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Inhaltsverzeichnis











Danksagung

Der größte und tiefste Dank in meinem Leben gebührt in erster Linie meiner Mutter Pupa Gailling. Sie hat mich mit sehr viel zärtlicher Liebe und großem Lob heranwachsen lassen, und sie hat mich sehr in Frieden gelassen. Ich wurde nie gedrängt, genötigt oder gezwungen; alles durfte aus mir selbst entstehen, und nur so konnte ich zu dem werden, was ich heute bin. Danke!

Außerdem hat sie mir einen ganz bezaubernden, humorvollen künstlerischen Stiefvater geschenkt, dem ich ebenfalls sehr dankbar bin, auch dafür, dass er nie versucht hat, mir irgendwelche Erziehungsmaßnahmen angedeihen zu lassen. Danke!

Meinen leiblichen Vater und Genspender Hans Perlinger lerne ich erst in den letzten paar Jahren besser kennen und schließe ihn immer mehr ins Herz, obwohl wir aus komplett unterschiedlichen Universen stammen. Das führt natürlich zu hochinteressanten Diskussionen, die ich in meinem Leben nicht missen möchte, denn ich bin froh, einen so überaus gebildeten und trotz aller Konservativität offenen Sparringspartner gefunden zu haben. Außerdem möchte ich dem Schicksal von ganzem Herzen danken, dass ich nicht bei ihm in Amerika aufgewachsen bin. Ich glaube, es war wirklich richtig so, wie’s war, und wichtig, so wie’s war. Danke!

Und jetzt komme ich zu dem Menschen, der in meinem jetzigen Leben die größte Rolle spielt: Das ist mein wunderbarer Lebensgefährte Rasmus Legarth. Ihm verdanke ich, dass ich innerlich zur Ruhe kommen darf, weil ich endlich das Gefühl habe, angekommen zu sein, in einem warmen Nest, das genau uns beiden entspricht. Diese Geborgenheit und Zuverlässigkeit gibt mir unglaublich viel Kraft und Spaß am Leben. Aber auch meine künstlerischen Ziele kann ich jetzt mit viel mehr Konzentration verfolgen. Dass er immer bei mir ist, empfinde ich als das größte Geschenk, und es erfüllt mich in jedem Moment meines Alltags mit warmem Glück. Danke!

Ein gaaanz großes Dankeschön gebührt auch Gabi Hauke, die zu meiner rechten Hand geworden ist und mir die Unbill des Lebens vom Leibe hält. Sie verscheucht alle Sorgen mit einem fröhlichen Lachen, ist immer positiv und auf so freudvolle Weise beruhigend, dass ich nur sagen kann: Sie ist »naturally« erleuchtet. Danke!

Und es gibt noch einen Sonnenschein, der in mein Leben getreten ist, in Form meiner Agentin Heidrun Abels, bei der ich mich so behütet fühle wie in Mutters Schoß. Die immer bei mir ist, wenn ich vor Lampenfieber flattere, die mir mit weisen Worten den Weg zeigt und auch immer mit schallendem Lachen für gute Stimmung sorgt. Danke! Dicker Dank an dieser Stelle auch für meine beiden Jungs, Michi Lachawitz am Ton und Andreas Sliwinski am Licht, die seit so vielen Jahren mit mir auf Tournee sind und jeden Abend aufs Neue meine Liveshow mit aller Kraft und nicht nachlassender Energie zum Strahlen bringen. Danke!

Ein großer Dank auch an meine beste Freundin Patrizia Moresco, die mir mit Witz und Klugheit hilft, meine »Showkinder« zu gebären, die eine großartige Regisseurin ist und eine liebevolle Hebamme. Danke! Ein Dank auch an Hans Kieseier, der ebenfalls Regie geführt und viele gute Ideen eingebracht hat, und an Alexander von Eisenhart für lustige Brainstorming-Sessions unter dem Feigenbaum.

Ein besonderer Dank an Jakob Fuhrmann sowie an Klaus Haak, dass er in der schwersten Zeit meines Lebens wie ein Engel erschienen ist, um mich mit dem Autogenen Training zu retten.

Ein lieber Dank geht auch an meine Lektorin, Marion Schulz, und an Silke Kirsch sowie den gesamten Südwest Verlag für deren festen Glauben an mich und an dieses Buch.

Ein großer Dank an Elfie Obermaier für gemeinsames Auftanken im »Energietal«.



Ein Dank auch an die gesamte Götterfamilie, die mir in ihrer wunderbaren Vielfältigkeit zur Verfügung stand.

Ich danke Jesus, dass er glatt die andere Wange hingehalten hat. Und Mohamed der Prophet hat recht, wenn er fleht: »Das mit dem Schwein, das lass sein.« Da stimme ich völlig mit ihm überein. Auch die griechischen Götter haben mich viel gelehrt, mir mannigfaltige Identifikation gewährt. Ich tu auch gern Buddha bei die Fische, Hauptsache man hat immer wieder’ne frische Anregung der Auslegung und gut geschmiertes Karma durch Vishnu, Shiva und Rama. Mein besonderer Dank gilt Saraswati für die reiche Inspiration; sie ist die Göttin der Dichtkunst, der Weisheit, der musikalischen Improvisation, und ebenso Mahatma Gaudi, die Göttin der Comedy. Dass die Leute immer viel zu lachen haben, das verdanke ich ihrer Energie.



