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Inhaltsverzeichnis
 
 
 

Vorwort
Es gibt viele Anlässe, eine Bar aufzusuchen, und wenn diese wohl bestückt und gut geführt ist, präsentiert sie sich als eine Stätte des Genusses und sentiert sie sich als eine Stätte des Genusses und der kultivierten Lebensart. Doch ob im Hotel, im Restaurant oder zu Hause – der perfekte Barmixer braucht eine Grundausstattung an Bargeräten, er muss gewisse Regeln kennen und mit den vielen Rezepten vertraut sein, die sich zu jedem Anlass anbieten. Zur Basis gehört auch ein umfassendes Wissen über die verschiedenen Spirituosen und sonstigen Ingredienzen von Mixgetränken. Wer sich als Laie im Handel umsieht, steht meist ratlos vor einem schier unübersehbaren Angebot und der Frage nach Geschmack und Qualität.
Der »Mix Guide« bietet sich hier als übersichtlicher und verlässlicher Wegweiser an. Er informiert ausführlich darüber, was man im professionellen wie im privaten Bereich zum Betrieb einer gepflegten Bar braucht.
Das beginnt bei der Ausstattung mit Gläsern und Geräten, einer Übersicht über die verschiedenen Gruppen von Drinks, einer Einführung in die Mixpraxis mit vielen Tipps und Tricks und setzt sich fort in einer umfassenden Sammlung bewährter Rezepte mit genauen Anleitungen zur Zubereitung. Eine detaillierte Warenkunde und die Beschreibung der einzelnen Marken vermittelt ausführliche Kenntnisse über Qualitäten und Produkte.
Die Rezepte sind im »Mix Guide« jeweils nach der wichtigsten alkoholischen Zutat geordnet. Sie lassen sich aber auch über das Register wieder finden.
Der ausgebildete und geprüfte Barmeister Franz Brandl, lange Jahre Barchef in den besten Hotels und Restaurants, hat mit dem »Mix Guide« ein Barbuch geschaffen, das den Einsteiger zum Mixen und Genießen verführt und für den Profi zum Nachschlagen unentbehrlich ist.

Geschichte des Cocktails
Cocktail heißt auf Deutsch »Hahnenschwanz«, und über die Entstehung des Namens gibt es eine Anzahl amüsanter Geschichten. Wahrscheinlich ist, dass der Cocktail seinen Namen den Hahnenkämpfen zu verdanken hat. Nach beendetem Kampf hatte der Besitzer des Siegerhahnes das Recht, dem getöteten Rivalen die bunten Schwanzfedern auszureißen. Beim anschließenden Umtrunk wurde diese Trophäe mit einem Drink »on the cock’s tail« begossen. Später nannte man diese nach den Kämpfen gereichten Getränke »Cocktail«. Ob sie bunt waren wie die Federn der Hähne oder wie die heute gemixten Drinks, darf bezweifelt werden. Fest steht, dass man gute Gründe hatte, seine Drinks nicht pur zu genießen. Das damals in Nordamerika zur Verfügung stehende Spirituosenangebot beschränkte sich fast ausschließlich auf die einheimischen Whiskeys, die aber nicht die Qualität der heutigen Erzeugnisse aufwiesen. Es waren harte, hochprozentige und meist ungelagerte Kornschnäpse, deren Genuss Mut und Standvermögen erforderte. So lag es nahe, dass man versuchte, durch Süßen mit Zucker oder Honig oder die Zugabe von aromatischen Ingredienzen und Früchten den Genuss erträglicher zu machen.
Noch heute gehören ursprünglich von deutschen Einwanderern gegründete Whiskeybrennereien zu den größten in den USA.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden dann auch in Nordamerika andere Spirituosen und Liköre hergestellt – von europäischen Einwanderern, die ihr Wissen um die Destillation in der neuen Heimat in die Tat umsetzten. Auch der Platz der Kommunikation hatte sich geändert: von der Namensgeberin der Bar, der einfachen Barriere des Westernsaloons, zur heutigen American Bar. Bereits um die Jahrhundertwende war diese ein fester Bestandteil im amerikanischen Gesellschaftsleben. Die Importwege aus Old Europe funktionierten, vielerlei Spirituosen kamen ins Land, und damit stand der amerikanischen Genuss- und Experimentierfreude nichts mehr im Wege. Es wurden unzählige Cocktails erfunden, von denen viele als Eintagsfliegen starben, manche jedoch weltbekannt wurden.
Durch die unendlich vielen Möglichkeiten, die sich durch die immer größer werdende Anzahl der Spi- rituosen zum Mixen boten, lag es nahe, dass man diese in Gruppen einordnete. So wurden vom Volumen her kurze Getränke als Shortdrinks und diese wiederum in Before- und After-Dinner-Drinks unterteilt. Mit Säften und Limonaden verlängerte Alkoholika reihte man unter die Gruppe der Longdrinks ein. Diese Short- und Longdrinks wurden wiederum nach Zubereitungsart, Zutaten und Verwendung untergliedert. So entstanden bis heute über 30 Gruppen, die sich zu verschiedenen Gelegenheiten anbieten. Innerhalb der klassischen Einteilung haben sich verschiedene Drinks als Nightcup, Winter- oder Sommerdrink, als Magenstärker oder Katerkiller einen Namen gemacht.
Der erste in den USA hergestellte Whiskey war der Rye Whiskey, für den ausschließlich Roggen verwendet wurde.
In Europa begann der Siegeszug des Cocktails in den Bars der großen Hotels, die um die vorletzte Jahrhundertwende errichtet wurden – in Deutschland wurde diese Entwicklung allerdings unterbrochen von den Kriegen und Wirrnissen der ersten Jahrhunderthälfte. So erhielt der Cocktail hier erst in den späten 1950er Jahren den Stellenwert, den er in den Großstädten der Vereinigten Staaten und in London und Paris längst hatte. In den 1970er Jahren war der Durchbruch auch in Deutschland geschafft. Neben den Hotelbars hielt die American Bar bei uns Einzug. Viel trug auch das in dieser Zeit rasant wachsende Angebot an internationalen Getränken bei, doch gleichermaßen brachte der Tourismus neue Impulse. Mittlerweile hat sich die Bar einen festen Platz in der Gastronomie erobert und ist zum beliebten Ziel vieler Genießer geworden.
Erst mit der Etablierung der Bar – als Hotelbar oder American Bar – konnte sich auch der Cocktail in Deutschland durchsetzen.
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Die Welt der Spirituosen
Marken und Mixrezepte
 
 
 
 
Auf den folgenden Seiten werden die bekanntesten Häuser und Marken auf dem Spirituosenmarkt beschrieben. Die detaillierte Warenkunde markt beschrieben. Die detaillierte VVarenkunde vermittelt einen umfassenden Überblick über die Welt der Produkte und Drinks. Die umfangreiche Sammlung beliebter Cocktailrezepte, eine kurze Einführung in die wichtigsten Bargeräte, die Vorstellung der einzelnen Drinkgruppen sowie wertvolle Tipps und Tricks zum Mixen runden das Standardwerk ab.

