja nicht, dass irgendein verliebter Trottel irgendwann seiner Freundin erzählt, was er für Tricks angewandt hat, um sie rumzukriegen. (Früher oder später gibt es immer einen, der doof genug ist, dem Hasen die Sache mit der Schlinge zu erklären.)

In den letzten Jahren hat sich für Barney und mich jedoch einiges geändert. Wir mussten feststellen, dass immer weniger Männer wissen, wie man lebt. Wir Stinsons saugen dieses Wissen schon mit der Muttermilch (die kommt aus Möpsen) auf und konnten irgendwann einfach nicht länger mitansehen, wie die Bros unserer Zeit zu eierlosen Waschlappen verkümmern. Deshalb mussten wir handeln. Barney hat die ehrenvolle Aufgabe übernommen, ausgewählten Bros wie zum Beispiel Ted Mosby direkt und praktisch beizubringen, wie man ein cooler Kerl wird und bei Frauen ankommt. Doch selbst der Übermann Barney Stinson kann nicht der ganzen Welt persönlichen Nachhilfeunterricht in Aufreißkunde geben. Deshalb haben wir beschlossen, Die Bro-Strategie zu veröffentlichen, damit du nicht länger ein unbekannter Ersatzbankspieler bleibst, sondern in kürzester Zeit alles lernen kannst, was nötig ist, um ein absoluter Spitzenathlet zu werden, wenn es darum geht, Chicks abzuchecken, Nummern zu klären und Nümmerchen zu schieben.

Aber sei auf der Hut! Du musst verdammt noch mal aufpassen, dass keine Frau der Welt jemals von der Existenz dieses Buches erfährt. Wenn du immer an Regel Nummer 1 denkst und dich an den Grundsatz »Bruder vor Luder« hältst, kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

Also dann, los geht’s! Anzug an! Wir sehen uns im ersten Kapitel.