Und ich möchte natürlich Euch allen danken, meinem Publikum, und den Leserinnen und Lesern dieses Buches. Ohne Euch wäre das alles nix. Ein Künstler ohne Publikum ist wie ein Vogel im luftleeren Raum. Danke, dass Ihr mir all die Jahre so treu geblieben seid und immer kommt, wenn ich spiele, obwohl ich seltener im Fernsehen auftrete als früher. Ihr macht mich sehr stolz und glücklich. Und ich kann Euch 100-prozentig versprechen: Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mehrere Stunden damit verbringe, am neuen Programm zu arbeiten, damit ich Euch bald wieder zum Lachen bringen kann. Heiliges Indianer-Ehrenwort!

Anhang

Jetzt noch mein Vortrag zum Thema »Sollten Frauen Witze erzählen?« sowie die hoffentlich für Sie hilfreiche Beschreibung, wie ich meinen Tinnitus losgeworden bin (ab Seite 253).



Ich zähle weiter vorn im Buch (ab Seite 216) viele Themen auf, von denen ich glaube, dass sie zur Ausbildung von jungen Leuten dazugehören sollten. Ich bin auch für einen Humorgrundkurs. Die Suche nach Pointen trainiert das kritische Denken und einen wachen Geist. Und das »Comedy-Organ« gehört möglichst früh geschult. Jeder sollte lernen, wie man einen Witz gut erzählt. Das kann man nämlich ein Stück weit trainieren. Wer Humor hat, dem stehen im Leben viel mehr Türen offen als einem Trauerkloß. Und wie gesagt, ich finde, dass Humor das Allerwichtigste im Leben ist. Also fühlte ich mich sehr angesprochen, als man mich bat, für einen »Frauenkongress« einen Vortrag zu halten, mit dem Thema . . .

Sollten Frauen Witze erzählen?

Was für eine Frage! Zuerst musste ich wirklich lachen. Das klingt so dermaßen anachronistisch. Ich sah mich mit einem großen Suffragetten-Hut auf die Bühne stürzen und sagen: »Ja natürlich!! Was denn sonst?« Und wieder gehen.

Das wäre wenigstens eine kurze flammende Rede gewesen.



Aber je länger ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso mehr kam ich leider zu dem Schluss: Nein, eigentlich sollten Frauen doch keine Witze erzählen. Wenn ich ganz ehrlich sein darf, es gibt diverse Gründe, die dagegen sprechen.

Meine Damen, ich bitte Sie, Ihre Empörung im Zaum zu halten, denn ich werde meine provokative Behauptung hieb- und stichfest untermauern. Ich werde Ihnen aber auch zeigen, wie Sie eben jene Mauer mit einem Tunnel untergraben können.

Aber zuerst noch ein kleiner Exkurs zum Thema Humor in unserer heutigen Welt.

Die Glotze hat als Medium seine ganz eigene Humorform hervorgebracht. Extrem auf den untersten gemeinsamen Nenner zugeschnitten, muss TV-Comedy heute dermaßen massentauglich sein, dass viele intelligente Menschen inzwischen sagen: »Humor? Nein danke. Das ist unter meinem Niveau.« Witzischkeit kennt keine Grenzen und auch kein Pardon, und wir sind hoffnungslos überfüttert, auch durchs Internet natürlich. Früher war man der Held, wenn man einen neuen guten Witz gehört hatte. Und ich erinnere mich, dass ich bei meinen Freunden extra angerufen habe, um zu sagen: »Hey, ich hab’nen Neuen.«

Heute kriegt man täglich seitenweise nach Themen geordnete Witze zugemailt, und davon leben auch die humorlastigen Formate im TV, und zwar leider meist von uraltem, zusammengeklautem und von einschlägigen Comedyautoren zigmal vorverdautem Gammelfleisch, das einfach immer wieder nur in neue Wurstpelle gepresst wurde. Und das ist jetzt keine Anspielung auf Hella von Sinnen! Aber, wo wir schon mal bei ihr sind, sie ist momentan die einzige Frau, die eine ähnlich konstante und langanhaltende TV-Präsenz in diesem Sektor vorweisen kann wie ihre männlichen Kollegen.

Es gibt überhaupt nur fünf Frauen in Deutschland, die von Humor leben können und selber ihre witzigen Texte schreiben. Eine meiner absoluten Favoritinnen war immer Simone Borowiak. Die hat sich allerdings jetzt zum Mann umoperieren lassen. Da waren es nur noch vier . . . Was ist da los mit dem Thema Frauen und Humor?