Anisgetränke
 
 
 
 
Anisgetränke haben eine lange Tradition. Bereits die alten Ägypter verwendeten Anis als Heilmittel gegen Magen-, Darm- und Krampfbeschwerden. Allen Anisgetränken ist trotz unterschiedlicher Geschmacksnuancen der Anissamen als Basis gemein. Anis wird im Mittelmeerraum, in Indien, Japan und Südamerika angebaut. Der verwandte Sternanis mit einem höheren Gehalt an ätherischem Öl kommt meist aus China oder aus anderen asiatischen Ländern. Die aus den Samen destillierte Essenz, das Anethol, ist der wichtigste Bestandteil aller Anisées. Dieser Essenz werden Alkohol, Zucker, Wasser und aromatische Kräuterauszüge zugegeben. Die Intensität der Essenz, die Kräuterauszüge und der Zuckergehalt bewirken die hauptsächlichen Unterschiede bei den einzelnen Marken.
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In den europäischen Ländern am Mittelmeer und in der Türkei haben die Anisspirituosen und -liköre ihre Heimat und größte Verbreitung.

Bekannte Anisgetränke

Absinth Der einst berüchtigte Absinth, Vorläufer der französischen Anisspirituosen, enthielt einen hohen Anteil des Nervengifts Thujon – ein Extrakt des Wermutkrauts – und wurde besonders in Frankreich ein gesellschaftliches Problem. Die Herstellung des Modeaperitifs der Jahre um 1900 wurde in Frankreich 1915 und in Deutschland 1923 verboten. Seit 1998 ist die Herstellung von Absinth – unter gesetzlicher Beschränkung seiner Wirkstoffe – wieder erlaubt, und mehrere Produzenten (u. a. Pernod) bieten heute das Kultgetränk dieser Zeit wieder an. Alle Marken sind heute gesundheitlich unbedenklich, haben aber einen hohen Alkoholgehalt.
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Anisados Die in Spanien äußerst beliebten Anisliköre sind wasserklar und werden entweder als »dulce« (süß) oder als »secco« (trocken) mit 35 bis 45% vol angeboten.
Anisette Dieser wasserklare Likör wird aus Anis, Anisöl und verschiedenen Gewürzen nach einem Rezept hergestellt, das die Französin Marie Brizard aus Bordeaux Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte. Anisette wird von mehreren Likörherstellern angeboten, doch das Original ist bis heute die erfolgreichste Marke (25% vol).
Die meisten Anisgetränke weisen einen Alkoholgehalt von ungefähr 40% vol auf. Es gibt jedoch auch alkoholfreie Anisgetränke.
Ouzo Die griechische Anisspirituose Ouzo ist das Nationalgetränk des Landes. Er entsteht aus einem Destillat aus Trauben als alkoholische Basis und Anis. Weitere aromatische Kräuter und Gewürze wie Fenchel, Nelken, Zimt und Koriander werden mit verwendet. Ouzo darf ausschließlich in Griechenland hergestellt werden, er muss farblos sein und darf einen Zuckergehalt von bis zu 50 g/l haben.
Alle Anisspirituosen werden mit kaltem Wasser verdünnt getrunken. Das Mischungsverhältnis beträgt 1:4 oder 1:5.
Pastis Pastis zählt zu den großen Spirituosen Frankreichs und ist dort der beliebteste Aperitif. Er besteht hauptsächlich aus Anis, Süßholz (Lakritze), aromatischen Kräutern, Wasser und reinem Alkohol. Hergestellt wird Pastis durch Mazeration, also durch das Auslaugen der aromatischen Substanzen in Alkohol. Mit Wasser verdünnt verfärbt sich der bräunliche Pastis milchig weiß bis gelblich. Weltbekannt ist die Marke Ricard. Beim Pastis sollte man auf Eiswürfel verzichten, denn auf das Eis reagiert die Anisessenz mit einem Ölfilm auf der Oberfläche. Dem Absinthverbot verdankt der Pastis auch seinen Namen. Er leitet sich von »pastiche« (frz.: Nachahmung) ab.
Raki Raki wurde bereits vor Jahrhunderten von in Kleinasien ansiedelnden griechischen Weinbauern, den Rakizides, hergestellt. Für diese türkische Anisspirituose ist meist das Destillat aus Weintrauben oder Rosinen die alkoholische Basis. Nach dem ersten Brand wird Anissamen zum Aromatisieren zugesetzt und anschließend nochmals destilliert. Die bekannteste Sorte ist der Yeni-Raki mit 45% vol, der getrocknete Weintrauben als alkoholische Basis hat. Im Jahr 2002 endete das seit 1944 bestehende Staatsmonopol, und seither werden neu entstandene Rakisorten angeboten (siehe Enfes).
Raki und Ouzo haben viele Gemeinsamkeiten. Raki hat aber mit 43 bis 50% vol meist einen höheren Alkoholgehalt.