Schauen wir uns mal die Männer an, die davon leben, witzig zu sein. Es sind immer die gleichen Hanseln, und sie sitzen allabendlich in der Glotze und versuchen mühsam und mit Hilfe von einem großen Autorenteam, das, was in der Glotze läuft, zu verarschen.

Das bringt mich nochmals zu meine Antithese: Frauen sollten keine Witze erzählen!

Aber jetzt kommen wir zum wahren »Warum Frauen keine Witze erzählen sollten«. Weil eine witzige Frau viele Feinde hat, nämlich alle humorlosen Männer. Weil frau auf männliches Terrain – in eine Männerdomäne – vordringt und weil Männer extrem territorial funktionieren. Deshalb ist das weder eine gute Ausgangsposition für einen Flirt noch ist es förderlich für die Karriere.

Frauen hingegen lieben witzige Männer und finden das sogar sexy. 85 Prozent der Frauen sagen, Humor wäre bei der Partnerwahl wichtiger als die Penisgröße.

Wenn ein Mann sagt, er will eine humorvolle Frau, dann meint er damit eine, die über seine Witze lachen kann, niemals eine, die ihn mit ihrer quirlig-witzigen Art in den Schatten stellt. Das empfindet der durchschnittliche Mann als anstrengend.



Sie dürfen dabei nicht vergessen, dass wir hier von uralter, evolutionär bedingter Prägung sprechen, und um diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, möchte ich einen kleinen Ausflug in die Steinzeit unternehmen.

Unsere verbale Kommunikation hat sich in den letzten 250 000 Jahren entwickelt. Wenn wir in diesen Dimensionen denken und uns die Entwicklung des Homo sapiens als eine zwölfstündige Reise vorstellen, ist Jesus wenige Sekunden vor zwölf geboren. In den letzten Nanosekunden hat sich zwar in Bezug auf die Gleichstellung der Frau einiges getan, aber nichts davon ist wirklich evolutionär tief verankert im limbischen System oder in unseren Instinkten: Unsere unbewussten Verhaltensreflexe und auch Kommunikationsformen stammen aus grauer Vorzeit. Und früher galt ganz klar das Grundprinzip »Survival of the fittest«. Es galt das Faustrecht, und der Mann musste ständig um seine Position innerhalb des Rudels kämpfen. Je weiter unten in der Rangordnung, desto weniger Fortpflanzungs- und Überlebenschancen.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es sehr wenige große, gutgebaute, braungebrannte, reiche Männer aus altem Adelsgeschlecht gibt, die gute Humoristen sind? Das liegt daran, dass solche Alphatypen sich nicht die Mühe machen müssen, durch sprühenden Spontanhumor zu punkten. Und wenn ich sage »Mühe machen«, dann meine ich das ganz wörtlich. Sich selbst auf den Arm zu nehmen ist eine der schwersten Turnübungen. Das Comedy-Organ muss man genauso trainieren wie Arnold Schwarzenegger seinen Bizeps; also nur wer keine Muckis hat, kompensiert mit Witz und avanciert zum Klassenclown.

Humor ist also die Erfindung der kleinen Brillenträger. Die dicken, finanziell schlechter gestellten Männer mit starkem Haarausfall haben irgendwann erkannt, dass ein hohes Unterhaltungspotenzial die einzige Chance des Außenseiters ist, sich seine Balznische zu schaffen, um trotz aller körperlicher oder sozialer Benachteiligung an ein Weib zu kommen.

Und diese Option will sich der geplagte Außenseiter nicht ausgerechnet von seinem Opfer streitig machen lassen.

Denn die Frau ist in diesem Szenario lediglich als Beute anzusehen. Das heißt, sie sollte es tunlichst vermeiden, dem mühsam um seinen Status kämpfenden Seiteneinsteiger das Leben auch noch durch allzu vorlaute Wortbeiträge zu erschweren.



Bis vor 60 Jahren sollten Frauen sowieso überhaupt nur die Klappe halten und schöne Blümchen sticken. Lustige Sprüche wie »Mädchen, die des Morgens singen, Hähnen, die des Morgens krähn, soll man beizeiten den Hals umdrähn«, sind Überbleibsel einer jahrtausendelangen Unterdrückung weiblicher Lebensfreude und Eloquenz.

Nun ist die Frau aber bekanntlich die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert, und sie ist auch sonst heutzutage immer umtriebiger. Deswegen hört man immer häufiger den Spruch: Männer und Frauen passen nicht zusammen, außer in der Mitte. Das ist eine sehr kluge Beobachtung, und sie beruht auf der Erkenntnis, dass wir völlig unterschiedlich kommunizieren.

Das Phänomen einer gleichberechtigten Partnerschaft, in der Mann und Frau sich auf dem begrenzten Raum einer Zweizimmerwohnung ebenbürtig gegenüberstehen, ist ein waghalsiges Experiment der Neuzeit, welches in den meisten Fällen ja auch scheitert, wie wir an den Scheidungsraten sehen. Und warum? Weil wir eben noch in den Kinderschuhen stecken – was die neue Gleichberechtigung betrifft. Und auch im Berufsleben zeigt sich, dass selbst in einer angeblich modernen Gesellschaft wie der Bundesrepublik Deutschland Frauen immer noch 23 Prozent weniger Lohn für dieselbe Arbeit bekommen.