Bekannte Marken

Absente Die Absinthmarke Absente der französischen Distilleries et Domaines de Provence kam nach Aufhebung des Absinthverbots im Jahre 1998 wieder zu neuen Ehren. Mit seinem zulässigen
Höchstwert von bis zu 10 mg/l Thujon und 55% vol bietet Absente einen Klassiker der Absinthära in unbedenklicher Form an. Ein weiteres Absinthprodukt ist die hocharomatische Essenz »Extrême d’Absente«, ein Bitter mit einem gegenüber herkömmlichen Absinths vielfach erhöhten Aromenund Wirkstoffgehalt. Die gesetzlichen Bestimmungen für Bitterspirituosen erlauben, dass »Extrême d’Absente« mit 70% vol Alkohol und 35 mg/l Thujon angeboten werden kann. Der Inhalt der kleinen Pipettenflasche ist nur als Würze für Cocktails gedacht.
Nur wenige Tropfen »Extrême d’Absente« sind ausreichend. Er sollte nie in größerer Dosis verwendet oder pur getrunken werden.
Enfes Raki Viele Jahrzehnte lag das Monopol der Rakiproduktion in den Händen des türkischen Staates. Nach dem Wegfall des Monopols im Jahre 2002 errichtete die private Elda-Gruppe in Tekeli bei Izmir die modernste Brennerei der Türkei. Dort, mitten im Weinanbaugebiet Izmir, wird der hochwertige Enfes Raki unter modernsten Bedingungen hergestellt. Weintrauben und Anissamen der Region sind die Basis für den Enfes Raki. Er wird in Kupferkesseln zweifach destilliert, und ein hoher Anisanteil prägt seinen Geschmack.Alkoholgehalt 45% vol.
Ouzo 12 Die Entstehung von Ouzo 12 datiert zurück in das Jahr 1880. Die Familie Kaloyannis stellte ihn in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, zum ersten Mal her. Zur besseren Unterscheidung füllte man den Ouzo in nummerierte Fässer ab. Kenner bevorzugten schon bald die Qualität und den Geschmack des Ouzos aus dem Fass Nummer zwölf. Ouzo 12 ist die führende Ouzomarke. Er wird heute in Athen von den Nachkommen der Familie hergestellt (40% vol.)
Pastis 51 Die Gruppe Pernod Ricard ist Hersteller dieser großen Pastismarke. Ursprünglich stammt sie aus dem Hause Pernod. Durch die Fusion der beiden Firmen in den 1970er Jahren sind mit Pastis 51 und Ricard die beiden größten Pastismarken unter einem Firmendach vereint. Der Alkoholgehalt von Pastis 51 beträgt 45% vol.
Alle Anisgetränke sollten möglichst ungekühlt aufbewahrt werden, da zu niedrige Temperaturen eine Trübung verursachen.
Pernod Im Schweizer Jura liegt der Ursprung aller uns heute bekannten Anisgetränke. Der Pariser Arzt Dr. Ordinaire war vor den Unruhen der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts in die Einsamkeit der Berge geflüchtet.Von seiner Arbeit in den Pariser Spitälern kannte er die stärkenden und belebenden Eigenschaften gewisser Kräuter wie z. B. Wermut, Fenchel und Anis. Alle diese Kräuter fand er in seiner neuen Heimat. Er sammelte sie, probierte verschiedene Kombinationen für neue Elixiere aus und entwickelte ein Rezept, das nach seinem Tod bei Henri Louis Pernod landete. Die Rezeptur erwies sich als äußerst erfolgreich, und bereits 1805 produzierte man den Kräutertrank mit großem Erfolg.
Pernod, Pastis 51 und Ricard, die Marken mit Weltruf, werden heute alle drei vom Hause Pernod Ricard hergestellt.
1915, mit dem allgemeinen Absinthverbot, musste die Produktion eingestellt werden, doch ab 1938 ging es wieder aufwärts – mit einem neuen Erzeugnis, dem heutigen Pernod. Diesem zur Seite gestellt wurde kurz nach der Aufhebung des Absinthverbots im Jahr 1998 der »neue« Pernod »Absinthe«, der mit dem hohen Alkoholgehalt von 68% vol angeboten wird.
Im Gegensatz zum Pastis besteht Pernod aus einem Extrakt, der wiederum aus einer Mischung einer Essenz und Anethol hervorgeht. Die Essenz ist ein Destillationsprodukt von Alkohol, in dem man würzige Kräuter ziehen ließ. Anethol wird durch die Destillation von Sternanis gewonnen. Der Alkoholgehalt von Pernod beträgt 40% vol. Pernod trinkt man verdünnt mit eisgekühltem Wasser. In den 1980er Jahren wurde es Mode, Pernod auch mit Cola, Orangensaft oder Bitter Lemon zu mischen.
Auch Pernod und Pastis brauchen Wasser. Dieses muss klar, kühl und frisch sein. Kohlensäurehaltiges Wasser wird nie verwendet.
Plomari Ouzo Auf der griechischen Insel Lesbos, in der Stadt Plomari, schuf im Jahr 1894 Issidoros Arvanitis diese große Ouzomarke. Bekannte Zutaten sind Anissamenöl, Mastixharz, Zimt, Ingwer, Koriander und Fenchel. Plomari Ouzo wird mit 40% vol angeboten.
Ricard Paul Ricard begann 1932, nach der Aufhebung des Absinthverbots, mit der Herstellung von Pastis. Er gründete die Société Ricard, die sich zu einem der größten Spirituosenunternehmen Frankreichs entwickelte und seit der Fusion mit Pernod zu den weltweit größten Spirituosenmultis zählt. Die Hauptbestandteile des Ricard sind Sternanis, provenzalische Kräuter, Süßholzwurzel (Lakritze) und Alkohol. Den klaren, goldfarbenen Ricard (45% vol) mischt man mit der fünffachen Menge Wasser (aber ohne Eiswürfel). Mit dem Ricard »Créateurs« wird Ricard seit 2005 auch in einer exklusiv für Ricard entworfenen Designerflasche angeboten.
Mit über 70 Millionen jährlich verkauften Flaschen ist Ricard die weltweit führende und meistverkaufte Anismarke.
Tsantali Ouzo Tsantali ist der bedeutendste Exporteur von Ouzo und Wein aus Nordgriechenland, und die Ouzodestillerie ist eine der größten des Landes. Das 1890 gegründete Familienunternehmen ist der zweitgrößte Ouzoproduzent des Landes. Tsantali Ouzo, der für seine hervorragende Produktqualität mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, wird seit einigen Jahren in einer neu entwickelten Flasche in Form einer griechischen Säule angeboten. Alkoholgehalt 38% vol.

Tomate

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4 cl Pernod
oder Pastis
1 cl Grenadine
eiskaltes Wasser
klassischer Anisaperitif
 
In ein kleines Becherglas mit Eiswürfeln geben, mit eiskaltem Wasser auffüllen.

Yellow Star

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2 cl Pernod oder Pastis
2 cl Crème de Banane
2 cl Gin
1 cl Maracuja-sirup
8 cl Orangensaft
Cocktailkirsche
Banane
fruchtiger Anisdrink
 
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in ein großes Becherglas auf Eiswürfel abgießen. Einen Spieß mit Cocktailkirschen und Bananenscheiben über den Glasrand legen.

Pernod Blanc

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5 cl Pernod
5 cl Sahne
2 cl Mandelsirup
4 cl Orangensaft
Schokoladen-raspel
sahniger Drink für den Nachmittag
 
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in ein großes Becherglas auf Eiswürfel abgießen. Mit Schokoladenraspeln bestreuen.

Perroquet

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4 cl Pernod oder Pastis
1 cl Pfefferminz-sirup
eiskaltes Wasser
klassischer Anisaperitif
 
In ein kleines Becherglas mit Eiswürfeln geben, mit eiskaltem Wasser auffüllen.

Alligator

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2 cl Pernod oder Pastis
2 cl Curaçao Blue
1 Spritzer Angostura
12 cl Maracuja-nektar
Zitrone
fruchtig-lieblicher Drink für die Party
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in ein großes Becherglas auf Eiswürfel abgießen. Am Glasrand einen Zuckerrand anbringen und eine Zitronenscheibe anstecken.

Pernod Flip

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3 cl Pernod
1 cl Cointreau
1 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup
2 cl Sahne
1 Eigelb
Muskatnuss
milder Shortdrink für den Vormittag
Alle Zutaten im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in ein Stielglas abgießen. Fein geriebene Muskatnuss darüber streuen.

Aquavit
 
 
 
 
Der Aquavit ist die Nationalspirituose Skandinaviens. Seinen Ursprung hat dieser Kümmelschnaps in Dänemark, wo er Akvavit geschrieben wird. Beim Aquavit spielt der Rohstoff des Alkohols keine Rolle. Entscheidend ist dagegen seine Reinheit. Verwendet wird Äthylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit einem Mindestalkoholgehalt von 96% vol. Seinen Geschmack erhält der Aquavit durch ein Würzdestillat. Hauptzutat ist Kümmel, dazu kommen Koriander, Fenchel, Zimt, Nelken und Dillsamen. Bei einigen Sorten ist der Dill geschmacksbestimmend. Bekannte deutsche Marken sind Bommerlunder und Malteserkreuz. Die Aquavits haben meist einen Alkoholgehalt um 40% vol, gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 37,5% vol. Aquavit sollte möglichst immer eiskalt in kleinen, gut gekühlten Gläsern serviert werden.
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Der Name »Aquavit« leitet sich vom lateinischen »Aqua Vitae«, »Wasser des Lebens«, ab und wurde zum Gattungsbegriff.

Bekannte Marken

Aalborg Akvavit 1881 wurde die A/S de Danske Spritfabrikker (die heutige Danish Distillers) gegründet; ihr wurde 1923 das dänische Sprit- und Aquavitmonopol übertragen. Die älteste Marke des traditionsreichen Hauses ist der seit 1846 destillierte Aalborg Akvavit (42% vol). Das zugesetzte Würzdestillat gibt ihm die arttypische Kümmelnote. 1946, zum 100. Geburtstag von Aalborg Akvavit, brachte das Aalborger Haus den durch Gewürzzusätze – vor allem Dill – besonders milden, goldfarbenen »Jubilaeums Akvavit« mit einem Alkoholgehalt von 42% vol auf den Markt.
Aalborg »Extra Akvavit« ist eine weitere Spezialität des Hauses. Seit vielen Jahren wird dieser erlesene, fein filtrierte Aquavit mit 42% vol in kleinen Mengen angeboten. Die ungewöhnlich aufwändige Gewürzvielfalt und die milde Komposition dieses alten Rezepts sind so abgestimmt, dass Aalborg »Extra Akvavit« auch ungekühlt hervorragend schmeckt. Für viele Aquavitkenner ist Aalborg »Jule Akvavit« zu einem Begriff geworden. Den mit feinen Kräutern veredelten Luxusaquavit (47% vol) gibt es jedes Jahr zur Weihnachtszeit nur in begrenzter Menge – und in festlicher Aufmachung: Er wird in Repliken alter, nur für den »Jule« hergestellten Flaschen abgefüllt. Diesen ist die Jahreszahl als Relief eingeprägt.
Die Flaschen des seit 1983 in limitierter Auflage angebotenen Aalborg »Jule Akvavit« sind weltweit begehrte Sammelobjekte.
Akvaviitti »Extra Akvaviitti Akvavit«, der einzige Aquavit Finnlands, wird aus finnischem Weizen unter Zusatz von Gewürzen und Kräutern destilliert. Sein Alkoholgehalt liegt bei 43% vol. Durch lange Lagerung bekommt er seine goldene Farbe und den milden Geschmack.
Bommerlunder Die Firma Hermann G. Dethleffsen im holsteinischen Flensburg stellt den deutschen Aquavit Bommerlunder her. Das Rezept wurde 1760 dem Gastwirt des »Krugs von Bommerlund« von einem Offizier für gewährte Kost und Logis überlassen. Der Gastwirt nannte diesen Kümmelbrand nach seinem Gasthaus. Von ihm erwarb der Flensburger Christian Dethleffsen schließlich das Rezept für den Bommerlunder.
Seine große Zeit hatte der Bommerlunder in den 1960er Jahren, in denen er als »Bommi mit Pflaume« in aller Munde war.
Bommerlunder gibt es seit einigen Jahren auch in einer leicht gelblichen, milderen Version (beide 38% vol); des weiteren auch als Bommerlunder mit Pflaume, mit dem in den 1960er Jahren so beliebten Pflaumengeschmack (25% vol).
Linie Aquavit Zur Herstellung des norwegischen Linie Aquavit gehört eine ungewöhnliche Produktionsphase: Nach langer Lagerung in Sherryfässern wird Linie Aquavit auf Schiffe der Wilhelm-Wilhelmsen-Reederei verladen und auf einer rund drei Monate dauernden Reise von Oslo nach Sydney und zurück gebracht. Die Route führt zweimal über den Äquator – die Linie. Dabei schippert der Aquavit durch tropische Wärme und eisige Kälte. Die Temperaturen, die Seeluft und die Bewegung während der Reise spielen für die Qualität des Aquavits eine große Rolle. Auf dem Etikettenrücken jeder Flasche stehen – von A/S Vinmonopolet /Norwegen garantiert – der Schiffsname sowie die genaue Zeit der Reise. Linie Aquavit enthält 41,5% vol Alkohol.
Damit sich das Würzdestillat, der Alkohol und das Wasser gut verbinden können, benötigt Aquavit eine gewisse Lagerzeit.
Malteserkreuz Aquavit Den Malteserkreuz Aquavit gibt es in Deutschland seit 1924. Die Zollund Importbelastungen machten es in den zwanziger Jahren fast unmöglich, Aalborg Akvavit nach Deutschland zu importieren. Deshalb entschloss sich das Stammhaus, die damalige A/S Danske Spritfabrikker, in Berlin einen Aquavit herzustellen. Das Malteserkreuz, in Dänemark das Firmenzeichen, wurde in Berlin dabei zu Markenzeichen und Markennamen. Alkoholgehalt 40% vol.
Das weiße Kreuz auf rotem Grund ist Markenzeichen und zugleich Markenname für den bekanntesten deutschen Aquavit.
Seit 1999 gibt es außerdem den leicht gelblichen, weichen und milden Malteser »N° 2«. Er wurde anlässlich des 80. Markengeburtstags von Malteserkreuz Aquavit geschaffen. Malteser »N° 2« wird in Dänemark hergestellt und hat 37,5% vol.
 
O. P. Anderson Aquavit Dieser Aquavit verdankt seinen Namen Olof Peter Anderson, der seit 1825 in Göteborg/Schweden verschiedene alkoholische Getränke herstellte. 1891 präsentierte das Unternehmen erstmals seinen eigenen Aquavit, doch bereits 1917 wurde O. P. Anderson von der Swedish Wine and Spirits Corporation übernommen, die auch Hersteller von Absolut Vodka ist. Der goldgelbe schwedische Aquavit hat 40% vol Alkoholgehalt, ist aber außerhalb Schwedens schwer zu finden.

Armagnac
 
 
 