Eigentlich ist das kein Grund zum Lachen, aber Humor ist die intelligenteste Art, mit Verzweiflung umzugehen. Und auch den Frauen täte es bestimmt sehr gut, sich hin und wieder das Leben zu versüßen mit ein paar geistreich gesetzten Pointen.

Also kommen wir mal zur grundlegenden Frage: Wie entsteht überhaupt Humor? Wir müssen uns, um Humor zu erzeugen, auf gängige Klischees einlassen, denn Pointen gedeihen am besten auf dem soliden Bodensatz einer »allen bekannten und simplifizierten Auslegung der Realität«.

Deswegen sind Schotten immer geizig, Schweizer immer langsam und Blondinen immer doof; und es bringt im Bereich Comedy gar nix, wenn man sagt: »Ich finde es irgendwie nicht gut, dass ständig alle Schweizer in einen Topf geworfen werden.« Da muss man sich entscheiden, ob man lachen oder Politik machen will.

Der erste Schritt zum witzigen Entertainer ist sich locker zu machen, und »Political correctness« ist meiner Meinung nach im täglichen Umgang sehr wichtig, aber sie ist der Anfang vom Ende von Humor. Witz entsteht ja erst, indem man Tabus bricht und überraschende Wendungen erzeugt, die so im Alltagsleben nicht möglich wären.



Natürlich habe ich eine Hemmschwelle, wenn eine Pointe wirklich verletzend ist, das steht außer Frage. Ich hacke nie auf anderen herum und mache sowieso in meinen Shows die meisten Witze über mich und meinesgleichen. Ich glaube aber, hier sollte der gesunde Menschenverstand jedem Menschen selbst ganz intuitiv eine Grenze setzen, und nicht eine blockwartartige Form von öffentlichem Zwang. Über Geschmack und Humor lässt sich lustig streiten. Lassen Sie es uns auf hohem Niveau tun. Eine gesunde Streitkultur will auch geübt sein.

Aber zurück zu den Klischees. Was passiert denn jetzt, wenn plötzlich ’ne Blondine anfängt geistreich und sogar witzig zu sein? Frauen denken aus ihrer Sicht: Na, das ist doch ein Traum für jeden Mann, das ist doch wie 30 Prozent mehr in der Packung zum gleichen Preis. Dazu fällt mir ein schöner Witz ein:

Man hat jetzt ein Kaufhaus erfunden, in dem Frauen sich den perfekten Mann aussuchen können. Die im untersten Stockwerk sehen gut aus und sind gut im Bett, aber weiter oben gibt es welche, die sind dazu noch klug und verdienen viel, und noch weiter oben gibt es welche mit Humor. Die Frauen sind begeistert, schauen sich um und fahren die Rolltreppen immer weiter rauf. Und weil das so ein Erfolg ist, baut man daneben ein Kaufhaus für die Männer, und auch da sind die gutaussehenden Frauen, die gern vögeln, im ersten Stock . . . Es wurde nie ein Mann in einer der oberen Etagen gesehen.



Meine Erfahrung ist: Männer haben nicht nur Angst vor starken Frauen, sondern sie sind auch oft so erschöpft vom ewigen Sich-messen-Müssen mit ihren Geschlechtsgenossen, dass sie es lieber vermeiden, im persönlichen Umfeld auch noch weiblicher Konkurrenz ausgesetzt zu sein. Für einen Mann steht das Thema »Wer ist der Bessere?« leider permanent im Raum. Mein Freund lebt schon ewig in Spanien und spricht die Sprache folglich auch ganz gut. Ich habe mir ein kleines Buch gekauft und angefangen, den Grundwortschatz zu studieren. Sein Kommentar: »Ach, bist du jetzt schon wieder auf der Überholspur!?«

Ich hab noch ein sehr schönes Beispiel: Meine kleine Nichte kann mit ihren fünf Jahren schon vier Klimmzüge machen, und ich lobe sie ganz doll dafür. Schon drängt sich ihr drei Jahre alter Bruder dazwischen und sagt: »Ich hab auch schon mal sieben Müslis gegessen.« Ein Mann muss sich täglich als solcher beweisen, als Krieger, als Jäger; er musste seine Position permanent verteidigen und wehe, er trägt auch nur einmal einen Faltenrock.

Dann ist es so wie in dem Witz, in dem der Taxifahrer den Touristen seine Stadt zeigt, mit all den tollen Gebäuden, die er damals als Stararchitekt entworfen hat. »All das hab ich gemacht, aber fickst du einmal ein Schaf!!« – Nun meine Damen, vielleicht sollten wir einfach Mitleid haben und über die Witze der Männer lachen, anstatt selbst welche zu machen?