 
Der Armagnac ist der älteste Weinbrand Frankreichs, er wurde bereits im Jahre 1461 urkundlich erwähnt. Armagnac ist ein Weinbrand mit Herkunftsgarantie aus der Gascogne, einer Landschaft mit Weinanbau im Südwesten Frankreichs.
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Bei der Armagnacanbaufläche sind drei Gebiete zu unterscheiden: Im Westen liegt Bas-Armagnac, das 55 Prozent der Anbaufläche stellt. Von den vorwiegend sandigen Böden in Bas-Armagnac kommen besonders feine Brände. Im Osten liegt, mit nur drei Prozent der gesamten Anbaufläche, Haut-Armagnac, das wegen seiner weißen Kreideböden auch als Armagnac Blanc bezeichnet wird. Das dritte Gebiet ist Ténarèze; zu ihm gehört Condom, die geschichtsträchtige Hauptstadt der Region. Die Armagnacs der einzelnen Regionen unterscheiden sich voneinander.
Nur Destillate, die aus Weinen von Haut- und Bas-Armagnac sowie Ténarèze gebrannt werden, erhalten das Armagnacetikett.
Die Armagnacs von Ténarèze beispielsweise sind leichter und altern schneller als die von Bas-Armagnac. Haut- und Bas-Armagnac und Ténarèze sind keine Qualitätsbezeichnungen, sondern rein regionale Unterscheidungen. Auf knapp 20000 Hektar Weinland werden jährlich rund 1,5 Millionen Hektoliter Wein gewonnen. Etwa die Hälfte davon wird zu Armagnac destilliert, so entstehen ungefähr 20 Millionen Flaschen im Jahr. Die Sand-, Ton- und Kreideböden bieten ideale Bedingungen. Auf ihnen gedeihen die weißen Rebsorten besonders gut, die laut Gesetz vom August 1936 als einzige für Armagnac verwendet werden dürfen: Die wichtigsten unter ihnen sind Folle Blanche, Folle Jaune, Picpoul, Meslier, Colombard, Clairette, Ugni blanc (Saint Emilion) und Bacco.
Armagnac darf sich der gebrannte Wein erst nennen, wenn er mindestens zwei Jahre lang in kleinen Eichenfässern gereift ist.
Die Weinlese findet in Armagnac von Mitte bis Ende Oktober statt. Sobald der junge Wein durchgegoren ist, beginnt die Destillation. Sie muss laut Gesetz bis zum 30. April des auf die Ernte folgenden Jahres abgeschlossen sein. Im Gegensatz zum Cognac, der in einer geschlossenen Brennblase zweimal destilliert wird, brennt man Armagnac im kontinuierlichen, einmaligen Verfahren. Diese Methode wurde 1936 gesetzlich zum einzig zugelassenen Armagnacverfahren erklärt. Während der Armagnac im Fass lagert, verdunstet ein Teil des Alkohols, dafür dringt durch das Holz Sauerstoff ein. Der Alkohol entzieht dem Holz verschiedene Bestandteile, vor allem Gerbstoffe.
Junge Destillate kommen immer in frische, ungebrauchte Fässer. Nach einiger Zeit werden sie dann in gebrauchte Fässer umgefüllt, die nicht mehr so viele Gerbstoffe abgeben. Ist der richtige Reifegrad erreicht und das Destillat in allen Komponenten ausgewogen, wird es in Großbehälter umgefüllt, in denen sich der Armagnac kaum noch verändert. Armagnac unterliegt sehr strengen gesetzlichen Vorschriften, die das B.N.I.A. (Bureau National Interprofessionnel de l’Armagnac) permanent überwacht. Während der Alterung werden die Brände in so genannte Konten, ähnlich wie beim Cognac, eingeteilt. Es gibt folgende Konten:
Seit 1972 ist für die Armagnacherstellung auch das Charentaiser-, das Cognacverfahren, erlaubt, das jedoch selten angewendet wird.
»Konto 00« bezeichnet alle Destillate vom Beginn der Brennkampagne bis zum 30. April des folgenden Jahres. Der Stichtag für den Wechsel des Alterskontos ist immer der 1. Mai jedes Jahres. »Konto 0« meint die Brände vom 1. Mai bis zum 30. April des folgenden Jahres, die Destillate sind bis zu zwölf (plus null bis sechs) Monate alt. »Konto 1«: Die Brände sind 12 bis 24 Monate alt, sie dürfen dann als Armagnac verkauft werden. »Konto 2«: Die Armagnacs sind 24 bis 36 Monate alt und haben die gleichen Bezeichnungen wie »Konto 2«-Cognacs, beispielsweise drei Sterne, »V.S.« oder »De Luxe«. Die »Konto 3«-Armagnacs sind 36 bis 48 Monate alt, jene mit dem Zusatz »Konto 4« bis 60 Monate, die »Konto 5«-Armagnacs bis 72 Monate. Ihre Bezeichnungen entsprechen in etwa denen der beim Cognac verwendeten. Armagnac reift in kleinen Eichenholzfässern (bis zu 420 Liter). Der Gesetzgeber überwacht die Destillate bis zu »Konto 5«. Altersangaben, die über fünf Jahre hinausgehen, sind Vertrauenssache.
Entscheidend für die Altersangabe auf dem Etikett ist immer das jüngste dem Armagnac zugegebene Destillat.
Armagnac besteht zumeist nicht aus Destillaten eines einzigen Jahrgangs. Es werden oft verschiedene Jahrgänge miteinander verschnitten, um eine möglichst hohe und gleich bleibende Qualität des Produkts zu erreichen. Daneben gibt es eine große Anzahl von Jahrgangsarmagnacs (»millésimés«). Ist ein Jahrgang auf der Flasche angegeben, müssen alle Basisweine aus diesem Jahr stammen. Wird auf der Flasche eine Teilregion, z. B. Bas-Armagnac oder Ténarèze, genannt, dann muss der gesamte verwendete Wein aus diesem Gebiet kommen. Auch Weiterverarbeitung, Mischung und Lagerung dürfen dann nur in der »région délimitée« vorgenommen werden. Dabei darf kein anderer Alkohol im gleichen Keller aufbewahrt werden. Der Mindestalkoholgehalt bei Armagnac beträgt 40% vol.
Armagnac braucht von allen Weinbränden die längste Reifezeit. Wird ihm diese gewährt, bietet er einen unglaublichen Genuss.

Bekannte Marken

Castarède Das Haus Castarède in Mauléon d’Armagnac wurde bereits 1832 gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Castarède zählt zu den ältesten Häusern, und außer der Erfahrung wurden wertvolle Jahrgangsarmagnacs über sechs Generationen vererbt.Angeboten werden ein »V.S.O.P.«, ein »Napoléon« und ein »X.O.«. Der großen Schatz des Hauses sind die Jahrgangsarmagnacs. Von den bis weit ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Destillaten sind etwa 40 Jahrgänge der Jahre 1900 bis 1979 in Deutschland erhältlich. Diese werden in 0,5-Liter-Flaschen angeboten. Alle Armagnacs von Castarède haben 40% vol. Clés des Ducs Die Geschichte des Armagnacs Clés des Ducs (»Schlüssel der Herzöge«) ist eng verbunden mit der Hafenstadt Bayonne.
Clés des Ducs zählt nicht nur in Frankreich, sondern auch auf den Exportmärkten zur absoluten Spitzengruppe.
Noch heute wird der Clés des Ducs vom Sitz der Firma Izarra in Bayonne in zahlreiche Länder verschifft. Herstellung und Pflege des Clés des Ducs erfolgen in Panjas, im Herzen der Region Bas-Armagnac. Die bekannteste Sorte ist der »V.S.O.P.« mit 40% vol.
 
Marquis de Caussade Im Jahre 1980 wurde von der in Cognac ansässigen Compagnie Commerciale de Guyenne entschieden, eine neue Armagnac-Marke auf den Markt zu bringen. Als Symbol wurde ein blauer Schmetterling gewählt. Dieser wird in Email aufgemalt und ziert alle Flaschen. 1982 begann die Markteinführung, und heute belegt Marquis de Caussade einen der ersten Plätze im Export und ist in den USA und Japan Marktführer. Die in Eauze etablierte Firma bietet eine »Tonleiter« an Armagnacs verschiedener Altersstufen an. Nach Deutschland wird Marquis de Caussade mit 7, 17, 21 und 30 Jahren exportiert.Alle 40% vol.
Marquis de Montesquiou Das alteingesessene Armagnachaus Marquis de Montesquiou bietet einige hervorragende, ausschließlich aus Weinen der Gebiete Bas-Armagnac und Ténarèze destillierte Armagnacs an. Die Marken »Monopole«, »Napoléon«, »X.O.«, »Hors d’Âge« und »Soleil Extra« haben 40% vol.
Die Ursprünge des Hauses Marquis de Montesquiou reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Der Firmensitz ist heute in Eauze.
Samalens Im Jahr 1882 gründete Pierre Samalens sein Unternehmen im Bas-Armagnac. Sein Sohn übernahm die Firma und baute im Lauf von Jahrzehnten die Lager auf. Noch heute sind Armagnacs aus dieser frühen Zeit vorhanden. Die Sorten: Samalens »3 Ans d’Âge«, »V.S.O.P.«, »Réserve«, »Hors d’Âge« und »X.O.« mit 40% vol, des Weiteren Samalens »Vieille Relique« und zahlreiche Jahrgänge bis zurück in das Jahr 1900 mit 42% vol.
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Bitter
 