Humor ist auch nicht ungefährlich. Einen Witz entstehen zu lassen heißt, alle Bausteine eines Problems aus den Angeln zu heben und damit herumzuspielen, zu jonglieren und sie neu zu benennen. Ich hab das »The Tool of the Fool« genannt. Das Werkzeug des Clowns ist, dass er nichts unhinterfragt übernimmt, sondern jedes Problem so lange abklopft, bis er eine witzige Wendung gefunden hat, meist auf Kosten derer, denen man eigentlich nicht ans Bein pinkeln darf. Denn große Lacher entstehen auch gern, indem der Kleine dem Großen von hinten in den Arsch tritt. Das ist allerdings eine Herangehensweise, mit der man sich leicht Ärger einhandelt. Große Machthaber sind Rechthaber und neigen zu inhaltsleerem Gelaber, und der »Hinterfrager« ist immer unbequem, der Querdenker wird schnell zum Querulanten erklärt und je nach Zeit und Rechtslage mundtot gemacht oder in mundgerechten Stückchen an die Krokodile verfüttert.

Humor an sich ist also eine extrem hierarchische Sache, auch heute noch! Sie kennen bestimmt folgende Situation: Der Chef erzählt’nen Witz. Alle Angestellten werden geflissentlich lauter lachen als die Bartwickelmaschine im Keller klappern kann.

Es wäre auch für die Karriere extrem hinderlich, seinem Vorgesetzten zu sagen: »Tschulligung, aber das ist ein Kalauer aus der Kreidezeit, den hatten schon die Phönizier auf der roten Liste stehen. Naja, vielleicht können Sie ja bei den anderen Greisen in ihrem Golfclub damit Furore machen.«

Das mag für uns jetzt und hier zwar witzig sein, aber im wahren Leben bedeutet es das Ende Ihrer Erfolgsgeschichte in dieser Firma.

Jetzt schauen wir einmal, was passiert, wenn die »kleine Tippse« einen Witz erzählt und damit die Frechheit besitzt, tatsächlich die Aufmerksamkeit der ganzen Gruppe auf sich ziehen zu wollen. Sie verstößt damit gleichzeitig gegen mehrere unausgesprochene, aber in Granit geschlagene Regeln des sozialen Umgangs.

Frauen mit ’ner großen Klappe signalisieren sowohl für Weibchen als auch für Männchen Gefahr. Männchen denken: »Die will witziger sein als ich.« Und von einer Frau übertrumpft zu werden ist die größte Niederlage fürs männliche Ego.

Weibchen denken: »Die will sich in den Vordergrund drängen; die meint wohl, sie ist was Besseres. Womöglich angelt die sich auch noch das Alphatier aus der Gruppe.« Sich den potentesten Versorger und Beschützer vor der Nase wegschnappen zu lassen, das ist das größte Waterloo für den weiblichen Überlebensinstinkt. Und unter Frauen bleibt man seit Jahrhunderttausenden lieber im Schutz der Gruppe und macht sich kleiner als man ist, um Stutenbissigkeit und Zickenkriege zu vermeiden.

Außerdem darf man folgenden Nebeneffekt nicht außer Acht lassen. Erntet der Witz der kleinen Angestellten mehr Lacher als der vom Chef, fühlt der sich auf den Schlips getreten und in seiner Rolle als Alphatier untergraben. Und derjenige, der da so laut gelacht hat, ist quasi der Überbringer der schlechten Nachricht und wird traditionell ebenfalls geköpft.

Also wird die Reaktion auf einen »Tippsen-Witz« vor versammelter Mannschaft eher ein abwertendes »Ha ha, sehr witzig.« sein. Und die Angst vor einer solch niederschmetternden Reaktion lässt 99 Prozent der Frauen den Impuls unterdrücken, sich mit einem Witz zu exponieren und aufs Glatteis zu wagen.

Andererseits sollte man sich vor Augen führen, dass Lachen eine extreme Form von Zustimmung ist. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie hören jemandem aufmerksam zu und kichern und lachen schallend über das, was er sagt. Auf diese Weise lassen Sie ihrem Gegenüber pure Energie zufließen. Um diese erfreuliche, ermunternde Bestätigung bringen wir uns, wenn wir den Schwanz einziehen.

Dieser positive Nebeneffekt ist übrigens auch der Grund, warum manche Witze-Erzähler die Vorgeschichte oft so quälend lang machen, bevor sie zur Pointe kommen. Weil sie diese Zeit, im Zentrum der Aufmerksamkeit einer Gruppe zu stehen, auskosten wollen und sich davon einen Aufschwung im Status erhoffen. Das kann aber wie gesagt auch ganz schnell ins Gegenteil umschlagen, und man macht sich vor versammelter Mannschaft völlig zum Deppen. Sie sehen, Witze zu erzählen ist nicht ungefährlich, und weil Frauen klug sind, haben sie das intuitiv kapiert und lassen es lieber bleiben. Die übliche Antwort auf meine häufig gestellte Frage »Wer weiß ’nen guten Witz?« wird von Frauen immer beantwortet mit einem: »Mei oiso, Witze konn i mir überhaubz ned merka.« Und das ist kein vorgetäuschter Alzheimer. Man muss Witze wirklich öfter erzählen, um sie aus dem passiven ins aktive Gedächtnis zu holen. Und um dabei nicht baden zu gehen, muss man auch die hohe Kunst beherrschen, den richtigen Gag zur richtigen Zeit zu machen. Mit anderen Worten: Witze erzählen muss man lernen, man muss dafür begabt sein und man muss es üben!



Aber das mit dem regelmäßigen Trainieren ist so ’ne Sache. Haben Sie mal beobachtet, wie Männer reagieren, wenn sie von einer Frau im Schach besiegt wurden oder im Billard? Nein? Weil es so selten vorkommt. Wir sitzen also immer noch in der Ecke und warten, bis wir gefragt werden. Wir sind genetisch darauf programmiert, unsere Versorger nicht herauszufordern.

Männer sind auch sehr verletzbar, sie haben ihr Gehirn dort hängen, wo wir danach treten können. – Das ist jetzt nicht männerfeindlich; das nennt man lustig. Aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen aus eigener Erfahrung sage, dass Sie sich Ärger einhandeln werden. Und man muss sich doch nicht selbst in den Fuß schießen!

Und das wiederum bringt uns zurück zur Frage des Vortrages: Sollten Frauen Witze erzählen? Nun, wenn Sie es nicht wirklich gut machen, würde ich die Frage nach wie vor mit einem klaren Nein beantworten, denn Witze erzählen ist wie Geige spielen. Man muss es können! Nur, während Letzteres bloß an den Nerven zehrt, wenn man es schlecht macht, hinterlässt ein falscher Witz zur falschen Zeit verbrannte Erde.



Wenn Sie aber spüren, dass eine große Humoristin in Ihnen steckt, gehen Sie die Sache professionell an und beteiligen Sie sich jetzt an der Einführungsstunde meiner kleinen Witzschule.

  1. Schreiben Sie jeden Witz, den sie hören und der Ihnen gefällt, sofort auf. Nur so können Sie ihn sich merken und öfter erzählen.
  2. Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt: Beim ersten Rendezvous das Eis brechen zu wollen, mit einem flapsigen »Lattenrost ist übrigens keine Geschlechtskrankheit« könnte nach hinten losgehen. Auch ganz am Anfang einer Party, wenn alle noch etwas klemmig in der Gegend rumstehen, bitte nicht gleich auf Teufel komm raus loslegen. »Ich krieg von meinen neuen Schuhen immer Blasen. Bei meiner Freundin ist das ja genau umgedreht!« war vielleicht der Brüller in der angeheiterten Runde vom letzten Abend, kann aber im falschen Moment auch ein echter Rohrkrepierer werden. Erfahrungsgemäß kann man eine gute Witzerunde nicht mehr toppen, und man sollte seine Juwelen aufheben, bis alle genügend »Pegel haben« und sich das Umfeld thematisch auf ein Witze zuträgliches Niveau heruntergetrunken hat. Dann kann man sogar mal ’nen ganz schrecklichen Kalauer vom Stapel lassen, wie diesen hier: »Was passiert, wenn drei Schwule’ne Frau im Park vergewaltigen?? Zwei halten sie fest, einer macht ihr die Haare.«
  3. Der Witz beginnt schon vorher, indem man ihm ein Bett bereitet, in welchem die Pointe besonders überraschend kommt. Der beste Witz ist nur so gut wie der Zusammenhang, in dem er gebracht wird.
  4. Wenn Sie einen Witz, der gerade erzählt wird, schon kennen, behalten Sie es für sich. Analysieren Sie lieber mit freudig erwartungsvollem Blick, ob Ihr Gegenüber vielleicht sogar ein paar bessere Details auf Lager hat.

    Man kann in so einer Situation auch den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte der Pointe durchleuchten. Viele Witze-Prinzipien wiederholen sich immer wieder, nur mit unterschiedlichen Zutaten gespickt.

    Ein schönes Beispiel dafür ist der Witz mit dem tätowierten Penis: Boris Becker hatte AIDS auf seinem stehen . . . was sich als Werbedeal für ADIDAS herausstellte. In den 70er-Jahren hieß das Penis-Tattoo einer Urlaubsbekanntschaft »Wendy« und entpuppte sich wärend des Vorspiels als: »Welcome to Jamaika and have a nice day«. Die älteste mir bekannte Variante stammt aus dem Ersten Weltkrieg, da stand auf dem Glied des verwundeten Seemanns das schöne Wort »Rumbalotte«. Die junge, gutaussehende Krankenschwester musste dann feststellen, dass die Inschrift in voller Länge »Ruhm und Ehre der baltischen Nordseeflotte« heißt. Witze-Rezepte zu verstehen ist wichtig, wenn man unter Umständen selbst anfangen möchte, Witze zu erfinden. Schon Voltaire sagte: »Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das sich nicht zu lachen traut.«

Und hier noch ein ganz persönlicher Tipp von mir. Aus oben bereits erwähnten Gründen ist es nicht klug, vor größeren Gruppen anzufangen. Unter vier Augen steht man nicht so unter Druck und produziert weniger Adrenalin.