 
 
 
Bitter sind Spirituosen mit vorherrschend bitterem Geschmack. Sie werden meist auf dem Weg der Mazeration, d. h. durch Auslaugung der aromatischen Grundstoffe (Kräuter, Beeren, Früchte und Fruchtschalen, Blüten, Samen, Wurzeln sowie Rinden) in Neutralalkohol hergestellt.
Die meisten Marken bereitet man bis heute nach alten, sorgsam gehüteten Rezepturen zu. Führende Herstellerländer sind Deutschland und Italien. Da die Sortenvielfalt bei den Bittern fast unüberschaubar ist und viele Zusatzbezeichnungen verwendet werden, lässt sich eine exakte Zuordnung oft nur schwer vornehmen: Die Palette der Namen reicht von Bitterlikör, Alpenbitter und Magenbitter über Kräuterspezialität, Kräuterlikör, Kräuterlikör-Spezialität, Kräuterbitter und Kräuterhalbbitter bis hin zum Bitteraperitif. Auch die Kräuter- und Gewürzliköre sind nahe Verwandte der Bitter; sie zeichnen sich jedoch meist durch eine helle, klare Farbe und einen hohen Zuckergehalt aus. Dieser gibt auch einen Anhaltspunkt zur Unterscheidung: Bitterliköre müssen mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter Fertigerzeugnis aufweisen, haben also im Gegensatz zum Bitter eine gewisse Süße.
Die meisten Rezepte von Bittermarken wurden von Ärzten, Apothekern oder heilkundigen Klosterbrüdern entwickelt.
Der Alkoholgehalt beträgt nach EU-Recht mindestens 15% vol, liegt aber meist höher. Die einzige Ausnahme ist der Bitteraperitif Aperol mit 11% vol.
Eine wohltuende Wirkung wird allen Bittergetränken nachgesagt, da ihre Zutaten meist gesundheitsfördernde Substanzen enthalten.