Auch den Joke mit charmanter Schüchternheit anzukündigen und vorher nachzufragen, ob das männliche Gegenüber auch gewillt ist, einem seine Zeit und sein Ohr zu schenken, ist der Situation zuträglich. Wobei es gar nicht schadet, offen mit dem Thema »Ich will üben!« umzugehen. Das versetzt den anderen gleich in die etwas erhöhte Position des Witze-Trainers oder konstruktiven Kritikers, der die kleine Anfängerin bei der Hand nehmen kann. Und fortan sind Ihre humoristischen Erfolge quasi auf seinem Mist gewachsen. So hat es die kluge Frau geschafft, Witze zu üben und gleichzeitig dem Mann die Möglichkeit zu geben, sich zu profilieren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg als angehende Hobby-Humoristinnen, und ich wünsche mir an dieser Stelle nochmal, dass Sie mich über jeden neuen Witz, der Ihnen zu Ohren kommt, per E-Mail an meine Agentur auf dem Laufenden halten.

Wir haben eine neue Zeit, ein neues Zeitalter, und das sollten wir jetzt auch einläuten. In diesem Sinne werde ich mich selbst korrigieren und sagen: Ja, Frauen sollten Witze erzählen und Spaß haben und so viel lachen, wie sie können!! Denn das sind doch die Momente, in denen man am glücklichsten ist, auch wenn man dafür seine eigene Großmutter verkaufen muss.

Tinnitus . . .

. . . und wie ich ihn durch »Autogenes Training« loswurde.

Hierzu zunächst einmal meine ganz kurz Erklärung: Autogenes Training ist nichts esoterisch-müslimäßig Spirituelles. Man muss auch nicht »daran glauben«, damit es funktioniert. Es ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik, die von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt wurde (am 30. April 1927 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch »Das Autogene Training« publiziert). Heute ist Autogenes Training eine weitverbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu behandeln. Das Wort »autogen« lässt sich aus dem Griechischen ableiten: autos bedeutet selbst, und genos heißt erzeugen.



Ich hatte also, wie ich in meiner Geschichte erzählt habe, plötzlich zwei Düsenjäger in den Ohren und konnte nicht mehr schlafen. Zudem steckte ich voll in den Dreharbeiten zu meiner 13-teiligen-ARD-Serie »Sissi – Die Perlinger-Show«. Gott sei Dank traf ich damals den Spezialisten Klaus Haak von der »Bremer Gesundheitswerkstatt«. Er nahm sich meiner an und brachte mir Autogenes Training bei. Bevor ich Ihnen die Übungen verrate, sollten Sie erst noch etwas wissen.



Um jedes einzelne unserer Blutgefäße herum gibt es ganz feine Muskeln, die sind zuständig für die Stabilität des Blutkreislaufs in unserem Körper. Geraten wir in Gefahr, ziehen sich diese feinen kleinen Ringmuskeln automatisch zusammen, um uns zum Beispiel eine schnelle Flucht zu erlauben. Diese Muskelkontraktion passiert leider auch jedes Mal, wenn wir in stressige Situationen geraten oder gar unter Daueranspannung leiden. Mit Autogenem Training lässt sich erreichen, dass wir diese, unserem Verstand nicht zugängliche Feinmuskulatur wieder entspannen können.

Die Blutgefäße in unserem Innenohr sind haarfein. Werden diese durch Stress chronisch unterversorgt, kann es zu diesem Phänomen kommen, das wir Tinnitus nennen. Es ist quasi ein akustischer Phantomschmerz, den wir als Warnsignal unseres Körpers verstehen sollten. Es heißt nichts anderes als: »Hallo, pass mehr auf DICH auf, gönn DIR eine Pause! Hab überhaupt mehr Ruhephasen. Schau mal nach, was genau dich in deinem Leben so unruhig umtreibt!«

Ich habe zusätzlich einen speziellen Tinnitus-Therapeuten aufgesucht und die Trauer meiner frühen Kindheit verarbeitet, vor der ich viele Jahrzehnte davongelaufen bin. Trotzdem glaube ich, dass das Autogene Training der ausschlaggebende Aspekt war, durch den ich das Ohrpfeifen wirklich ganz losgeworden bin, obwohl man sagt, dass das nach drei Jahren fast unmöglich ist.



Für den Anfang üben Sie Autogenes Training vermutlich einfach mit entsprechender CD und Begleitbuch und hören sich die Anweisungen mit Kopfhörer an.

Sie sollten jedoch nicht im klassischen »Kutschersitz« sitzen, weil es so viel schwerer ist, den Nacken zu entspannen und die Ohren aufzuwärmen. Außerdem sollten Sie sich auf den Oberkörper – also Arme, Nacken, Gesicht und Ohren – beschränken, weil Sie ja das Blut nicht in Ihren Füßen wollen, sondern im Innenohr. Ich habe mir am Anfang Kassetten selbst besprochen. Nach einiger Zeit geht es am allerbesten, sich die Formeln imaginär vorzusagen.

Sie dürfen so oft üben, wie Sie wollen, aber mindestens zweimal am Tag! Und so geht’s:

Das sind die »Formeln«, auf die Sie sich trainieren und die immer gleich bleiben sollen, weil der gesamte Vorgang auf Selbstsuggestion beruht. Ich schau zum Beispiel innerlich auf meinen rechten Arm und fühle ganz bewusst, wie schwer der eigentlich ist und danach, wie warm. Dann folgt:

Mein persönlicher Trick dabei ist, dass ich meine Atmung zu Hilfe nehme und dabei Bilder visualisiere: Ich stelle mir vor, dass ich beim Ausatmen quasi das Blut in den kleinen Finger sanft reinblase. Und beim Einatmen »sauge« ich von unten an der Hand, damit die sich richtig schwer anfühlt.

Wenn Sie rechts fertig sind, den gleichen Vorgang mit dem linken Arm wiederholen.

Langsam lockert sich die feine Muskulatur um die Kapillargefäße herum. Sie merken, dass das Blut einströmen kann und Sie ganz warme Hände bekommen. Am Anfang lässt alles ein bisschen auf sich warten. Egal! Einfach mit dem Training weitermachen, so oft und so lange Sie nur können.

Wenn Sie in Übung sind, geht das recht schnell.



Wenn Sie Arme, Hände und Finger auf beiden Seiten genügend bearbeitet haben, geht der gleiche Vorgang an anderen Körperstellen jeweils fünfmal weiter.

Und schließlich gehen Sie mit aller inneren Aufmerksamkeit ins Ohr. Und wieder:

Wenn Sie während dieser Übung eingeschlafen sind, ist das auch gut, denn Ihr Körper erholt sich bei einem solchen Tiefen-Entspannungs-Nickerchen aufs Vorzüglichste. Aber Sie sollten nach dem Aufwachen mit der Übung weitermachen: Nur wenn der Körper darauf trainiert wird, klappt das alles so, wie ich es beschrieben habe. Von dieser Art, sich zu erholen, können Sie den Rest Ihres Lebens profitieren!! Nachdem Sie die Übung vollständig beendet haben, müssen Sie die völlig entspannte Muskulatur durch wohliges Dehnen wieder energetisieren: sich wie eine Katze nach dem Nickerchen kräftig räkeln, sich strecken und gähnen.



Ein paar grundlegende Dinge zur Heilungsförderung

Ich kann heute für mich ganz klar sagen: Der Tinnitus war das Beste und Wichtigste, was mir passieren konnte, denn ich bin in vielerlei Hinsicht durch diesen »Weckruf« erwacht und habe mein Leben seitdem zum Guten hin vollständig verändert. Ja, ich habe es richtig umgekrempelt.

Es ist eine Reise und eine Suche, auf die ich geschickt worden bin, und die schönsten und wichtigsten Dinge in meinem Leben hätte ich wahrscheinlich übersehen, wenn ich nicht gezwungen worden wäre, meine Sinne, Augen und Ohren zu öffnen, für den nächsten Schritt zu einem bewussteren Leben.



Ach übrigens, der Tinnitus ist wirklich weg, aber manchmal meldet er sich wie eine kleine eingebaute Alarmanlage: »Hallo, nicht wieder in alte Muster zurückfallen!« Und dann entspanne ich mich, mache ein Autogenes Training, und er geht wieder weg.



Ich wünsche Ihnen viel Glück und alles Gute!!!

Meine Buchtipps . . .

Jean Shinoda Bolen: »Göttinnen in jeder Frau« (nur noch antiquarisch erhältlich)



Louann Brizendine: »Das weibliche Gehirn: Warum Frauen anders sind als Männer«, München, 2008



Joseph Campbell: »Der Heros in tausend Gestalten«, Frankfurt, 1999



Erika J. Chopich, Margaret Paul: »Aussöhnung mit dem inneren Kind«, Berlin, 2009



Christine Li, Ulja Krautwald: »Der Weg der Kaiserin«, Frankfurt, 2010



Frank Laßner: »Im Auge des Orkans«, Berlin, 2003



Matthieu Ricard: »Glück«, München, 2009



Johannes Heinrich Schultz: »Autogenes Training. Das Original Übungsheft«, Stuttgart, 2010



Deborah Tannen: »Du kannst mich einfach nicht verstehen«, München, 2004



Eckart Tolle: »Eine neue Erde«, München, 2005



Frans de Waal: »Der Affe in uns«, München, 2009



Paul Watzlawick: »Anleitung zum Unglücklichsein«, München, 2010

. . . und drei wichtige Links

Autogenes Training, Schlafkurse, Stressbewältigung, Tinnitus-Therapie u. a.:



in München:

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in Bremen:

»Klaus.Haak.PV@t-online.de«
Telefon: 0421-276 59 69