Bekannte Marken

Angostura Der in jeder Bar unentbehrliche Aromatic-Bitter wird hauptsächlich aus Angelika, Chinarinde, Enzian, Galgant, Ingwer, Sandelholz, Muskatnuss, Macis, Nelken, Kardamom und Zimt hergestellt. Insgesamt bilden rund 40 Kräuterextrakte die Basis. Ein deutscher Militärarzt, Dr. J.G.B. Siegert, erfand 1824 diesen würzigen Bitter, als er in Angostura, dem heutigen Ciudad Bolívar/Venezuela, arbeitete. Der einst als Heilmittel gedachte Bitter wurde weniger über die Apotheken als über die Bars verbreitet.
Vielen klassischen und auch modernen Mixgetränken gibt Angostura das gewisse Etwas und rundet die Drinks aromatisch ab.
Seit 1875 wird Angostura vom jetzigen Sitz der Brennerei in Trinidad versendet. Alkoholgehalt 44% vol. Averna Der führende unter den italienischen Halbbittern wird seit 1868, dem Gründungsjahr der Firma Fratelli Averna, in Caltanissetta/Sizilien hergestellt. Seine Würzmischung besteht aus 60 verschiedenen Zutaten, die bis zur Flaschenabfüllung in riesigen Holzfässern ruhen.Averna enthält 32% vol Alkohol. Becherovka Die Heimat dieser hellen, feinbitteren Kräuterlikörs ist der Kurort Karlsbad in Böhmen. Im Jahr 1807 begann der Apotheker Johann Becher mit der Herstellung einer »Magenmedizin« nach der Rezeptur des englischen Kurarztes Dr. Frobrige. Der Alkoholgehalt beträgt 38% vol.
China Martini Die Rezeptur dieses Bitterlikörs wurde um 1880 von Martini & Rossi entwickelt. Neben der Chinarinde, die dem Likör eine starke und kräftige Bitternote verleiht, tragen noch weitere 35 natürliche Zutaten ihre Aroma- und Wirkstoffe bei. Der Alkoholgehalt beträgt 31% vol. Cynar Das Außergewöhnliche an Cynar ist die Rezeptur: Er wird auf einer Basis von Artischockensäften und Kräutern hergestellt. Anfang der 1950er Jahre begann man in Mailand die Wirkstoffe der Artischocke zu erforschen und kreierte den Cynar.
In Laboratorien und Versuchsanbaugebieten untersuchen die italienischen Cynarhersteller die Wirkstoffe der Artischocken.
Der Name stammt vom botanischen Wort für Artischocke »Cynara Scolymus«. Cynar wurde lange Zeit vor allem mit Soda als Longdrink genossen, heute aber hauptsächlich – wie die anderen Bitteren – pur als Digestif getrunken. Der Alkoholgehalt beträgt 16,5% vol.
Fernet-Branca In Italien gibt es mehrere Firmen, die Fernet herstellen. Fernet Branca, einer der bekanntesten und beliebtesten Bitter, ist jedoch das Original. Benannt wurde er nach einem italienischen Arzt namens Fernet. Für diesen Bitter, der aus der 1845 in Mailand gegründeten Firma Fratelli Branca stammt, werden rund 40 aromatische Pflanzen und Heilkräuter verwendet. Fernet-Branca reift über ein Jahr lang in Eichenholzfässern, erst danach sind Kräuterextrakte und Alkohol ideal verbunden, und der Bitter kann in Flaschen abgefüllt werden. Berühmt ist auch der »Branca Menta«, der sich durch seinen Pfefferminzgeschmack auszeichnet. Fernet-Branca hat 40% vol Alkoholgehalt, »Branca Menta« 38% vol.
Gammel Dansk Bitter Dram Dieser Bitter wird seit 1965 von Danish Distillers in Roskilde auf der dänischen Hauptinsel Seeland hergestellt. Die 29 verschiedenen Zutaten kommen von allen Kontinenten mit Ausnahme Australiens.
Der bekannte Name »Gammel Dansk Bitter Dram« bedeutet wörtlich übersetzt: »alter dänischer Bittertrunk«.
Insgesamt werden für die jährliche Produktion von drei Millionen Flaschen 650 Tonnen Gewürze benötigt. Der Alkoholgehalt des Gammel Dansk Bitter Dram beträgt 38% vol.
König Ludwig Bitter In Kooperation mit Luitpold, Prinz von Bayern, produziert die Lantenhammer Destillerie die König-Ludwig-Spezialitäten (siehe Obstbrand). Erweitert wurde nach der erfolgreichen Einführung des Bierbrands aus König Ludwig »Dunkel Bier« mit einem Williamsbrand, einem Obstler und dem König Ludwig »Kräuter« (38% vol), der aus 34 verschiedenen Kräutern hergestellt wird. Kümmerling Der Ursprung des Unternehmens geht auf Hugo Kümmerling zurück. Er begann 1921 in Deesbach/Thüringen mit der Herstellung von Boonekamp-Kräuterlikör, und 1938 war die Geburtsstunde der Marke Kümmerling. Im Jahre 1949 erfolgte die Übersiedlung ins bayerische Coburg, und damit begann der Aufstieg vom handwerklichen Brennereibetrieb zu einem Spirituosenunternehmen mit nationaler Bedeutung. Seit 1963 ist der nach modernsten Erkenntnissen produzierende Betrieb in Bodenheim bei Mainz ansässig. Der Kräuterlikör Kümmerling wird mit 35% vol angeboten.
Kümmerling gehört seit 2005 zu Maxxium, einem international aktiven Verbund großer Spirituosenproduzenten.
Lantenhammer Spezialkräuter Ein viel beachtetes Unternehmen ist die in Schliersee in den bayerischen Voralpen ansässige Destillerie Lantenhammer. Der 1928 gegründete Familienbetrieb erfuhr seit dem Eintritt des Destillateurmeisters Florian Stetter im Jahre 1988 einen außergewöhnlichen Bekanntheitsgrad. Ursache des beachtlichen Erfolgs waren die 1991 vorgestellten Edelobstbrände und die seit 1996 angebotenen Fruchtbrandliköre (siehe Obstbrand, Fruchtlikör und den Lantenham- mer Malt Whisky »Slyrs« bei Scotch Whisky). Die neueste Kreation war der im Jahr 2000 vorgestellte »Spezialkräuter«. Eine Besonderheit dieses Halbbitters ist, dass auch ein rarer Vogelbeerbrand eingesetzt wird. Bekannte Zutaten sind ferner Enzianwurzel, Angelikawurzel, Pomeranzen und süße Orangenschalen. Der »Spezialkräuter« ist fein ausgewogen, würzig-aromatisch und trotz seiner 38% vol erstaunlich mild. Lantenhammer ist auch Hersteller des »König Ludwig Bitter« (siehe Seite 46).
Florian Stetter schuf mit dem »Spezialkräuter« einen Bitter, dessen Komposition den ehrwürdigen Marken ebenbürtig ist.
Nonino Quintessentia Das 1897 gegründete Haus Nonino in Perceto bei Udine in Friaul ist berühmt für seine Pionierarbeit um den Grappa. Große Verdienste erwarb man sich auch durch die Entwicklung des Traubendestillats »ÙE«. Eine exklusive Spezialität unter den Bitterspirituosen ist der »Amaro Nonino Quintessentia di Erbe Alpine« (35% vol). Dieser Bitterlikör wird nach einem alten Rezept von Antonio Nonino hergestellt. Heute wird er durch den Zusatz von gereiftem »ÙE« verfeinert. Ramazzotti Die Geschichte des Kräuterlikörs Amaro Ramazzotti beginnt mit Ausano Ramazzotti. Er kombinierte die verschiedensten Kräuter und Gewürze mit dem Ziel, einen bekömmlichen, wohlschmeckenden Kräftigungs- und Verdauungstrunk herzustellen. 1815 war es so weit: Nach Jahren des Experimentierens fand er die fein abgestimmte Würzund Kräutermischung für den Amaro Ramazzotti. Außer Amaro Ramazzotti (30% vol) bietet die Firma auch den Ramazzotti »Menta« (32% vol) an.
Amaro Ramazzotti zählt heute zu den bekanntesten Kräuterlikören und wird in über 50 Länder exportiert.
Riemerschmid-Bitter Die 1835 in München gegründete Likörmanufaktur Riemerschmid ist auch Hersteller von Angostura- und Orangen-Bitter. Beide werden nur in geringer Dosierung verwendet und nicht pur getrunken. Der würzig-aromatische »Angostura-Bitter« (48% vol) wird aus einem alkoholischen Auszug der Angosturarinde hergestellt und mit Extrakten und Destillaten aus vorwiegend bitteren Kräutern, Gewürzen und Rinden verfeinert. Der im Geschmack angenehm bittere und aromatische »Oran- gen-Bitter« (40% vol) wird aus einem alkoholischen Auszug von bitteren Pomeranzen und vorwiegend bitteren Gewürzdestillaten hergestellt.
Viele Cocktails und Mixgetränke erhalten durch »Angostura-« und »Orangen-Bitter« eine interessante Abrundung und Verfeinerung.
Rigas Melnais Balzams Im oft rauhen und unwirtlichen Lettland wachsen die Kräuter für den Riga Black Balzam. Dieser kräftige Kräuterhalbbitter ist eine ganz eigenwillige Spezialität. Seine Sonderstellung mit seinen 45% vol und seinem würzigen Geschmack wird durch die Abfüllung in eine charakteristische Tonflasche zusätzlich hervorgehoben.
Rossbacher Aus der Destillerie Wunderlich in Wien kommt eine der bekanntesten Spirituosen Österreichs, der berühmte Kräuterlikör Rossbacher. Nach einem streng gehüteten Rezept wird er seit 1897 aus ausgesuchten Kräutern,Wurzeln und Beeren unverändert hergestellt. Diese milde, aromatische Kräuterspezialität wird mit 32% vol angeboten.
Underberg In Rheinberg am Niederrhein brachte der Firmengründer Hubert Underberg nach langjähriger Entwicklung im Jahre 1846 einen Bitter auf den Markt und gab ihm seinen Namen. Dessen wohltuende Eigenschaft, die beständige Qualität und auch die aussagekräftige Werbung (»täglich Underberg und du fühlst dich wohl«) verhalfen dem Kräuterdigestif Underberg im Laufe der nun 160 Jahre zu seinem großen Erfolg. Underberg wird bis heute aus erlesenen, aromatischen Kräutern aus 43 Ländern, nach der nur der Familie Underberg und drei örtlichen Geistlichen bekannten Originalrezeptur, hergestellt. Nach dem schonenden Auszug der Wirkstoffe aus den Kräutern mit hochwertigem Alkohol lagert der Underberg monatelang in Fässern aus slowenischer Eiche und erlangt dabei die unverwechselbare Geschmacksabrundung. Das dabei ausgewogene Verhältnis von Kräuterwirkstoffen und Alkohol verleiht ihm seine entspannenden und verdauungsfördernden Eigenschaften. Schon 1851, 40 Jahre vor der Entstehung des ersten Gesetzes zum Patentschutz in Deutschland und in der Welt überhaupt, ließ der Firmengründer die Aufmachung beim Handelsgericht in Krefeld registrieren. 1867 meldete dann sein Sohn Hubert II. beim neu gegründeten Kaiserlichen Patentamt die Marke Underberg und die Devise »Semper idem« (immer dasselbe) an. Letztere ist bis heute Bestandteil des Firmennamens. Über 100 Jahre wurde Underberg in verschiedenen Flaschengrößen abgefüllt. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Emil Underberg, Enkel des Firmengründers, bedingt durch den Mangel an allem, am 1. September 1949 die 20-Milliliter-Underberg-Portionsflasche ein, die seither die einzige Underberg-Flaschengröße ist. Das Underberg-Fläschchen wurde aus mehreren Gründen in dieser Größe gewählt. Es ist fälschungssicher, der Bitter erleidet keinen Aromaverlust, es ist eine angenehm trinkbare Größe, ersetzt unterwegs das Trinkgefäß und ist in den unterschiedlichen Packungsgrößen bequem überall mitnehmbar. Rund eine Million der mit Packpapier umwickelten kleinen Fläschchen werden täglich hergestellt und in über 100 Länder exportiert. Emil Underberg II., der das Unternehmen in der vierten Generation leitete und noch mitleitet, Vater der seit 1991 in das Unternehmen eingebundenen Tochter Dr. Hubertine Underberg-Ruder, baute ab den 1960er Jahren das Unternehmen zu einem internationalen Spirituosen-, Weinund Sekthaus aus. Zu den Eigenmarken zählen heute u. a. »Asbach« (Weinbrand/Deutschland), »Riemerschmid« (Sirup, Liköre, Spirituosen/Deutschland), »Dettling Kirsch« (Schweiz), »Schlumberger Sekt« (Österreich), »Pitú Cachaça« (Brasilien) und »Unicum« (Bitter/Ungarn). Das wichtigste Produkt und das Herz der Unternehmensgruppe ist jedoch nach wie vor der Underberg, der bis heute die beliebteste deutsche Bitterspirituose ist.Alkoholgehalt 44% vol.
Underberg, dieser große deutsche Spirituosenklassiker, wird seit 160 Jahren in unveränderter Qualität hergestellt.
Underberg reift monatelang in Eichenholzfässern und wird ausschließlich in Kleinflaschen mit 2 cl Inhalt angeboten.
Underberg ist die bedeutendste und mit 160 Jahren Firmengeschichte die älteste große deutsche Spirituosenmarke.
Zwack Unicum Die Firma Zwack wurde 1840 in Budapest vom kaiserlichen Leibarzt Dr. Zwack gegründet. Bis vor dem Ersten Weltkrieg war die Firma der bedeutendste Spirituosenhersteller in Osteuropa, deren bei weitem bekanntestes Produkt, der Magenbitter Unicum, aus über 40 Kräutern und Wurzeln besteht. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen die Familienmitglieder unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Italien, wo die Produktion nach dem Originalrezept wieder anlief. In Ungarn wurde ebenfalls Unicum produziert, er erreichte jedoch nie die Qualität des Originals. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sitzt die Firma Zwack nun wieder in Budapest. Unicum hat 40% vol Alkohol und zählt zu den kräftigeren Bittergetränken.
Der Unicum von Zwack, abgefüllt in eine Flasche in Form einer Bombe, ist eine der ältesten Bittermarken.

Bitteraperitif
 
 
 
 
Bitteraperitifs haben einen geringeren Alkoholgehalt als die Bitter, und man trinkt sie nicht pur, sondern als Longdrink mit Soda, Tonic, Sekt oder Fruchtsäften. Im Gegensatz zu den Bitterspirituosen werden sie auch häufig zum Mixen verwendet.
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Bekannte Marken

Aperol Dieser italienische Klassiker kommt aus Padua, wo Giuseppe Barbieri 1880 eine Likörfirma gründete. 1919 stellten seine Söhne den Aperol vor. Der Aperitif mit nur 11% vol Alkohol, hergestellt aus Rhabarber, Chinarinde, Enzian, Bitterorangen, aromatischen Kräutern und reinstem Alkohol, ist seither ein fester Bestandteil der Aperitifkultur.
Campari Der weltberühmte Campari (25% vol) wurde 1862 in Mailand von Gaspare Campari vorgestellt. Campari hat als »Campari mit Soda« die Aperitifwelt erobert, und auch der »Campari Orange« ist heute eine feste Größe.
Campari-Soda gibt es auch fertig gemischt mit 10% vol in kleinen Flaschen. Man trinkt ihn eisgekühlt ohne weitere Zutaten.
Vincent Die Obstbrennerei Schladerer (siehe Obstbrand) brachte mit dem Vincent (25% vol) im Jahr 2000 einen grünen, in Geschmack und Farbe völlig neuartigen Aperitif auf den Markt. Seine Basis sind Schladerer Himbeergeist und Limetten. Mit Vincent und Tonic Water, Soda Water, Sekt oder Orangensaft mixt man erfrischende Longdrinks.

Americano

015
3 cl Campari Bitter
3 cl Vermouth Rosso
Orange
kaltes Soda-wasser
weltbekannter Campari-Aperitif
 
In ein kleines Becherglas mit Eiswürfeln geben. Mit Orangenschale abspritzen und diese dazugeben. Sodawasser dazu separat servieren.

Negroni

016
2 cl Campari Bitter
2 cl Vermouth Rosso
2 cl Gin Orange
kaltes Soda-wasser
verstärkte Americano-Version
 
In ein kleines Becherglas mit Eiswürfeln geben. Mit Orangenschale abspritzen und diese dazugeben. Sodawasser dazu separat servieren.

Campari Orange

017
4 cl Campari Bitter
Orangensaft
Orange
Campari-Drink für jede Gelegenheit
 
In ein großes Becherglas mit Eiswürfeln geben, mit Orangensaft auffüllen. Eine halbe Orangenscheibe dazugeben.

Aperol Sour

018
5 cl Aperol
2 cl Zitronensaft
2 cl Orangensaft
1 cl Zuckersirup
Cocktailkirsche
Orange
leichter Drink für den Nachmittag
 
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln, in ein Sourglas abgießen. Spieß mit Cocktailkirsche und halber Orangenscheibe über den Glasrand legen.

Donatello

019
4 cl Aperol
2 cl Wodka
1 cl Vermouth
Rosso
Orange
aromatischer Bitteraperitif
 
Im Rührglas mit Eiswürfeln verrühren und in ein Cocktailglas abgießen. Mit einer Orangenschale abspritzen und diese dazugeben.

Valentino

020
2 cl Aperol
2 cl Vermouth Dry
2 cl Gin
1 cl Rose’s Lime Juice
Cocktailkirsche
Aperitif für den Abend
 
Im Rührglas mit Eiswürfeln verrühren, ins Cocktailglas abgießen. Eine Cocktailkirsche dazugeben.

Camparissimo

021
2 cl Campari Bitter
1 cl Gin
2 cl Cointreau
6 cl Orangensaft
Kiwi
Cocktailkirsche
feinherber Drink für den Nachmittag
 
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in eine Cocktailschale abgießen. Mit einer Kiwischeibe und einer Cocktailkirsche garnieren.

Rosanna

022
3 cl Campari Bitter
1 cl Cointreau
4 cl Orangensaft
kalter Sekt oder Prosecco
Erdbeere
spritziger Aperitif für den Sommerabend
 
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln, in Champagnertulpe abgießen. Mit Sekt oder Champagner auffüllen. Eine Erdbeere an den Glasrand stecken.

Campari Blossom

023
4 cl Campari Bitter
4 cl Orangensaft
kalter Sekt oder Prosecco
Orange
Bitteraperitif für die Party
 
In ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln geben, mit Sekt oder Champagner auffüllen. Mit Orangenscheibe garnieren.

Aperol Royal

024
4 cl Aperol
kalter Sekt oder Prosecco
Orange
leichter Partyaperitif
 
In einen Sektkelch einen Eiswürfel und Aperol geben. Mit Sekt oder Champagner auffüllen und eine halbe Orangenscheibe dazugeben.

Italian Gipsy

025
4 cl Aperol
4 cl Orangen- oder Grapefruit- saft
kalter Sekt oder Prosecco
Erdbeere
Bitteraperitif für die Party
 
In ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln geben und mit Sekt oder Champagner auffüllen. Eine Erdbeere an den Glasrand stecken.

Florida

026
4 cl Aperol
4 cl Grapefruit-saft
kaltes Tonic Water
Zitrone
Longdrink für heiße Sommertage
 
In ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln geben, mit Tonic Water auffüllen. Zitronenscheibe an den Glasrand stecken.

Brandy